Gin Preiss

Werbung – unbezahlt – Siehe Disclaimer unten

Normalerweise nehmen wir eher keine Gins mit 37,5 % alc. freiwillig mit, wenn wir über sie stolpern. Doch als wir in einem Supermarkt nahe Straßburg standen und den „um die Ecke“ produzierten Gin aus Mittelwihr sahen, griffen wir trotzdem zu. Der Gin Preiss sagte uns da noch nicht viel, und wir kauften wirklich nach dem Motto „buy local“. Das Produkt konnte dann die anfänglichen Befürchtungen zum Glück nicht bestätigen.

Geschichte

Im Herzen der elsässischen Weinberge, in Mittelwihr, gründete Theo Preiss 1945 die Destillerie Preiss. Heute ist sie immer noch in Familienbesitz, hat aber ein ansehnliches Portfolio an Spirituosen und Likören.

Botanicals und Alkohol

Die uns bekannten Botanicals in Gin Preiss sind Wacholder, Kalmus, Angelika, Iris, Zitronenschale und Paradieskörner.

Der Alkoholgehalt beträgt 37,5 % vol.

Geruch und Geschmack

Im Gin von Preiss riechen wir erst den Wacholder. Dann folgt etwas Süßliches. Es erinnert an Vanille. Auch wenn wir weiter keine Aromen identifizieren können, erscheint der Gin komplex und würzig. Eis macht den Gin flach – kein Wunder bei dem recht geringen Alkoholgehalt. Er riecht jetzt leicht alkoholisch. Dennoch finden wir noch Wacholder und etwas Koriander.

Auch im Geschmack ist der Gin etwas flach. Wir schmecken Wacholder und leichte Pfeffernoten. Erneut haben wir einen Eindruck von Vanille und von Gewürznoten. Eis lässt den Gin schnell wässrig werden. Neben dem Wacholder ist er jetzt allerdings würzig und weich. Auch hier kommt wieder der Eindruck von Vanille hinzu.

Urteil

Der Gin von Theo Preiss ist an sich gar nicht schlecht, lässt man das Eis weg. Der Wacholder ist vorhanden und wird von komplexen Aromen ergänzt. Das gefällt uns ganz gut. Nur der etwas süßliche Eindruck will für uns nicht so recht passen.

Quelle

Unsere Flasche haben wir im Elssas bei Eleclerc für 17 Euro gekauft. Im Deutschland haben wir ihn nicht gefunden. Die Flasche mit 0,5 Liter kann aber beim Hersteller bestellt werden.

Disclaimer

Wir müssen diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Warum? Wir nennen ein Produkt oder eine Marke, auch wenn wir diese selbst gekauft haben und nicht dafür beauftragt wurden. Aktuelle Gerichtsurteile lassen uns keine andere Wahl. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Er enthält allerdings Affiliate-Links zu Amazon und eventuell zu anderen Anbietern. Wenn ihr über diese etwas bestellt, kommen die Einnahmen daraus diesem Blog zugute – auch in Form von Tests wie diesem. Danke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere