Monokel Gin

Als hier ein Päckchen von der Hammerschmiede eintrudelte, hatte ich schon vor dem Auspacken das Gefühl, den Namen zu kennen. Ich dachte dabei aber eher an Messer oder Pfannen. Allerdings war in dem Paket ein Fläschchen Monokel Gin. Dann fiel mir auch ein, woher ich die Hammerschmiede kannte. Vor einiger Zeit waren wir im Harz und tranken im Hotel einen Whiskey von Glen Els. Hinter diesem Harzer Whiskey steckt eben jene Hammerschmiede. Der Whiskey mundetet und so waren wir nun auch auf den Gin gespannt.

Geschichte

Die Geschichte der Hammerschmiede geht bis in das Jahr 1250 zurück und kann auf der verlinkten Website nachgelesen werden. Destilliert wird erst seit 1985. Es begann mit Kräuterbränden und Kümmel. Später kamen auch Obstbrände hinzu. Im Jahr 2000 begannen dann die Planungen für die Whiskey-Destillation.Heraus kam der mehrfach prämierte Glen Els. Recht neu kam nun auch der Monokel Gin dazu.

Botanicals und Alkohol

Bie den Botanicals hält sich die Hammerschmiede zurück. Zum Monokel Gin gibt sie nur an, dass er aus Wacholder sowie weiteren Kräuter, Gewürzen und Früchten hergestellt wird. Immerhin wird die Anzahl angegeben. 28 sind es.

Der Alkoholgehalt beträgt 45,5 % vol.

Geruch und Geschmack

Der erste Auftritt des Monokel Gins ist klassisch. Wacholder und Angelika kommen deutlich in der Nase zur Geltung. Doch dann folgt ein parfümierter Eindruck von Lavendel. Etwas Zitrus und ein Hauch Sternanis passen dann wieder zum klassischen Eindruck. Dazu kommen dann Aromen, die wir salopp als herbes, grünes Gestrüpp bezeichnen würden. Mit Eis kommen wir der Sache näher. Kräuteraromen erinnern an Wermut und Angelika. Der Gin ist nun herb und trocken, hinterlässt aber auch einen leicht muffigen Eindruck.

Der Geschmack ist dann etwas anders. Im Vordergrund steht der Wacholder. Wir schmecken Orange und würzige Aromen. In den Gewürzen können wir auch hier Sternanis deuten. Dazu ist der Geschmack etwas herb. Eis bringt die Orange deutlicher nach vorne. Auch die Anis-Aromen werden deutlicher. Der Wacholder tritt hier eher in den Hintergrund.

Urteil

Klassische Aromen verraten uns sofort, dass hier ein Gin im Glas ist. Doch die Kombination der Aromen muss man mögen. Der Monokel Gin ist sauber gemacht, trifft aber nicht ganz unser Geschmacksprofil. Im Zweifel sollte man es erst mal mit einer Miniatur probieren.

Quelle

Der Monokel Gin ist direkt über den Shop des Herstellers erhältlich. Die Flasche hat 0,5 Liter Inhalt und kostet etwa 35 Euro.

Disclaimer

Der Monokel Gin wurde uns vom der Hammerschmiede unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung.

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