Thommes 506 London Dry Gin

Von der Schweizer Grenze, aus einen fast 200 Jahre alten Bauernhaus, kommt ein Gin mit aussergewöhnlichen Zutaten. Yvonne und Thomas Thomann produzieren dort in  Wallbach praktisch nebenbei den nach dem Opa Thommes benannten Thommes 506 Gin.

Geschichte

Die Geschichte der kleinen Schnapsbrennerei Tomann’s begann vor vielen Jahren, als der Quittenbaum zu viele Früchte lieferte, um nur Marmelade und Gelee zu produzieren. Ein Quittenlikör kam, dann die Likör-Manufaktur und inzwischen sind es bis zu 15 verschieden Liköre geworden.

Vor acht Jahren kam dann die alte Destille von einem Nachbarn dazu. Zufällig gab es beim Zoll auch noch ein Abfindungsbrennrecht. Grundkenntnisse waren noch von Opa vorhanden, richtig gute Ergebnisse gab es allerdings erst dieses Jahr. Dafür wurden dann auch das Kirschwasser, der Quittenbrand und der Anis-Kräuter-Schnaps bei der Baden Best Spirit mit Silber ausgezeichnet. Den Gin, ganz neu im Programm,  ziert dann zur Erinnerung auch Opas Motorrad.
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Negroni Week 2016 – Die Negroni-Mousse

Auch in diesem Jahr findet wieder die Negroni Week statt. Vom 06. bis zum 12. Juni ist es das Ziel, in den teilnehmenden Bars einen Negroni zu trinken. Diese lassen dann einen Teil der Einnahmen einem guten Zweck zukommen. Welcher das genau ist, kann sich jede Bar selbst aussuchen. Der Barkeeper verrät es Euch bestimmt gerne.

Damit Ihr eine Bar in Eurer Nähe finden könnt, gibt es eine Karte. Hier sind alle offiziellen Teilnehmer verzeichnet.

Wir wollen die Chance nutzen und Euch dieses mal ein ganz anderes Negroni-Rezept zeigen, mit dem Ihr Euch zu Hause selbst einen sehr leckeren Negroni „mixen“ könnt.

Negroni-Mousse

Frau Foodfreak hat letze Weihnacht auf foodfreak.de ein schönes Dessert präsentiert. Die Negroni-Mousse war so lecker, dass sie sie gleich zwei mal zubereitet hatte. Und in Cocktail-Gläser passt sie auch sehr gut. Hier geht es zum Rezept im Fachblog.

Gut & Günstig Tonic Water

Gut & Günstig Tonic WaterEineinhalb Liter Tonic für gerade mal 59 Cent. Das ist ein Kampfpreis. Damit wäre schon mal der zweite Teil des Gut & Günstig Tonic Water bestätigt. Doch ist es auch gut? Wir haben uns an das Discounter-Produkt von Edeka gewagt. Dabei kam die eine oder andere Überraschung zu Tage.

Was der Hersteller sagt:

Leider gar nichts. Nun, was will man auch von einem Discounter-Produkt eines Supermarktes erwarten. Edeka, dessen Handelsmarke Gut & Günstig ist, hält sich hier ganz zurück.

Der Geschmack

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Keller’s 66 Plum Natural Ingredients Gin

Keller's 66 Plum Natural Ingredients GinWie schon beim Keller’s 66 Raspberry haben wir es hier mit einem mit Likör aromatisierten Gin zu tun. In diesem Fall wurden die Pflaumen anstatt der Himbeeren mit dem Gin im Glasballon über den Sommer mazeriert. Auch hier kommt ein spannendes Getränk heraus.

Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben. Denn wie auch der reine Gin kommt der Raspberry in der 0,7 und der 1,5 Liter Champagner-Flasche.
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Keller’s 66 Raspberry Natural Ingredients Gin

Eigentlich haben wir es hier mit dem Keller’s 66 Raspberry nicht  wirklich mit einem Gin zu tun. Nehmen wir die EU-Verordnung genau, so muss ein Gin mindestens 37,5% vol. Alk. haben, um sich so nennen zu dürfen. Doch was wir hier haben, und warum wir auch gerne probiert haben, ist der Keller’s 66 Dry Gin, aromatisiert mit Himbeerlikör. Frische regionale Waldhimbeeren werden mit Zucker und Destillat den Sommer über in Glasballons in der Sonne gelagert. So wird die volle Aromaausbeute gesichert.

Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben. Denn wie auch der reine Gin kommt der Raspberry in der 0,7 und der 1,5 Liter Champagner-Flasche.
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Tiroler Berg Gin

Tiroler Berg GinHandgepflückter Wacholder von der Kemater Alm und duftendes Bergheu aus dem Pitztal mit intensiven Bergblumen und Heilkräutern kann man durchaus auch für einen Gin verwenden. Die Tiroler Kräuterdestillerie will damit aus ihrem Berg Gin mehr machen als ein Modegetränk. Sie haben sich eine Kombination aus traditioneller Gin-Kultur mit dem Natürlichen der Tiroler Berge auf die Fahnen geschrieben. Wir haben probiert, ob dies gelungen ist.

In einer schönen und sehr hohen Flasche, in der sonst Obstbrände kommen, flatterte der Gin ins Haus. Man sieht ihr erst nicht an, dass nur 350 ml hinein passen. Dafür ist der Preis mit unter 40 € der Liter aber auch nicht zu verachten.

Geschichte

Dieses Jahr (2016) darf die Tiroler Kräuterdestillerie ihr 100jähriges feiern. Seit 100 Jahren werden mit viel Liebe und Sorgfalt echte Tiroler Spirituosen-Spezialitäten hergestellt. Seit neuestem ist auch ein Gin dabei.
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Keller’s 66 Dry Distilled Gin

Neue Gins kommen oft in den ewig gleichen Standard-Flaschen. Meist auch nur mit 0,5 Litern Inhalt. Ein ganz neues Konzept geht hier Keller’s mit dem 66 Dry Distilled Gin. In der Champagner-Flasche zeigt sich der Gin. Edel und weiß, mit einem Totenkopf drauf. Und wem die 0,7 Liter nicht genug sind, es gibt auch noch eine mit 1,5 Litern. Zum Glück kann man die Flaschen, im Gegensatz zum Champagner wieder verschliessen.

Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben.
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Star of Bombay

Star of BombayVor gut einem Jahr kam der Star of Bombay als neue Qualität aus dem Hause Bombay Sapphire auf den Markt. Lange hatte man nur den Sapphire und den London Dry. Für den neuen Stern am Gin-Himmel taten sich der Brennmeister aus Laverstoke Mill, Nik Fordham, und Ivano Tonutti, Bombay Sapphires Experte für Botanicals, zusammen. Wichtig war ihnen, deutlichere Kopfnoten der charakteristischen Aromen zu schaffen. Dazu sollte der Gin noch komplex, aber auch sanft und weich werden, damit er auch gut pur getrunken werden kann.

Geschichte

Die Geschichte des Bombay Gins geht bis ins Jahr 1760 zurück, in dem Thomas Dakin in Warrington eine Destille eröffnete. Dank schlechter Ernte wurde aber erst 1761 der erste Warrington Dry Gin hergestellt. Die Geschichte der Firma war turbulent, doch erst etwa 200 Jahre später sollte der Name Bombay auftauchen.

1957 war es ein New Yorker Anwalt, Alan Subin, der für Seagram’s arbeitete, der das Rezept, das Dakin 1761 entwickelte, aufkaufte. Bombay und die Zeit des Raj waren seine Inspiration mit der er 1960 den Bombay Dry Gin auf den Markt brachte. Die Produktion stieg im dritten Jahr auf 10.000 Einheiten und nach 10 Jahren waren es schon 100.000.

In den 1980ern wurde I.D.V., heute als Diageo bekannt, auf die Marke aufmerksam und kaufte die Marke Bombay Gin auf. Als 1997 einige Firmen das Konglomerat Diageo bildeten, hatten die Kartellwächter ein Auge darauf und machten es zur Auflage, einige Marken abzugeben.

So kam Bombay Gin zu Bacardi. Diese waren es dann auch, die 2012 bis 2014 die Modernisierung der Destille und den Umzug von Warrington nach Laverstoke Mill vorantrieben. Am 17.09.2014 wurde die neue Destille eröffnet. Master Distiller Nik Fordman, ehemaliger Destille-Manager von Beefeater war es, der die Renovierung und den Umzug der beiden Carter Head Destillen von 1831 und 1836 überwachte, in denen noch heute Bombay Gin destilliert wird.

1987 hat man den Sapphire in der prägnanten blauen Flasche eingeführt und damit für den ersten großen Hingucker in den Bars gesorgt. Mit dem Star of Bombay hat man ihn dann 2015 noch eine Stufe weiter emporgehoben.
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Auf einen Gin Tonic – bei British Airways

Nachdem wir schon über Lufthansa berichtet haben, wollen wir uns noch einer anderen Airline widmen. Es ist zwar schon ein Jahr her, aber geändert haben dürfte sich nicht viel. Was liegt näher, als bei einer britischen Airline nach Gin Tonic zu fragen? Es schien sogar der am meisten ausgegebene Drink an Bord gewesen zu sein.

British Airways Boeing 747

2013 hatten wir schon ein mal bei British Airways eine Hochzeitsgesellschaft auf dem Weg nach Las Vegas beobachtet, die das Flugzeug leer getrunken hatten. Wir selbst hatten auch unseren Spass mit dem Vater des Bräutigams, mit dem wir einige Zeit stehend und trinkend hinten im Flugzeug verbrachten. Dieses Mal war es entspannender, und wir sassen gemütlich in der ersten Reihe der Economy hinter der Trennwand.

Als der Getränkeservice kam, klappten wir das Tischchen für die Babyhalterung herunter. Nicht den Tisch des Sitzes, denn der wäre zu nah gewesen. Eine elegante Lösung, wie nicht nur wir, sondern auch der Steward fand. Natürlich bestellten wir Gin Tonic und bekamen den Klassiker. Gordon’s mit Schweppes.

Gin Tonic bei British Airways

Über den Geschmack müssen wir wohl nichts sagen, denn diese klassische Kombination dürften die meisten schon getrunken haben und daher kennen. Bemerkenswert ist das Verhältnis. Zu der 5 cl Flasche Gordon’s, aus Glas, gab es die 150 ml Dose Schweppes. Über 1:3 kann man wirklich nicht meckern.

Einen Gin Tonic kann man bei British Airways also bedenkenlos trinken. So kann ein Urlaub gerne immer beginnen.

Auf einen Gin Tonic – bei der Lufthansa

Eigentlich ist „bei der Lufthansa“ doch etwas irreführend. Es begab sich, dass wir einen späten Flug ab Singapur nach Frankfurt hatten. Ortszeit fast Mitternacht bestiegen wir den mächtigen A380 und durften, dank frühem Web-Check-In, hinten oben sitzen. Upper Deck, wie man das so schön nennt. Lufthansa hat da Economy-Sitze, und wir hatten die erste Reihe davon.

Lufthansa A380

Der Start der A380 verlief gewohnt gemütlich. Die einzige Stewardess, die für diese 39 Sitzplätze zuständig war, begann irgendwann mit dem Getränkeservice und schob ihr Wägelchen durch den linken Gang. Wir saßen am rechten, und als sie endlich mit dem Trolley bei uns ankam, stand auch schon deutlich die Flasche Gordon’s oben vorne. Wir stellten uns geistig auf den dazu meist ausgegebenen Mixer von Schweppes ein.

Wir bestellten also unseren Gin Tonic, und bekamen zur Antwort „Ich habe den extra oben hin gestellt, damit die Leute sehen, dass es auch was zu trinken gibt.“

Wir bekamen unsere Plastikbecher, mit zwei Eiswürfeln durchschnittlicher Größe, etwa halb voll mit Gordon’s. Dazu stellte sie uns dann je eine 0,2l-Dose Goldberg. Das hatten wir nicht erwartet. Und so schmeckte der Gin Tonic bei der Lufthansa dann auch etwas besser als erwartet.

Etwas später kam ich durch die Bordküche, unterhielt mich kurz mit besagter Flight Attendant. und auf die Frage, ob sie uns noch etwas bringen könne, antwortete ich spontan mit: „Gin Tonic“.

Die kamen dann auch. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob sie den Tonic vergessen oder ihn nur in homöopathischen Dosen hinzugefügt hat. Vielleicht war das auch die Entschädigung dafür, dass die Hälfte der Toiletten und die Hälfte des Entertainment-Systems an Bord nicht funktionierten.

Leider habe ich keine Bilder, die sind dank dunkler Kabine und dem einzigen Versuch mit dem Smartphone zu dunkel geworden. Deswegen vielen Dank an ConstantinAB für das Bild.