Tanqueray Malacca Gin

Tanqueray Malacca GinTanqueray Malacca gilt als ein legendärer Gin, der vom Markt verschwand. Als er wieder aufgelegt wurde, haben wir uns natürlich eine Flasche gesichert. Über eBay. Im normalen Verkauf war er nicht zu bekommen.

Geschichte

1997 wurde der Tanqueray Malacca als sanftere Alternative zum London Dry auf den Markt gebracht. Er sollte „süßer“ und „fruchtiger“ sein. 2001 war dann aber schon Ende. Als Diageo, der Mutterkonzern von Tanqueray, am 12.12.12 eine Neuauflage bekannt gab, versetzte dies die Gin-Welt in Aufregung. 100.000 Flaschen wurden produziert und sind seit Februar 2013 verfügbar.

Botanicals und Alkohol

Das Rezept für die Botanical-Mischung stammt von Firmengründer Charles Tanqueray aus dem Jahre 1830. Viel ist allerdings nicht bekannt. Natürlich ist Wacholder drin.

Der Alkoholgehalt beträgt 40 % vol.

Geruch und Geschmack

Der Tanqueray Malacca ist sanft in der Nase und bitzelt nicht alkoholisch. Er riecht deutlich nach Wacholder und Koriander. Dazu kommt ein Hauch Orange. Mit Eis wandelt sich dies zu einem leichten Hauch Zitrus. Ausserdem können wir etwas Sahniges, Vanilliges erschnuppern.

Im Mund haben wir explizite Anklänge von Orangenöl, weitere Zitrusnoten und würzige Aromen mit ein wenig Muskat sowie eine Vanillenote. Mit Eis ist der Malacca cremig im Mund. Die Gewürznoten sind deutlich am Gaumen zu schmecken. Dazu kommt ein sanfter, aber merklicher Geschmack nach Vanille. Allerdings bemerken wir in dem Mix nun fast keinen Wacholder mehr.

Urteil

Gegen die anderen Tanquerays, wie z.B. auch den Nr. 10, unterscheidet sich der Malacca sehr stark. Uns gefällt das Sanfte und der cremige Geschmack. Pur mögen wir ihn gerne. Als Standard-Gin würden wir ihn aber nicht empfehlen, da vermissen wir eine deutlichere Wacholdernote.

Quelle

Der Tanqueray Malacca ist unter anderem erhältlich bei Amazon.

Woanders

Diverse schreiben über den inzwischen selten gewordenen Tanqueray Malaca Gin. Bei bon appetit ist ein Artikel erschienen, ebenso bei cocktails.about.com. Natürlich darf auch der Klassiker unter den Barmagazinen, Mixology, nicht fehlen. Auch bei Summer Fruit Cup kann über den Malaca nachgelesen werden.

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