Bernhards 1806 Eifel Dry Gin

„Hol under, wach Holder“ prangt als Spruch auf der Flasche und verrät uns schon so einiges über den Bernhards 1806 Eifel Dry Gin. In kleinen Chargen, neu Small Batch genannt, wird er in traditioneller Handarbeit unter anderem aus diesen Hauptzutaten produziert.

Die Eifel ist nicht nur, aber auch, für ihre Wacholderheiden bekannt. Was liegt da näher, als einen Gin daraus zu produzieren?

Geschichte

Im September 1806 erhielt Gregore Ewerhardt das Recht zum Brennen von Äpfel und Birnen. Daraus entstand die inzwischen in 7. Generation bestehende Eifelbrennerei Bernhard Zender. Jener brütete auch über zwei Jahren an der Rezeptur und den Aromen dieses Gins.

Botanicals und Alkohol

Die Botanicals des Bernhards 1806 sind uns nicht bekannt. Doch Hinweise auf der Homepage verraten neben dem Wacholder noch Koriander, Holunderblüten und Zitrusfrüchte.

Der Alkoholgehalt beträgt 45 % vol.

Geruch und Geschmack

Wir hatten zur Verkostung Flasche 8 von 196 aus dem Batch L6 von 2016.

Im Geruch finden wir zuerst den Wacholder. Dann haben wir einen Eindruck von trockenem Holz und leichten Aromen von Honig. Auch etwas Holunder glauben wir zu riechen. Eis bestätigt dies dann und lässt den Holunder stärker erscheinen. Auch hier haben wir einen trockenen Eindruck. Zudem riechen wir im gekühlten Gin ebenfalls Wacholder mit einem grünen Eindruck.

Der Geschmack ist dann sehr ähnlich. Wir schmecken neben dem Wacholder noch leichte Honignoten und Holunder. Dennoch ist der Bernhards 1806 nicht süß, sondern eher herb. Mit Eis wird der Eindruck etwas frischer. Trocken und leicht bitter ist der Gin im Mund. Der Wacholder wird von zurückgenommenen Holundertönen ergänzt. Insgesamt hinterlässt der Gin so eher den Eindruck eines Kräuterbitters.

Urteil

Wir sind geteilter Meinung. Während der Gin bei Petra nicht so ankommt, finde ich ihn von der herb-bitteren Seite gesehen recht gut. Hier bleibt es für jeden nur, selbst zu probieren, ob er die Aromenkombinationen mag.

Quelle

Erhältlich ist der Bernhards 1806 vorerst nur über die Brennerei Zender.

 

Disclaimer

Der Bernhards 1806 wurde uns von der Eifelbrennerei Bernhard Zender unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung.

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