Brombyrina Silkgin

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Aus Hamburg erreichte uns eine Anfrage. Ob wir einen neuen Gin testen wollten? Welcher Gin-Nerd sagt da schon Nein. Und so erreichte uns eine Flasche Brombyrina in gelbem Gewand. Mit Botanicals von der Seidenstrasse wurde dieser Gin von der Brennerei Hubertus Vallendar sorgsam hergestellt. Wir kennen Vallendar schon von Harrys Waldgin und von seinem eigenen Pure Gin.

Geschichte

Die Idee für den Brombyrina entstand in Hamburg. Im Keller von Port of Silk, einem Hamburger Seidenimporteur mit einer Tradition, die bis ins Jahr 1959 zurückreicht. Da kommt auch die Jahresangabe auf der Flasche her. Dort fand sich ein Buch von der Gründerin Liselotte Roloff, in dem sie ihre Erlebnisse und Geschichten ihrer Reisen entlang der Seidenstrasse niedergeschrieben hatte. Darin schwärmte sie nicht nur von den Stoffen, sondern auch von den Geschmäckern und den Düften entlang der Route. Daraus entstand der Brombyrina Gin.

Botanicals und Alkohol

Die genaue Anzahl Botanicals ist uns nicht bekannt. Der Hersteller listet Maulbeere, Safran, Vanille, Wachholder, Zitrone, Ingwer, Pfefferminze, Orange, Ceylon-Zimt, Makhen-Pfeffer und Rose auf.

Der Alkoholgehalt beträgt 42 % vol.

Geruch und Geschmack

Wir haben im Geruch einen deutlichen Anklang von Beeren. Zuerst nannten wir es den Geruch von Brombeeren, doch wir lernten, es ist die Maulbeere. Der Geruch ist sehr deutlich. Dahinter finden wir dann den Wacholder. Er ist eher wenig ausgeprägt, aber vorhanden. Würzige Aromen von Pfeffer sowie einen süßliche Mischung aus Vanille und Zitrus ergänzen. Teilweise erinnert uns der Gin an ein Fruchtbonbon. Eis verändert den Geruch nicht wesentlich. Er erscheint uns lediglich leicht künstlich.

Der Geschmack des Brombyrina passt sich dem Geruch an. Die Aromen der Beere sind stark. Auch hier, der Name des Gins ist wohl schuld, dachten wir zuerst an Brombeere und mussten auch hier lernen, dass es die Maulbeere ist. Wieder finden wir den Geschmack des Wacholders hinter dem der Beere. Er ist leicht, aber vorhanden. Der weiteren würzigen Aromen, vor allem der Pfeffer und der Ingwer, bringen eine leichte Bitterkeit mit sich, die recht gut zu dem süßlichen Eindruck durch die Beeren passt. Sogar eine leichte Note vom Safran schmecken wir heraus. Trinken wir den Gin mit Eis gekühlt und etwas Schmelzwasser verdünnt, wir empfehlen hier große Eiswürfel und einen Tumbler, wird er etwas gefälliger und die leichte Bitterkeit verschwindet. Der Wacholder wird deutlicher und tritt etwas näher an den Vordergrund.

Urteil

Wir müssen differenzieren. Uns ist der Geschmack des Gins zu beerig und er geht uns zu sehr ins fruchtige. New Western eben. Dennoch haben wir einen sehr gut gemachten Gin im Glas. Die Aromen des Brombyrina ergänzen sich bestens und stehen für ein Produkt abseits des klassischen Gins, welches sich nicht verstecken muss. Für Trinker fruchtigen Gins haben wir hier ein gutes Produkt gefunden.

Quelle

Erhältlich ist der Brombyrina direkt beim Hersteller. Die Flasche mit 0,5 Liter kostet etwa 46 Euro. Stoffhüllen, wie oben abgebildet, können für je 10 Euro dazu bestellt werden.

Disclaimer

Wir müssen diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen (Telemediengesetz §6). Warum? Wir nennen ein Produkt oder eine Marke. Hier der Brombyrina Silkgin, welcher uns von Brombyrina unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung. Bei verwendeten Amazon Produkt-Links handelt es sich um Affiliate Links, bei denen wir eine Vergütung für Eure Einkäufe erhalten. Euch kostet das nichts mehr und uns hilft es, dieses Blog weiter zu betreiben.

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