Q Tonic

Q TonicWie auch den Nevada Gin haben wir das Q Tonic bei Wholefoods in Las Vegas erworben. Wir haben es, schon weil wir nicht viel Glas im Fluggepäck transportieren wollten, auch direkt dort verkostet.

Geschichte

Alles begann 2003 in einer warmen Nacht in Brooklyn. Bei Gin und Tonic stellte Jordan Silbert, der Gründer von Q Tonic, fest, dass in dem von ihm verwendeten Tonic nichts anderes, abgesehen von Aromen, drin ist, als in Sprite. Und eben so viel High Fructose Corn Syrup (Glukose-Fructose-Sirup). In seinem Kopf setzte sich die Idee fest, ein eigenes, besseres Tonic herzustellen.

2004, ermutigt von seinem Professor an der Universität, stellte er dann einen Business Plan auf und ein neues Tonic wurde geboren. Was 2006 mit weniger als 500 Verpackungen begann, stieg bis 2010 auf 65.000. Heute ist Q Tonic nicht nur in komplett USA sondern auch in Australien erhältlich. Bei uns habe ich es leider noch nicht gesehen.

Was der Hersteller sagt:

Q Tonic tastes clean and crisp, as tonic water was intended, with a quick sharpness and a gently rounded sweetness. The bottle is perfectly proportioned for one proper drink.

Die Zutatenliste gibt es dann auch noch:

purified water, organic agave (for sweetening), Peruvian quinine, Lemon juice extract, natural flavors

Kein Zucker, kein High Fructose Corn Syrup. Das ist das Konzept hinter Q Tonic.

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

Q Tonic ist grobperlig und schmeckt etwas dünn. Es ist angenehm unsüss. Schön ist der Hauch von Zitrone, der nicht überwiegt und damit auch nicht wie eine Limonade schmeckt. Die Bitternoten des Chinin sind ausgeprägt, aber am Gaumen zu bitter.

Mit Gin konnten wir das Tonic leider nicht testen, da wir es direkt in USA nach dem Kauf verkostet haben.

Urteil

Das Q Tonic ist nicht schlecht, doch wir finden es überbewertet. Vielleicht auch, weil wir es nur pur probieren konnten. Uns ist es pur zu bitter.

Quelle

Erhältlich ist das Q Tonic unter anderem bei Urban Drinks.

One Comment

  1. Agavendicksaft, auch wenn er in Bio-Qualität daher kommt, ist physiologisch gesehen nichts anderes als HFCS. Während HFCS üblicherweise um 55% Fructose enthält, schaffen es diverse Agavennektar-Sorten auf bis zu 70% Fructose. Dennoch ist die relativ ‚reine‘ Zutatenliste hier ein Plus. Eine Angabe wie ‚organic agave‘ ist allerdings schon sehr lax… Stücke? Blätter? Nektar? In welcher Konzentration? )

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