Irving Real London Dry Gin

Aus dem Taunus kommt der Irving Gin in unser Verkostungsglas. Er ist ein handgefertigter London Dry Gin, der von drei Freunden in Handarbeit hergestellt wird.

Die Flasche ist weder schlicht noch verspielt und hat uns schnell ein „Schick“ entlockt. Wir hatten aus dem dritten Batch die Nummer 771 und sind gespannt, wie das ganze uns schmeckt.

Geschichte

Seit dem 17.07.2017 gibt es den Irving Gin erst. Damit ist er einer der neuen auf dem Markt. Die Macher vom Irving Team, Tim Häntschel, Maximilian Henrichs und Philipp Eberwein (übersetzt Irving) de Bruijn bewegte das gemeinsame Ziel, einen klassischen wacholderbetonten Gin herzustellen, zu diesem Produkt. Ihr Anstreben war es, einen handgemachten Gin zu produzieren, der sowohl in der Geschmackskomplexität, im Flaschendesign als auch in der Qualität der Herstellung überzeugen sollte. Persönlich holen sie die Zutaten von kleinen regionalen Produzenten ab und destillieren sie in einer traditionellen Kupferdestille mit eigens für den Gin hergestelltem, 5fach destilliertem, Getreidebrand.

Botanicals und Alkohol

Sechzehn Botanicals kommen im Irving Gin zum Einsatz. Darunter sind Brombeere, Weintrauben, Vogelbeere, Sternanis, Lavendelblüte, Hibiskusblüte, Muskatblüte, Orangenblüte, Eberesche und Zimt. Natürlich darf auch der Wacholder nicht fehlen.

Der Alkoholgehalt beträgt 44,4 % vol.

Geruch und Geschmack

Wir riechen zuerst Zitrus. Orange und Zitrone sind deutlich. Der Gin wirkt kräuterig. Auch das Aroma der Brombeere ist gut zu identifizieren. Dahinter kommt dann auch der Wacholder hervor. Lavendel können wir ebenfalls erschnuppern. Eis lässt den Lavendel stärker auftreten. Neben einem säuerlichen Eindruck müssen wir an braune Blätter denken.

Auch im Geschmack finden wir zuerst die Zitrusaromen. Dann müssen wir an Wein denken. Der Geschmack der Trauben in Alkohol ist gut zu deuten. Auch hier denken wir an braune Blätter und ordnen sie, nach Lektüre der Botanicals, der Brombeere zu. Wir vermuten hier, es kommen, wie bei anderen Gins, die Blätter zum Einsatz. Allerdings finden wir auch den Geschmack von Beeren. Im Abgang können wir dann noch Sternanis ausmachen. Mit Eis wird der Irving Gin bitter-herb und leicht säuerlich. Sonst ändern sich die Aromen nicht stark.

Urteil

Wacholderbetont soll der Irving Gin sein. Nach einigen Wacholderbomben sind wir hier anderer Meinung. Für uns könnte er gerne noch etwas mehr Wacholder haben. Trotzdem gefällt uns der Irving Gin sehr gut, und wir können ihn uns als Alltagsgin vorstellen.

Quelle

Der Irving Gin kann direkt bei 4Gents für etwa 37 Euro die 0,5 Liter Flasche erworben werden. Es gibt auch gleich Packungen mit mehreren Flaschen, die dann den Literpreis senken.

Disclaimer

Der Irving Gin wurde uns von 4Gents unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung.

2 Comments

  1. Hallo Gin-Nerds!

    Vielen Dank für die Verkostung und den Bericht.
    Allerdings muss ich eine Kleinigkeit korrigieren bzw. anmerken. Es kommen definitiv keine Blätter der Brombeere zum Einsatz sonden nur die Früchte 🙂

    Beste Grüße vom Irving Team

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