Sterkstokers Thomas London Dry Gin No. 21

Werbung – unbezahlt – Siehe Disclaimer unten

Immer, wenn wir ausländische Supermärkte begehen, halten wir Ausschau nach einem Regal mit regionalen Spezialitäten. Ebenso bei Spirituosenläden. Hier war es allerdings die große Kette Carrefour im Norden von Antwerpen, die uns mit einem Gin von Sterkstokers beglückte. Der Thomas No. 21 war „im Angebot“ und damit 2 Euro günstiger. Destilliert wird in kleinen Batches von 130 Litern, wir hatten Batch #2. Schick ist auch die Flasche und das Etikett geworden und ich muss zugeben, es hat die Kaufentscheidung beschleunigt.

Geschichte

Thomas Cuyvers, ehemaliger Hefehändler, produziert mit seiner Frau Karin im Herzen Antwerpens einzigartige Gins, Wermuts und andere Spirituosen wie z.B. Rum. Gegründet wurde die Destille 2015. und seitdem geht es immer nur bergauf. Das Besondere im Angebot sind die personalisierten Gins, die neben kleinen Auflagen als Event in der Destille auch in größeren Batches für Hotels und Gastronomen produziert werden. Mehr als einhundert verschiedene Gins hat Thomas inzwischen produziert.

Botanicals und Alkohol

Viele Botanicals sind nicht bekannt. Aus der Beschreibung bei der Destille erschliessen wir uns Wacholder, Rosmarin, Bergtee, Kardamom und Bergamotte.

Der Alkoholgehalt beträgt 43 % vol.

Geruch und Geschmack

Wie es sein soll, steigt uns sofort der Wacholder in die Nase. Klassisch ist unser erster Eindruck, doch es steckt mehr dahinter. Eine leichte Zitrusnote wird mit Aromen von Kräutlein ergänzt. Er riecht nicht nach einem Standardgin. Es geht in Richtung Lavendel, etwas Thymian, eventuell auch Salbei. Der Eindruck ist frisch und grün. Eis bringt die Bergamotte in den Vordergrund, lässt den Geruch aber auch parfümiert zitrusig erscheinen. Dazu finden wir noch Rosmarin. Der Eindruck im Geruch ist jetzt trockener.

Auch im Geschmack ist der Wacholder deutlich im Thomas No. 21. Das erste Gewürz, welches wir identifizieren können, ist Kardamom. Dann kommt Zitrus in Form von leicht bitterer Bergamotte. Der Gin brennt leicht auf der Zunge, doch er erscheint uns trotzdem warm, rund und komplex. Zudem schmecken wir eine leichte Pfeffernote. Mit Eis wird er leider wässrig, aber auch wieder trockener. Jetzt schmeckt er anisig und erdig. Wir schmecken noch eine Bitterkomponente, können uns aber nicht auf Enzian oder Angelika einigen.

Urteil

Zimmerwarm ist der Sterkstokers Thomas 21 sehr lecker. Rund und komplex sind die Aromen, und wir finden ihn spannend. Wir werden auf jeden Fall noch andere Gins der Destille probieren. Mit Eis gefällt er uns allerdings nicht.

Quelle

Unsere Flasche haben wir in Belgien bei Carrefour für 37 Euro gekauft. Im Deutschland haben wir ihn nicht gefunden. Die Flasche mit 0,7 Liter kann aber beim Hersteller bestellt werden.

Disclaimer

Wir müssen diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Warum? Wir nennen ein Produkt oder eine Marke, auch wenn wir diese selbst gekauft haben und nicht dafür beauftragt wurden. Aktuelle Gerichtsurteile lassen uns keine andere Wahl. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Er enthält allerdings Affiliate-Links zu Amazon und eventuell zu anderen Anbietern. Wenn ihr über diese etwas bestellt, kommen die Einnahmen daraus diesem Blog zugute – auch in Form von Tests wie diesem. Danke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere