Schlagwort-Archive: Produkttest

Harrys Waldgin

Aus dem Hause Vallendar hatten wir schon den Pure Gin verkostet. Nun gib es eine neue Kreation von Hubertus Vallendar. Zusammen mit dem Sternekoch Harald Rüssel von Rüssels Landhaus erblickte Harry’s Waldgin das Licht der Welt.

Elf ausgewählte Botanicals, einzeln destilliert und geblendet in eine Flasche mit schickem Design gepackt, bereiten schon mal einen guten Weg. Die Optik überzeugt und wie Ihr weiter unten lesen könnt, auch der Geschmack.

Geschichte

Hubertus Vallendar brannte ursprünglich auf zwei kleinen Abfindungsbrennereien in Pommern an der Mosel. Doch nach einigen Überschwemmungen zog es ihn nach Kail, 300 Meter über der Mosel. Dort baute er 1998 eine Verschlussbrennerei, um auch größere Mengen produzieren zu können, und um vor weiteren Fluten sicher zu sein. Seit ein paar Jahren kommen aber nicht nur edle Obstbrände von der Mosel, sondern auch dieser Gin.

Inzwischen ist die Destille eine von vier weltweit, die sich „Distillery of the Year 2016 in Gold“ nennen dürfen. Nun hat sich Vallendar mit dem Sternekoch Harald Rüssel zusammengetan und produziert dessen Waldgin.
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Mundus 45 – Gin by Markus Semmler

Vor kurzem erreichte uns ein Gin aus einem Kloster. Der Mundus 45 von der Klosterbrennerei Wöltingerode kommt in einer sehr schicken Flasche daher, deren Etikett von Gastrokritiker und Maler Thomas Platt designt wurde. Auch das Innenleben ist nicht ohne. Der Berliner Sternekoch Markus Semmler hat viel Zeit geopfert, um mit einem feinen und runden Geschmack ein tolles Produkt zu kreieren. Schade ist eigentlich nur, dass die erste Edition auf 1.000 Flaschen limitiert ist. Aber vielleicht überlegen sie sich das noch mal im Kloster.

Geschichte

Mit Schnaps machte man schon immer gute Geschäfte. So dachte man wohl auch 1676 in Wöltingerode. Nach einem Brand wurde damals die Klosterbrennerei gegründet, um den Wiederaufbau des Klosters zu finanzieren. Trotz aller Verwirrungen der Jahrhunderte kommen noch heute feine Brände aus der Klosterbrennerei. Für Interessierte werden Führungen angeboten. Und wer sich im Fasslager verliert, findet auch ein Hotel vor Ort.
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Syndrome Premium Tonic Raw

Es ist schon eine Weile her, dass wir das Syndrome Premium Indian Tonic verkostet hatten. Von unserem Belgien-Trip hatten wir das Syndrome Premium Tonic Raw mitgebracht. Erst zu Hause stellten wir fest, dass es mit obigem verlinkten Premium Indian Tonic identisch ist. Doch so ganz dasselbe scheint es nicht zu sein. In der Verkostung zeigten sich Unterschiede zu der ehemaligen Verkostungsnotiz. Deswegen erscheint es jetzt hier mit eigenem Artikel.

Was der Hersteller sagt:

In creating Syndrome Tonic, we have adopted a pharmacist’s approach and applied it to the unique standards of modern mixologists. We took a hard look at the medicinal beginnings and translated them to higher quinine concentrations and an unconventional citrus infusion. Closer to the raw formula that was concocted in colonial times to fend off malaria fevers.

Der Geschmack

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Hero Gin

Der Held hat sich schick gemacht. Mit rotem Cape kommt der Hero Gin auf unsere Dachterrasse geflogen. Neben dem großen Auftritt überzeugt er aber eher mit Minimalismus. Ein recht dezentes Etikett, keine groß auffallende Flaschenform und sechs Botanicals sprechen eine klare und deutliche Sprache. Uns kann sowas ja recht gut überzeugen. Ob es der Geschmack auch kann, lest Ihr weiter unten.

Geschichte

Der Hero Gin ist noch recht neu auf dem Markt und will, zum Glück, nicht mit einer aufregenden Story überzeugen. Der Name hat den Ursprung in dem Wunsch, eine hochwertige Spirituose in Form eines Superhelden zu kreieren. Die Superkräfte kommen von den ausgewählten Botanicals.
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Buss No. 509 Belgian Gin Rebel Cut

Bei unserem Spaziergang durch Antwerpen fanden wir nur durch Zufall ein gut sortiertes Spirituosengeschäft. Während das eine Schaufenster noch mit „billigem Stoff“ bestückt war, beglückte das andere mit einem Gin-Kühlschrank. Dazu gibt es etwas weiter unten ein Bild.

Bei Drankenhandel Lambert kauften wir nicht nur diverse Tonics, die wir noch nicht verkostet hatten, sondern auch diesen Gin hier. Der Buss No. 509 von Buss Spirits wanderte in der Version „Rebel Cut“ in die Einkaufstasche.

Geschichte

Mit 20 eröffnete Serge Buss sein erstes Restaurant. Die Kombination von Aromen scheint ihm in den Genen zu liegen. Sein Großvater kochte schon für die belgische Königsfamilie und sein Vater besass schon erfolgreiche Restaurants. Doch Restaurants schienen Serge nicht genug. 2013 eröffnete er nicht nur die erste Gin & Tonic Bar in Antwerpen, sondern er brachte auch Buss Gin auf den Markt. Auf den Raspberry Gin folgten weitere und 2016 kam die Choice Cut Selection dazu, aus der auch unser Rebel Cut stammt. 2015 kamen dann noch die Syndrome Tonics hinzu.
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Kyrö Koskue Barrel Aged Gin

Gefiel uns der Napue Gin schon sehr gut, probieren wir nun den Koskue Barrel Aged Gin von Kyrö. Wir mögen die Idee von Gins mit Fasslagerung, so es vernünftig und nicht übertrieben gemacht wird. Als sehr gutes Beispiel können wir hier den Roundhouse nehmen. Und dies war nicht der einzige, der uns gefiel.

Kyrö geht hier für uns noch einen Schritt weiter und legt nicht nur einfachen Gin in ein Fass, sondern Roggen-Gin in amerikanische Eiche. Ich glaube, ich kann es hier schon anhand der Beschreibung vorweg nehmen: Wir werden es lieben.

Geschichte

Die Kyrö Distillery gibt es noch gar nicht so lange. 2012 beginnt für sie die Geschichtsschreibung. Und während andere sich immer auf die Schnapsidee berufen, war es hier ein Saunagang, der die Idee einer Destille brachte. Der Ort, an dem sie stehen sollten, war dann auch recht schnell klar. Fünf Jahre zuvor hatte die bekannteste Käsefabrik Finnlands geschlossen. Zwei Jahre Bau und Bürokratie waren zu überstehen und dann wurden 2014 die Brennanlagen der nördlichsten Gin- und Whisky-Brennerei in Betrieb genommen.

Etwas länger als den schon verkosteten Napue Gin gibt es Koskue. Dieser wird drei Monate in Fässer aus amerikanischer Weißeiche gelegt. 2015 erhielt er in der Kategorie Gin & Tonic bei der IWSC eine Goldmedaille.
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Kyrö Napue Rye Gin

Aus Roggen macht man Whisky oder Brot und Gin kommt aus England. Damit dürfte die allgemeine Wahrnehmung zusammengefasst sein. Das dem nicht so sein muss, zeigt Kyrö, die aus Roggen ihren Napue Gin machen. In Finnland.

Denken wir kurz drüber nach, klingt das aber gar nicht so verkehrt. Die Finnen, also die Nordmänner, sind gefühlt doch eher auf der rauen Seite. Wie eben Roggenalkohol auch. Und so klingt ein Rye Gin dann doch recht spannend. Und so ist auch das Motto von Kyrö „In Rye we trust“.

Geschichte

Die Kyrö Distillery gibt es noch gar nicht so lange. 2012 beginnt für sie die Geschichtsschreibung. Und während andere sich immer auf die Schnapsidee berufen, war es hier ein Saunagang, der die Idee einer Destille brachte. Der Ort, an dem sie stehen sollten, war dann auch recht schnell klar. Fünf Jahre zuvor hatte die bekannteste Käsefabrik Finnlands geschlossen. Zwei Jahre Bau und Bürokratie waren zu überstehen und dann wurden 2014 die Brennanlagen der nördlichsten Gin- und Whisky-Brennerei in Betrieb genommen.

Auch unser Napue Gin hier, dessen erster Batch erst seit diesem Jahr (2017) erhältlich ist, hat seine Geschichte. Die wildwachsenden Botanicals werden auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Napue gesammelt. Hier unterlag am 02.03.1714 eine schwedische Armee, die aus Finnen bestand den russischen Gegner, was dazu führte, dass Finnland unter die Kontrolle Russlands fiel.
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Schweppes Orange Blossom & Lavender Tonic

Unsere Leser sollten es inzwischen wissen; Wir waren in Belgien. Deswegen brauche ich auch nicht groß die Geschichte mit den vielen Tonics, die es bei uns nicht gibt, zu wiederholen.

Ebenfalls in Antwerpen haben wir dieses Schweppes Tonic aus Spanien gekauft. Orange Blossom & Lavender klingt recht blumig, und wir dachten vor dem Verkosten, dass es nicht so wirklich unser Fall sein würde. Doch wir wurden eines Besseren belehrt.

Was der Hersteller sagt:

Für die Suche nach einem anderen Premium-Gin Tonic kommt Schweppes Tonic Azahar mit Aromen & Lavendel trocken und Zitronensäure kompletten Destillate Charakter. Perfekt mit Premium-Wodka oder weißen Rum.

Quelle: schweppes.es – Google Translate

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Ledger’s Tonic Water & Tangerine

Ein weiteres Mal haben wir ein Tonic mit einer Geschichte von 18hundert-irgendwas vor uns. Und ein weiteres mal haben wir ein aromatisiertes Tonic aus Spanien. Nach dem Licorice von Ledger’s Tonic verkosten wir nun Tangerine. Das liegt mir vom Namen auch schon eher.

Wie die anderen Tonics von Ledger’s wird hier mit Stevia gesüßt. Wir mögen den Geschmack von Stevia ja nicht so und sind gespannt.

Was der Hersteller sagt:

Frisch und unverwechselbaren Geschmack von Mandarine mit Zitronensäure Berührung, fügt er mit viel Stimmung in, trocken oder fruchtig Sie.

Es bringt Frische und den unverwechselbaren Geschmack von frischen Mandarinen mit einem Hauch von Zitrusfrüchten. Harmoniert mit vielen Getränken, ob fruchtig oder trocken. Ideal allein zu jeder Tageszeit zu genießen.

Quelle: http://www.ledgerstonic.com/ – Google Translate

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Sir Tibber’s – Energizing Blue Tonic Water

Schon die Optik der Dose des Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water lässt erst mal auf einem Energy Drink schliessen. Was ich hier als letzter erwarten würde, wäre ein Tonic. Die Hersteller versuchten in den letzten Jahren Tonic immer wieder als Premium-Produkt im Glasfläschchen zu präsentieren. Aber muss das sein? Natürlich nicht. 28 Drinks zeigte schon, dass ein gutes Tonic auch aus der Dose kommen kann. Und die Premium-Hersteller gehen langsam auch auf größere Plastikflaschen. Warum also mal nicht was neues versuchen.

Diesen Weg ging man bei Sir Tibber’s. Warum also nicht mal ein Tonic Water mit den Eigenschaften eines Energy Drinks versehen? Geht das? Wir werden es herausfinden.

Sir Tibber’s nahm sich also das Tonic vor und fügte Koffein, Taurin, Glucoronolacton und Inosit hinzu. Alles alte Bekannte, die Flügel verleihen sollten. Dazu kam noch Brilliantblau für die Farbe. Und wieder stellt sich uns die Frage: Kann das überzeugen? Genug der Fragen. Probieren wir.

Was der Hersteller sagt:

Erfrischend und besonders!

Eine Weltneuheit! Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water ist ein klassisches Tonic Water mit dem Kick eines Energy Drinks. Taurin, Coffein und Inosit entfalten ihre belebende Wirkung im charakteristisch-herben Geschmack eines erfrischenden Tonic Waters.

Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water eignet sich hervorragend für Mixgetränke wie Gin Tonic oder Wodka Tonic.

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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