Azubi-Projekt: Gin-Bewertungsbogen

Wir haben schon ein mal in einem Extra-Artikel erklärt, wie wir selbst Gin verkosten und bewerten.  Ein Azubi-Team hat sich in einem Projekt ebenfalls diesem Thema angenommen, ist aber anders heran gegangen. Heraus kam die Entwicklung eines Bewertungsbogens, mit dem sich jeder selbst ein Tasting basteln kann.

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Der Bewertungsbogen kann auf der Website von Hertie, zusätzlich zu einem für Wein, für Bier, Whiskey und Rum gefunden werden. Wir denken, dies ist eine andere Herangehensweise und weisen gerne in einem kurzen Artikel darauf hin.

Only Premium Gin

Only Premium GinIn einem kleinen Whiskey- und Weinladen in Lübeck stöberten wir durch das übersichtliche Gin-Regal. Dabei stach der Only Premium Gin mit seiner markanten roten Flasche hervor. Zudem war er der einzige vorhandene Gin, den wir nicht kannten. Auch die Aufstellung an Botanicals auf der Flaschenfront klang schräg genug, um uns den Gin aus Barcelona kaufen zu lassen.

Geschichte

Über den Hersteller, die Destilerías Campeny, ist nicht so viel an Informationen zu finden. Der Punkt History auf der Website ist nicht aktiv. Auch die neuesten Informationen über eine Tradeshow in 2014 sind da nicht hilfreich. Zumindest scheint es ein recht großer Produzent und Exporteur aus Spanien zu sein.
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Flow Gin – the flowery Gin

Mit Rosen in Gin haben wir schon recht prägnante Erfahrungen gemacht. Der Flow Gin von Blumenkind Spirituosen will das besser machen. Die Gastronomie, Bars und auch Händler sind inzwischen davon überzeugt. Wir hatten nun auch die Möglichkeit, den in kleinen Chargen von 300 Flaschen hergestellten Gin zu verkosten.

Geschichte

Blumenkind Spirituosen ist nur wenige Monate alt. Die beiden Schulfreunde Alexander Kurz und Jan-Hendrik Strautmann haben „die Firma“ gerade erst gegründet. Für den Flow Gin haben sie das Rezept entwickelt, produziert wird er in Zusammenarbeit mit einem Familienunternehmen aus Niedersachsen.
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REWE Beste Wahl Tonic Water

„Beste Qualität zum besten Preis.“ Das verspricht REWE zu seinen Produkten der Reihe „Rewe Beste Wahl„. Wir haben in unserem nächsten Rewe Center aus genau dieser Produktreihe ein Tonic Water gefunden, welches wir natürlich unbedingt probieren mussten. Leider nimmt es Rewe nach dem Qualitätsversprechen nicht mehr ganz so genau und gibt sich zu dem Produkt recht verschwiegen.

Was der Hersteller sagt:

Leider sagt Rewe auf seiner Internetseite gar nichts zu diesem Tonic. Nicht mal eine Zutatenliste gibt es im Online-Shop.

Der Geschmack

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Cold Brew Tonic

Zu unserer Beschäftigung mit Gin gehört auch das Thema Tonic Water. Doch man kann Tonic auch ohne Gin trinken. Mit Kaffee zum Beispiel.

Cold Brew Tonic

Kaffee machen, Tonic ins Glas, Kaffee drüber. Klingt doch ganz einfach, oder? Doch so leicht ist es nicht. Den Kaffee macht Ihr nicht mal so eben. Wir nehmen etwa 100 Gramm gemahlenen Kaffee auf einen Liter kaltes Wasser. Das bleibt dann 12 bis 24 Stunden stehen. Danach wird es durch einen Kaffeefilter laufen gelassen. Das kann man mit einem normalen Papierfilter machen, oder einen coolen Cold Dripper wie den Dripster nehmen.

Unserer Angaben sind hier mit Absicht so schwammig. Kaffee wird abhängig von der Pulvermenge und der Ziehzeit unterschiedlich stark und aromatisch. Vieles hängt auch von der Kaffeesorte ab. Wir haben auch schon einen guten Cold Brew mit 35 Gramm Kaffee auf einen Liter gemacht. Um so konzentrierter er ist, um so eher wird er später auch mit Wasser verdünnt. Eine richtige Empfehlung lässt sich hier nicht geben. Beim letzten Versuch mit einer Kaffeesorte mit viel Säure war das Ergebnis nicht so schön. Hier hilft also nur Probieren.

Wie machen wir nun unseren Drink daraus? Wir nehmen:

  • 1 Glas
  • Eiswürfel
  • 1 Teil Cold Brew Kaffee
  • 3 Teile Tonic Water

Fertig ist das erfrischende Sommer-Getränk. Wir hätten erst nicht erwartet, dass die bittere Limonade zu Kaffee passt, doch wir haben ein neues Lieblingsgetränk gefunden. Sicher müsst Ihr erst mal probieren, bis Ihr die für Euch richtige Mischung habt.

Disclaimer

Dieser Artikel wurde in keinster Art gesponsert, enthält aber Links von Amazons Affiliate-Programm, die entsprechend gekennzeichnet sind. Sollte es Euch gefallen haben und Ihr möchtet uns unterstützen, dann könnt Ihr über diese Links einkaufen. Euch kostet es nicht mehr, und wir erhalten einen kleinen Betrag davon als Unterstützung.

Sylter Hopfen Dry Gin

Wir haben schon viele Hauptzutaten in Gin gesehen. Auch Exotische und sehr ungewöhnliche. Doch Hopfen, des Bierbrauers höchsten Gutes, hatten wir noch nicht als tonangebendes Aroma. Das dieser Hopfen dann noch nicht mal aus der Hallertau, sondern von der Insel Sylt kommt, lässt den Sylter Hopfen Dry Gin zum einen interessante Erwartungen wecken und zum anderen nach einem spannenden Produkt klingen.

Geschichte

Hinter der Westindien Compagnie vermutet man erst mal nicht eine kleine Manufaktur aus Flensburg. Neben selbst gebrautem Bier und importiertem Rum kommt von dort auch der Sylter Hopfen Dry Gin aus der eigenen Destille. Die Philosophie des Unternehmens geht weg von Industrieproduktion und hin zu möglichst selbst angebauten Rohstoffen und eine Kombination aus Tradition und modernem Wissen.  Weiterlesen

Opihr Oriental Spiced London Dry Gin

Der Opihr Gin fiel uns sofort ins Auge. Der orientalisch bunte Elefant auf der Flasche und das damit auffallende Label machen schon einiges her. Nur die winzige Angabe eines Herstellers auf der Rückseite machte uns misstrauisch. Wir gingen zunächst davon aus, dass es sich hier mal wieder nur um eine speziell für den Handel kreierte Marke handeln würde. Doch etwas Recherche zeigte, dass wir damit daneben lagen.

Geschichte

Natürlich hat Opihr eine Geschichte. Zu Zeiten König Salomons wurde das Gebiet an der Gewürzstrasse für seinen Reichtum gepriesen.  Besonders sollten seine unerschöpflichen Quellen von Gewürzen und Edelmetallen sein.

Dies hat G&J als Anlass und als Vorlage für den Opihr Gin genommen. Hinter dem unscheinbaren Namen steckt eine der ältesten Gin-Destillen der Welt. Seit über 250 Jahren, genauer 1761, produziert G&J in Warrington Spirituosen. Dabei ist Opihr nur einer von vielen Premium-Gins, die von G&J hergestellt werden. Laut dem Diffords Guide ist auch der Boë Gin unter den produzierten. Der Vertrieb für Opihr in Deutschland wird von Hardenberg Wilthen übernommen. Weiterlesen

Hartwall Original Longdrink

Der Hartwall Original Longdrink wurde für die Olympischen Spiele 1952 in Helsinki entwickelt. Das Ziel war, die Besuchermassen mit einem einfachen und leckeren Cocktail schnell und effizient zu bedienen. Hartwall füllte ihn damals zum ersten Mal in Dosen und traf damit genau den Bedarf der Gastronomie. Noch heute ist Lonkero, wie das Getränk auch genannt wird, das meistverkaufte alkoholische Getränk in Finnland und manche nennen es sogar das Nationalgetränk.

Laut Hersteller ist der OriGINal, man bemerkt das Wortspiel, eine Mischung aus Finnischem Premium Gin, welcher auch immer, und Grapefruit-Soda. Dabei gibt es aber noch andere Sorten, wie z.B. die Cranberry, die wir auch verkostet haben.  Weiterlesen

Sloane’s Distilled Gin – Gin & Tonic

Es klingt nun etwas komisch. Toorank Distilleries, der Hersteller des Sloane’s Gin ist ein Familienunternehmen und gehört zu den am schnellsten wachsenden Destillen der Niederlande. Dabei wurde es 1978 von Metaxa gegründet. Für den Sloane’s Dry Gin erhielt das Unternehmen schon einige Auszeichnungen, unter anderem auch bei den San Francisco World Spirits. 2011 war er „Worlds Best Gin„.

Aus Holland haben wir uns allerdings nicht den Gin, sondern eine Dose Gin & Tonic mitgebracht. Neben der genauen Angabe von „Sloane’s Distilled Gin“ gibt es keine Angabe zu der Art des Tonics. Das ist aber nicht ganz so schlimm.

Die Zutaten

Die Dose enthält 250 ml und kostete bei Albert Heijn 1,99 Euro. Mit 10% Alkohol liegt sie da rein gefühlt auf der besseren Seite. Hier die genaue Zutatenliste: Weiterlesen

Passion Fruit Gin Cocktail

Von unserem Passionfruit Jack hatten wir noch etwas Passionsfrucht-Püree über. Die kleine Menge bot sich direkt für einen weiteren Cocktail an. Gleich vorweg, es gibt leider kein Bild davon. Lecker war er aber trotzdem.

Bevor wir mit dem Rezept beginnen, ist etwas Vorarbeit nötig. Wir hatten noch einen Rest Ginhead über, in dem wir dicke schwarze Süßkirschen eingelegt hatten. Diesen haben wir für den Cocktail benutzt. Zum Nachbauen solltet Ihr also entweder rechtzeitig Kirschen in Gin einlegen oder versuchen, wie es mit Maraschino schmeckt.

Für unseren Passion Fruit Gin Cocktail haben wir benutzt:

Wir haben alles direkt im Glas mit einem großen Eiswürfel gerührt. Ein Tumbler bietet sich an.

Der Orsons Gin, den wir benutzt haben, ist recht zitruslastig aber doch geradlinig. Es sollte also auch gut mit einem Bombay Sapphire, einem Beefeater 24 oder einem Tanqueray Ten funktionieren.

Der Cocktail schmeckt deutlich nach Maracuja, der Gin kommt aber prägnant genug heraus, um die Passions-Frucht-Dröhnung nicht zu einseitig werden zu lassen. Wir haben erst ohne die Bitters probiert, doch mit wird der Cocktail zu einem komplexen tropisch-fruchtigen Getränk. Sehr lecker.

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