Diplome Dry Gin

Diplome Dry GinEinen Gin mit Geschichte gibt es oft. Mit der Tradition hat man es dann aber meistens nicht. Beim Diplome ist das anders. Seit 1945 wird er unverändert hergestellt. Und das in Frankreich und nicht in einem der traditionellen Gin-Länder.

Spannend ist der Basisalkohol. Der wird aus roter Beete hergestellt. Hoffentlich schmeckt der Gin nicht danach.

Geschichte

Während des 2. Weltkrieges wurde das Rezept im Dijon verfeinert und perfektioniert. Als es dann 1945 fertig war, wurde der Diplome Dry Gin sogar der offizielle Gin der American Army in ganz Europa. Noch heute wird der Gin mit unveränderter Rezeptur hergestellt.

Botanicals und Alkohol

Die Botanicals des Diplome Dry Gin stammen aus Europa und Marokko. Es sind Wacholderbeeren, Koriander, Zitronen, Orangenschale, Angelika, Safran, Iriswurzel und Fenchelsamen.

Der Alkoholgehalt beträgt 44 % vol.

Geruch und Geschmack

Wir riechen zuerst Wacholder und Koriander. Dann kommen leichte Zitrusaromen hinzu. Ein Hauch Angelika verbirgt sich im Hintergrund. Eis macht den Gin dann um einiges flacher. Nach dem ersten Eindruck von Korn- bzw. Getreideschnaps haben wir leicht Muskat in der Nase.

Der Diplome legt sich zunächst weich auf die Zunge. Bleibt er länger im Mund, brennt dann doch der Alkohol. Wir schmecken leicht süßliche Aromen von Anis und Fenchel. Dazu kommt etwas Süßholz. Eis bringt den Fenchel weiter nach vorne. Ansonsten bleibt von den restlichen Aromen aber nichts über.

Urteil

Zimmerwarm gefällt uns der Diplome Dry Gin richtig gut. Mit deutlichem Wacholder in der Nase haben wir das, was wir von einem Gin erwarten. Auf keinen Fall sollte der Diplome mit Eis getrunken werden. Uns ist er da zu flach.

Quelle

Erhältlich ist der Diplome Dry Gin unter anderem bei Baroleo.

Woanders

Diplome Dry Gin im Difford’s Guide.

Disclaimer

Der Diplome Dry Gin wurde uns von Baroleo unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung.

4 Comments

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  2. Ich glaube ja eher, dass es sich um einen Übersetzungsfehler handelt. Beetroot ist im französischen betterave, das bedeutet aber auch Rübe oder Zuckerrübe. Scheint mir wahrscheinlicher. Kann mich aber auch täuschen.

    Gruß
    Arne

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