Fever-Tree Smoky Ginger Ale

Neben dem Spiced Orange Ginger Ale, welches es neu von Fever-Tree gibt, fanden wir im Großmarkt noch ein Smoky Ginger Ale. Dieses ist ebenfalls von Fever-Tree und ebenfalls neu. Und die Kombination aus Rauch und Ingwer gefiel uns rein vom Namen her noch mal deutlich besser.

Fever-Tree verrät auf seiner Website Hinweise auf rauchige Aromen und eine kleine Prise Chili. Von dem Chili finden wir nichts auf der Zutatenliste. Auch sind keine Aromen aufgeführt, die darauf hindeuten. Aufgeführt ist allerdings Raucharoma aus Apfelholz. Da wir nicht davon ausgehen, dass Fever-Tree das Gebräu räuchert, haben sie wohl flüssiges Raucharoma hinzugefügt. Fever-Tree empfiehlt das Smoky Ginger Ale zu Whiskey und Brandy.

Bevor wir da ran gehen, haben wir das Smoky Ginger Ale pur probiert. Der Geruch bestätigt den Aufdruck auf der Flasche. Wir haben rauchigen Ingwer in der Nase. Im Geschmack zeigt sich dann eine schöne Ingwernote, die nicht übertrieben scharf ist. Wir hätten sogar gerne einen Tick mehr gehabt. Vom Raucharoma ist genügend vorhanden, um es zu schmecken und, vor allem, um nicht zu viel zu sein. Oft übertreiben Hersteller hier gerne bei der Dosierung. Insgesamt ist es sehr lecker. So, dass wir es auch gerne pur trinken.

Natürlich haben wir dann die Empfehlung aufgenommen und mit Whiskey probiert. Es musste ein guter Standard herhalten, der Maker’s Mark. Wir haben unser Standard-Mischverhältnis genommen. Ein Teil Whiskey, 4 Teile Ginger. Das war uns sogar etwas zu viel Whiskey. Besonders gut passte das Raucharoma hier, während der Ingwer etwas unter geht. Trotzdem ist es im Gesamten harmonisch und lecker. Ein Spritzer Orange macht den Drink perfekt.

Brandy ist nicht so unser Ding, Gin eher schon. Und Ingwer passt in der Regel auch gut zu Gin. Für einen Test haben wir den eher günstigen Orsons 42 von Penny genommen. Der ist solide und seinen Preis wert. Mit dem Smoky Ginger Ale strömt uns der Geruch eines Barbecues entgegen. Nach dem ersten Schluck denken wir an Scotch, dann drängt sich Wacholder in den Vordergrund. Die Kombination ist ungewöhnlich, aber spannend. Und sie passt. Der Gin bringt das Rauchige des Ginger Ales mehr heraus. Sehr interessant.

Ein Brand aus Fichtennadeln ist doch eher ungewöhnlich. Fin Spruce ist so einer. Und er hat uns pur schon überzeugt. Mit dem Smoky Ginger Ale werden wir überrascht. Es riecht nach geräuchertem Schinken. Ganz anders ist der Geschmack. Er ist fruchtig, rauchig und etwas süß. Uns fehlt etwas Säure. Auch ein paar Bitters könnte der Drink eventuell vertragen. Doch das konnten wir nicht testen, da wir unterwegs waren und keine dabei hatten.

Sowohl pur, als auch im Einsatz als Mixer, hat uns das Smoky Ginger Ale von Fever-Tree überzeugt. Wir mögen es sehr gerne und würden es einem normalen Ginger Ale vorziehen. Wenn Ihr es probieren wollt, seht Euch im Einzelhandel um oder bestellt es hier bei Amazon. Wir empfehlen für die Cocktails ein paar schöne Longdrink-Gläser.

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