Sloane’s Distilled Gin – Gin & Tonic

Es klingt nun etwas komisch. Toorank Distilleries, der Hersteller des Sloane’s Gin ist ein Familienunternehmen und gehört zu den am schnellsten wachsenden Destillen der Niederlande. Dabei wurde es 1978 von Metaxa gegründet. Für den Sloane’s Dry Gin erhielt das Unternehmen schon einige Auszeichnungen, unter anderem auch bei den San Francisco World Spirits. 2011 war er „Worlds Best Gin„.

Aus Holland haben wir uns allerdings nicht den Gin, sondern eine Dose Gin & Tonic mitgebracht. Neben der genauen Angabe von „Sloane’s Distilled Gin“ gibt es keine Angabe zu der Art des Tonics. Das ist aber nicht ganz so schlimm.

Die Zutaten

Die Dose enthält 250 ml und kostete bei Albert Heijn 1,99 Euro. Mit 10% Alkohol liegt sie da rein gefühlt auf der besseren Seite. Hier die genaue Zutatenliste: Weiterlesen

Passion Fruit Gin Cocktail

Von unserem Passionfruit Jack hatten wir noch etwas Passionsfrucht-Püree über. Die kleine Menge bot sich direkt für einen weiteren Cocktail an. Gleich vorweg, es gibt leider kein Bild davon. Lecker war er aber trotzdem.

Bevor wir mit dem Rezept beginnen, ist etwas Vorarbeit nötig. Wir hatten noch einen Rest Ginhead über, in dem wir dicke schwarze Süßkirschen eingelegt hatten. Diesen haben wir für den Cocktail benutzt. Zum Nachbauen solltet Ihr also entweder rechtzeitig Kirschen in Gin einlegen oder versuchen, wie es mit Maraschino schmeckt.

Für unseren Passion Fruit Gin Cocktail haben wir benutzt:

Wir haben alles direkt im Glas mit einem großen Eiswürfel gerührt. Ein Tumbler bietet sich an.

Der Orsons Gin, den wir benutzt haben, ist recht zitruslastig aber doch geradlinig. Es sollte also auch gut mit einem Bombay Sapphire, einem Beefeater 24 oder einem Tanqueray Ten funktionieren.

Der Cocktail schmeckt deutlich nach Maracuja, der Gin kommt aber prägnant genug heraus, um die Passions-Frucht-Dröhnung nicht zu einseitig werden zu lassen. Wir haben erst ohne die Bitters probiert, doch mit wird der Cocktail zu einem komplexen tropisch-fruchtigen Getränk. Sehr lecker.

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Passionfruit Jack

Ein Rezept von Serious Eats hat uns inspiriert. Der dortige Cocktail wird mit frischer Passionsfrucht, also Maracuja, hergestellt. Da wir sowieso gerade für einen anderen Zweck eine Packung Passionsfrucht-Püree (90% Frucht, 10% Rohrohrzucker) im Hause hatten, haben wir uns an den Passionfruit Mint Cocktail angelehnt und unseren Passionfruit Jack daraus gemacht.

Wir nehmen

Die Minzeblätter werden im Shaker mit dem Passionsfruchtpüree gemuddelt. Dann kommt der Gin und der Agavensirup hinzu und es wird mit Eis geshaked. Mit dem Strainer in ein Glas mit einem großen Eiswürfel abseihen.

Das Passionsfruchtaroma ist sehr stark, aber erfrischend. Die Minze passt bestens dazu, und der kräftige Juniper Jack Gin, den wir spontan auch als Namensgeber auserkoren haben, eignet sich bestens. Was sicher nicht passt, ist ein Old Tom oder ein milder Gin. Diese können sich nicht durchsetzen oder machen den Cocktail zu süß.

Wir wünschen viel Spass mit unserem Passionfruit Jack

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Henkes Elderflower Gin & Tonic

Henkes ElderflowerNach dem Henkes Gin & Tonic waren wir mit dem Dosenprodukt zumindest einigermaßen versöhnt. Wenn es auch weiterhin nur für den Notfall eine Lösung sein sollte. Einen richtigen Gin Tonic, aus guten Produkten selbst hergestellt, kann und darf es nicht ersetzen.

Voller Vorfreude und Hoffnung, noch ein mal ein gutes Produkt zu finden, gingen wir an die zweite angekündigte Dose. In einem hübschen gelbem Design kommt der Henkes Elderflower Gin & Tonic aus dem Hause Bols.

Dieser ist bis auf die Farbe der Dose erst mal nicht wirklich vom normalen Gin & Tonic zu unterscheiden. Henkes Elderflower kostet auch 1,89 Euro, kommt aus den Niederlanden, hat 6,5% Alkohol und ebenfalls 250 ml Inhalt. Auch die Zutatenliste liest sich gleich:

Zutaten: Kohlensäurehaltiges Wasser, Zucker, Alkohol, natürliche Aromen, Aromen (Chinin), Konservierungsmittel (E202).

Es sollte also ein recht ähnliches Produkt zu erwarten sein, in dem die „natürlichen Aromen“ noch um Holunder ergänzt wurden. Richtig so? – Natürlich nicht.

Probieren wir

Zuerst riechen wir ähnliches wie bei der normalen Version von Henkes Gin & Tonic. Der Gin kommt hervor und dominiert sogar kurz mit Wacholdernoten. Doch dann schlägt Zitrus darüber und erinnert mehr an eine Zitronenlimonade. Ein leichter, aber künstlicher Holunderblütenton liegt dahinter, will aber nicht so recht harmonieren.

Der Geschmack passt nun gar nicht. Richtig seifig schmeckt das Holunderaroma. Das Bittere des Tonic ist hier unangenehm an Gaumen und hält zu lange an. Henkes Elderflower ist bei weitem nicht so ausgewogen wie Henkes Gin & Tonic.

Nach der guten Erfahrung mit der ersten Dose sind wir enttäuscht. Unausgewogen, bitter und künstlich sind die drei Worte, die es wohl am besten treffen. Aber immerhin, Henkes Elderflower schmeckt noch besser als die Dosen von Bombay und Gordon’s.

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Henkes Gin & Tonic

Nach unseren ersten Versuchen mit Dosen waren wir nun etwas skeptisch. Immerhin stimmt bei dem Henkes Gin & Tonic das Land, in dem wir die Dose kauften, mit dem Herstellungsland überein. Wir dachten schon, die Holländer würden so alles importieren.

Über Henkes, Henkes Gin und den Royal Stork Gin ist nicht so viel zu finden. Kein Wunder, ist es doch eine sehr lokal vertriebene Marke des besser bekannten Unternehmens Bols, von dem man nicht nur diverse Liköre, sondern auch so einige Genever kennt.

Neben der normalen Sorte „Gin & Tonic“ gibt es noch „Cucumber“ und „Elderflower“. Letztere steht noch im Schrank, um probiert zu werden. „Cucumber“ war leider ausverkauft, als wir uns in den Niederlanden eindeckten. Möglich, dass dies die beste Sorte ist, wir können es leider im Moment nicht testen.

In der Dose sind 250 ml und sie kostet bei Albert Heijn 1,89 Euro. Dafür bekommt man den Gegenwert von 6,5% Alkohol. Und folgende recht übersichtliche Zutaten:

Zutaten: Kohlensäurehaltiges Wasser, Zucker, Alkohol, natürliche Aromen, Geschmack (Chinin), Konservierungsmittel (E202).

Probieren wir

Wie geschrieben, wir waren skeptisch. Erst schnupperten wir am Glas mit ein wenig der Gin & Tonic-Mischung. Und wir waren überrascht. Neben leichten Zitrusaromen roch es schon mal ganz gut. Fast so, wie es bei einem Gin Tonic sein soll und wir es erwarteten. Etwas Wacholder und etwas Geruch der ein „Typisch Tonic“ hervorruft. Erstaunlich.

Der Gin Tonic aus der Henkes Dose schmeckt dann kräftig bitter. Allerdings angenehm und nicht künstlich. Etwas Wacholder kommt auch im Geschmack heraus. Ansonsten ist der Drink trocken, gut bitter und hat typischen Tonic-Chinin-Geschmack.

In der Dose ist also wirklich drin, was drauf steht. Wir haben hier das erste Produkt, welches wir auch wieder kaufen würden. Völlig unerwartet überzeugt der Henkes Gin & Tonic.

Modernist Alpine Dry Gin

Das Konzept klingt für uns sofort schlüssig. Über zwanzig Botanicals aus dem alpinen Raum wurden für den Modernist Alpine Dry Gin ausgewählt. Lokale Erzeuger, die für Qualität, Nachhaltigkeit und Tradition stehen, steuern diese bei. Nach der Mazeration wird in einer 50-Liter-Kupferbrennblase Batch für Batch verarbeitet. Diese werden erst noch mehrere Wochen gelagert, bevor der Gin zum Kunden geht.

Geschichte

Eine klare Ansage, keine Geheimnisse um mysteriöse Zutaten und keine konstruierte Geschichte, sondern nur ein ehrlicher Gin. So mögen wir das. Weiterlesen

Hartwall Original Longdrink Gin & Cranberry

Ebenfalls in Holland gekauft, stammt diese Dose eines Gin-Getränks aus Finnland. Hartwall Original Longdrink, man sieht auf der Dose schon das betonte Gin,  ist ein Mischgetränk aus Gin und Cranberry.

Hartwall selbst ist ein altes Unternehmen, welches 1838 gegründet wurde. Es gehört allerdings inzwischen zum dänischen Royal Unibrew. Neben Bier, Mineralwasser und Limonaden, man hat die Lizenz, in Finnland Pepsi Cola herzustellen, erlangte das Unternehmen ganz besondere Berühmtheit durch Lonkero.  In der finnischen Umgangssprache ist dies eine Bezeichnung für einen Longdrink, aus Gin und Grapefruitlimonade. Dieser wurde eigens für die Olympischen Sommerspiele 1952 in Helsinki entwickelt und enthielt Gin und Grapefruitlimonade. Er war allerdings so erfolgreich, dass es ihn noch heute gibt.

Im Prinzip ist Hartwall Cranberry nichts anderes. Nur der fruchtige Teil wurde ausgetauscht. Mit leichten 5,5% Alkohol kommt der Longdrink aus der Dose. Die Farbe, nun fällt mir ein, dass ich vergessen habe, es zu fotografieren, ist pink. Wir kennen das von Cranberrysaft. Jedenfalls ist der Drink nicht zu übersehen. Es gibt übrigens auch eine Version von einem Unternehmen aus Estland.

Der Geruch erinnert dann nicht so richtig an Cranberry. Ein rotes Hustenbonbon mit Fruchtaroma, das könnte es gut sein. Der Geschmack mag bei einer Brause ok sein, in einem Longdrink erwarte ich es erst mal nicht so. Der Gin ist gar nicht zu herauszuschmecken, lediglich gemischte Rote Früchte mit Anleihen an Cranberry. Das klingt jetzt schlimmer als es ist. Hartwall Cranberry schmeckt etwas künstlich, aber so schlecht ist es nicht. Als erfrischender Longdrink ist es ganz gut zu gebrauchen, wenn es kalt genug ist.

Ein Blick auf die Zutatenliste verrät dann auch, wo der komische Geschmack und der Geruch herkommen. Es ist keine Cranberry drin in der Dose. Lediglich Aromen. Immerhin animiert  dies dazu, selbst eine Version davon zu mixen, die den Namen „Gin & Cranberry“ verdient hat.

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Bombay Dry & Tonic

Irgendwie ist es schon absurd. Wir kaufen in Holland eine Dose mit englischer, französischer und niederländischer Zutatenliste, welche von Bacardi aus Buxtehude vertrieben wird, und in Deutschland nicht auf dem Markt ist. Die Rede ist von der abgebildeten Dose Bombay Dry & Tonic, bei der sich mir das Gefühl aufdrängt, sie ist sogar Bombay peinlich. Eine Suche im Netz brachte mich nur zur Designerin. Vielleicht habe ich auch nicht genau geschaut, aber es gibt wohl keine Produktseite.

Die Dose enthält Bombay London Dry Gin und „Premium Tonic Water“. Sehr Schade, dass es zu letzterem keine weiteren Informationen gibt. Aber wen wundert so etwas schon.

Zwei Zahlen sind mir besonders aufgefallen. Zum einen der Anteil an Bombay Dry Gin. 16% sollen es sein. Daraus ergibt sich die zweite Zahl. 7% Alkohol stecken in der 250 ml Dose, die, so genau weiss ich es nicht mehr, bei Albert Heijn in Den Helder etwa zwei Euro gekostet hat. Die 7% sind auffällig, haben doch die meisten anderen Produkte 10%, wie etwa die Dose mit Gordon’s & Tonic.

Probieren wir

Nun haben wir also eine Dose mit einem Premium-Produkt wie Bombay Dry. Schmeckt das? Vom Geruch her würde ich erst einmal Nein sagen. Das Getränk oder auch „Der Gin Tonic“ riecht wie ein Tütchen Ahoj-Brause Zitrone. Die Dose Bombay Dry & Tonic hat also sofort Kindheitserinnerungen geweckt. Gute? Nun ja, eher nicht. Ich mochte lieber Himbeere, was mir heute auch zu künstlich wäre.

Der Gin Tonic riecht also nach Aroma. Das ist schon mal schlecht. Leider schmeckt er auch so. Er hinterlässt einen unangenehmen Belag auf der Zunge. Zudem ist er komisch bitter. Nicht nur ich, wir beide hier fanden es schauderlich. Es ist reiner Frevel an dem sonst recht guten Bombay Dry Gin.

Sehr schade ist das, denn von der Marke Bombay würde ich etwas anderes erwarten. Wir lassen in Zukunft die Finger davon.

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Shetland Reel Gin

Sheltand Reel Gin-2015-04-17-Canon EOS 7D-02-640Von Unst, der nördlichsten der Shetland-Inseln, kommt der Reel Gin. Lange Sommertage, lange Winternächte und dramatisches Wetter prägen nicht nur Land und Leute, sondern auch die Produkte, die von Unst stammen.

Auf der ehemaligen Royal Air Force Base Saxa Vord liegt die Destille, die diesen Gin produziert. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Produktion von Whisky legen sie all ihr Können in die Waagschale, um uns einen schönen Gin zu präsentieren.

Geschichte

Einen Teil habe ich schon in der Einleitung verraten. Der Shetland Reel Gin wird seit 2014 produziert. Im September war es damals so weit, und die ersten 500 Flaschen, verpackt in Shetland Tweed, kamen aus der Destille. Seitdem ist nicht nur die Apfelminze auf Unst gewachsen, sondern auch die Destille. Wer möchte, der kann sich vor Ort selbst ein Bild machen und ein Guided Tasting besuchen.
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Juniper Jack London Dry Gin

Das erste, was uns auffiel, als uns der Juniper Jack präsentiert wurde, war der Hinweis, dass man hier nicht versucht, einen weiteren verspielten Gin zu machen. Gin-ähnliche Produkte erscheinen noch immer in Abständen, bei denen wir so langsam nicht mehr mit kommen. Der Hype dreht sich weiter. Independent Spirit wollte hier mit dem Juniper Jack gar nicht erst aufspringen und hat sich der Wurzeln des Gins besonnen. Das Ziel war einfach nur ein traditioneller London Dry Gin. Heraus kam eine „Wacholder-Bombe“.

Die Entwicklung dauerte zwei Jahre, und im Oktober 2015 war es dann so weit. Jedes Batch wird mit einer 300-Liter-Kupfer-Brennblase produziert und ist auf 1736 Flaschen limitiert.

Natürlich mussten wir diesen Gin probieren, denn er verspricht genau das, was wir von einem Gin erwarten: Komplexe Aromen mit deutlichem Wacholder.

Geschichte

Natürlich steckt auch hinter dem nich wirklich alten Gin Juniper Jack eine Geschichte. Ich erlaube mir hier, den Hersteller zu zitieren:

London, 1736: Juniper Jack, einfacher Mitarbeiter einer Brennerei, legt sich mit keinem Geringeren als King George II an. Mit seinem Theaterstück ›The Death of Queen Gin‹ zeigt er dem König, was er von seinem Gin-Act hält: Nichts! Trotz aller Risiken und Gefahren geht Juniper Jack seinen Weg und kämpft für Freiheit, Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben — ohne Gewalt, dafür mit Kreativität und der ›Power of Independent Spirit‹.
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