Papaver Gin

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Papaveraceae, wir kennen es wohl eher unter dem Namen Mohn, ist ein eher ungewöhnliches Botanical in Gin. Wer jetzt gleich an Opiate denkt, ist hier aber genau so falsch, wie derjenige, der an Mohnkuchen denkt. Der Gin hat nicht den charakteristischen Geschmack. Eine Überlegung wäre es aber wert. Hier wurden die Blüten genutzt, was zum blumigen Aroma des Gins passt. Doch lasst Euch überraschen, wie der Papaver Gin uns geschmeckt hat.

Geschichte

Gegründet wurde die Brennerei Rubbens schon 1817 in Zele in Ostflandern. Ursprünglich war es ein Bauernhof, doch das Getreide musste auch irgendwie verarbeitet werden. Noch heute, nach einigen Rückschlägen während der Kriege, befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz.

Botanicals und Alkohol

Auch wenn der Hersteller des Papaver Gins nicht viel verrät, haben wir doch ein paar der Botanicals herausgefunden. Mohn, Iriswurzel, Zitrusfrüchte (Schale von Orange und Zitrone), Bitterorange, Ingwer, Mandel, Koriander, Angelikawurzel, Kalmus, Kardamom, Süßholz und Lavendel finden sich neben Wacholder im Getränk.

Der Alkoholgehalt beträgt 40% vol.

Geruch und Geschmack

Der Papaver Gin erscheint uns frisch fruchtig und beerig in der Nase. Wir riechen dazu den Wacholder, doch der Auftritt bleibt süßlich. Mit Blütenaromen ist er sehr blumig. Eis macht in noch fruchtiger und beeriger. Die Blüten kommt noch weiter nach vorne. Dagegen ist er aber nicht blümerant sondern eher frisch.

Auch im Geschmack ist der Gin süßlich. Wir schmecken Blüten. Der blumige Eindruck ist dominant. Wir haben den Eindruck von Veilchen. Ein leichtes beissen am Zungenrand lässt auf Alkoholschärfe schliessen. Dann schmecken wir Kräuter und würzige Aromen gepaart mit einer Fruchtigkeit. Mit Eis wird der Eindruck von Blüten verstärkt, es kommt allerdings auch der Wacholder deutlicher nach Vorne.

Urteil

Mal wieder finden wir einen Gin, der uns spaltet. Während er Petra zu blumig ist, mag ich ihn recht gerne. Die Kombination aus frischen fruchtigen Aromen mit den Blüten und der würzigen Komponente gefällt mir recht gut.

Quelle

Die Flasche mit 0,7 Liter kostet etwa 36 Euro. In Deutschland wird sie direkt von der Brennerei über Amazon angeboten. Wir haben unsere für einen ähnlichen Preis in Belgien bei Carrefour gekauft.

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