Gin-Botanicals

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Um seinen Gin bzw. seinen Gin Tonic zu verfeinern bietet gin-botanicals.de seine Gin-Botanicals an. Die Idee ist ganz einfach: Gewürze, leicht angedrückt, werden dem Getränk hinzugegeben. Lässt man diese nun ziehen, gehen die Aromen in die Flüssigkeit über und verändern so den Geschmack des Gins oder eben des Gin Tonics.

Gin-Botanicals

Die Botanicals sind in mit Kork verschlossenen Gläsern verpackt und werden sowohl als Sets, ein mal mit fünf, ein mal mit allen dreizehn, als auch als Einzelgläser angeboten. Zur Verfügung stehen:

  • Orangenschalen
  • Rosenblüten
  • Fenchel
  • Sternanis
  • Ceylon-Zimt
  • Koriander
  • Wacholderbeeren
  • Rosa Beeren (Schinus Pfeffer)
  • Nelken
  • Kardamom
  • Rosmarin
  • Hibiskusblüten
  • Zitronenschalen

Wir haben uns das Basic-Set, bestehend aus Wacholder, Hibiskus, Koriander, Rosa Beeren und Kardamon, angesehen. Es kostet 16,80 Euro. Alle zusammen kosten 39,80 Euro, die Preise der Einzelgläser variieren.

Die Idee an sich, Aromen so in ein Getränk zu bringen, ist nicht schlecht. Wir haben es ausprobiert, indem wir uns einen Gin Tonic gemacht haben. Die Botanicals haben wir leicht angedrückt, damit sie ihre Aromastoffe besser abgeben. Allerdings ist die Formulierung „etwas ziehen lassen“ recht vage. Auch hängt es von der Temperatur ab, bei der sich Aromastoffe in Alkohol lösen. So geht es bei Wacholder bei etwa 20°C los. Bei Koriander lösen sich bestimmte Aromen ebenfalls bei etwa 20°C, andere, wie Carvacrol, was würzige oreganoartige Noten gibt, erst bei etwa 40°C. Bei Kardamom variiert es ebenfalls. Wer mehr über Gewürze, Aromen und deren Zusammensetzung erfahren möchte, dem legen wir hier gleich das Buch Aroma: Die Kunst des Würzens nahe.

Nun, wir haben jedenfalls den Fehler gemacht, dass wir Eis in ein Glas getan haben, Gin drauf, Tonic drauf, Gin-Botanicals drauf und fünf Minuten gewartet haben. Dann haben wir uns gewundert, warum nichts passiert. Nach etwa einer halben Stunde hatten wir dann auch eine Veränderung im Geschmack unseres Gin Tonics.

Heißt das nun, dass wir die Gin-Botanicals nicht empfehlen können? Mitnichten! Die Idee ist an sich sehr gut. Die Umsetzung des Benutzers, in diesem Fall uns, muss dazu passen. Botanicals in Gin bei Zimmertemperatur geben, muddeln, so dann für den Gin Tonic benutzen, und man kann ganz neue Geschmackserlebnisse erzielen. Probiert es aus.

Ein Tipp zum Thema Aromen und deren Auswirkung ist links abgebildetes Buch Aroma. Wir haben es selbst und nutzen es oft als Nachschlagewerk.

Erhältlich sind die Gin Botanicals zum Beispiel über Amazon.

Disclaimer

Wir müssen diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen (Telemediengesetz §6). Warum? Wir nennen ein Produkt oder eine Marke. Hier Gin Botanicalswelche uns von gin-botanicals.de unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung. Bei verwendeten Amazon Produkt-Links handelt es sich um Affiliate Links, bei denen wir eine Vergütung für Eure Einkäufe erhalten. Euch kostet das nichts mehr und uns hilft es, dieses Blog weiter zu betreiben.

5 Comments

  1. Also ich weiss nicht recht… Da experiementieren die Gin Hersteller ewig rum, um eine ausgewogene Balance zwischen den einzelnen Botanicals zu finden und dann kippt der gemeine Gin Trinker noch irgendwas dazu. Da kann man dann auch empfehlen Gin-Sorten zu mischen, oder in Champagner noch einen anderen Wein reinzugießen, falls einem dir Traube nicht gefällt.

    1. Das sehe ich genau so. Nicht jeder Gin schmeckt mir, aber ob er dann durch Zugabe dieser Botanicals besser wird?
      Und die Sorten, welche ich eh bevorzuge, brauchen Zugabe von Gewürzen nicht.

      1. sehe ich ähnlich wie ihr beiden. Allerdings sind Infusionen von Spirituosen in Bars sehr beliebt, und wenn man weiss, was man tut (= genügend große Testreihen hinter sich hat), kann man damit Akzente setzen, die einen durchschnittlichen Drink zu etwas Ausgefallenem, Besonderem machen. Für sowas gehe ich allerdings dann eher in eine Bar.

        Aromatisierende Mischungen („ginfusion“) sind ein heißer Trend, ich werde damit aber nicht warm – dann kann ich auch einen Aromateebeutel in Wodka hängen. Am obigen Modell würde mich eher irritieren, dass das alles Sachen sind, die ich (bis auf den Hibiskus) im heimischen Gewürzregal habe, und nicht im Designergläschen als Gin-Botanical gelabelt extra bräuchte…

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