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Mundus 45 – Gin by Markus Semmler

Vor kurzem erreichte uns ein Gin aus einem Kloster. Der Mundus 45 von der Klosterbrennerei Wöltingerode kommt in einer sehr schicken Flasche daher, deren Etikett von Gastrokritiker und Maler Thomas Platt designt wurde. Auch das Innenleben ist nicht ohne. Der Berliner Sternekoch Markus Semmler hat viel Zeit geopfert, um mit einem feinen und runden Geschmack ein tolles Produkt zu kreieren. Schade ist eigentlich nur, dass die erste Edition auf 1.000 Flaschen limitiert ist. Aber vielleicht überlegen sie sich das noch mal im Kloster.

Geschichte

Mit Schnaps machte man schon immer gute Geschäfte. So dachte man wohl auch 1676 in Wöltingerode. Nach einem Brand wurde damals die Klosterbrennerei gegründet, um den Wiederaufbau des Klosters zu finanzieren. Trotz aller Verwirrungen der Jahrhunderte kommen noch heute feine Brände aus der Klosterbrennerei. Für Interessierte werden Führungen angeboten. Und wer sich im Fasslager verliert, findet auch ein Hotel vor Ort.
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Hero Gin

Der Held hat sich schick gemacht. Mit rotem Cape kommt der Hero Gin auf unsere Dachterrasse geflogen. Neben dem großen Auftritt überzeugt er aber eher mit Minimalismus. Ein recht dezentes Etikett, keine groß auffallende Flaschenform und sechs Botanicals sprechen eine klare und deutliche Sprache. Uns kann sowas ja recht gut überzeugen. Ob es der Geschmack auch kann, lest Ihr weiter unten.

Geschichte

Der Hero Gin ist noch recht neu auf dem Markt und will, zum Glück, nicht mit einer aufregenden Story überzeugen. Der Name hat den Ursprung in dem Wunsch, eine hochwertige Spirituose in Form eines Superhelden zu kreieren. Die Superkräfte kommen von den ausgewählten Botanicals.
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Sir Tibber’s – Energizing Blue Tonic Water

Schon die Optik der Dose des Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water lässt erst mal auf einem Energy Drink schliessen. Was ich hier als letzter erwarten würde, wäre ein Tonic. Die Hersteller versuchten in den letzten Jahren Tonic immer wieder als Premium-Produkt im Glasfläschchen zu präsentieren. Aber muss das sein? Natürlich nicht. 28 Drinks zeigte schon, dass ein gutes Tonic auch aus der Dose kommen kann. Und die Premium-Hersteller gehen langsam auch auf größere Plastikflaschen. Warum also mal nicht was neues versuchen.

Diesen Weg ging man bei Sir Tibber’s. Warum also nicht mal ein Tonic Water mit den Eigenschaften eines Energy Drinks versehen? Geht das? Wir werden es herausfinden.

Sir Tibber’s nahm sich also das Tonic vor und fügte Koffein, Taurin, Glucoronolacton und Inosit hinzu. Alles alte Bekannte, die Flügel verleihen sollten. Dazu kam noch Brilliantblau für die Farbe. Und wieder stellt sich uns die Frage: Kann das überzeugen? Genug der Fragen. Probieren wir.

Was der Hersteller sagt:

Erfrischend und besonders!

Eine Weltneuheit! Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water ist ein klassisches Tonic Water mit dem Kick eines Energy Drinks. Taurin, Coffein und Inosit entfalten ihre belebende Wirkung im charakteristisch-herben Geschmack eines erfrischenden Tonic Waters.

Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water eignet sich hervorragend für Mixgetränke wie Gin Tonic oder Wodka Tonic.

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Allie Gin

Ich muss zugeben, wir waren etwas skeptisch. Als die Flasche des Allie Gins vor uns stand, dachten wir erst mal an ein weiteres Designer-Produkt. Ja, wir dachten, da kommt der nächste Gin daher, der es mal mit Optik versucht.

Allie Gin

Doch wir wurden eines besseren belehrt. Der ganz neue Allie Gin kann mit Inneren Werten überzeugen.

Geschichte

Auf der Website des Herstellers gibt es eine Story um den Gin, die dort jeder selbst nachlesen kann. Zum Hersteller gibt es noch nicht so viel zu sagen. Der Gin ist ganz neu und nach vier Jahren Entwicklungszeit nun erhältlich. Auch einen Vodka gibt es von Allie.
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Burgen Gin

Aus der hessischen Kleinstadt Schlitz erreichte uns der Burgen Gin. Nach der Beschreibung ist er ein „unter Vakuum destillierter Premium Gin“. Bei der Vakuumdestillation wir die Siedetemperatur gesenkt. Dadurch können schonend Stoffe getrennt werden, die sich bei höheren Temperaturen zersetzen würden. So schreibt es die Wikipedia. Ob es sich auf den Geschmack auswirkt werden wir sehen, wenn wir den Burgen Gin probieren. Auf ins Glas damit.

Geschichte

Die Gründung der Schlitzer Kornbrennerei lässt sich auf das Jahr 1585 festlegen. Dies ist auch auf der Flasche angegeben. Interessant fanden wir die weiteren Besitzverhältnisse der Brennerei. Nachdem einige Grafen die Brennrechte hatten, ging die Brennerei 1969 an das Land Hessen. Dieses verkaufte sie dann 2006 wieder. Wer jetzt erwartet, die Schlitzer Brennerei wäre nun ein Privatunternehmen, der täuscht sich. Es ist zwar eine GmbH, gehört aber  zu 90% der Stadt Schlitz und zu 10% der Stadt Hünfeld. Weiterlesen

Elephant German Sloe Gin

Es nennt sich Gin und muss nicht mal Gin sein. Nicht mal Wacholder muss drin sein. Geht man als Hersteller streng nach der EU-Verordnung (Punkt 37), nimmt man billigen Alkohol, Schlehensaft und natürliche Aromastoffe. Dann kommt noch Zucker dazu, verdünnt auf 25% und schreibt, damit es gut klingt, Sloe Gin drauf. Im Grunde ist es aber nichts anderes als ein Schlehenlikör.

Oder man macht es wie bei Elephant Gin. Dort wird der hauseigene und sehr leckere London Dry Gin genommen um die Schlehen zu mazerieren. Mit nur wenig Zucker kommt der Sloe Gin dann mit 35% vol. in die schicke flache Flasche.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Elephant Gin

Nachdem wir heftig im Artikel über den Elephant Strength Gin mit dem Zaunpfahl gewedelt hatten, dachte man bei Elephant Gin an uns und gab uns die Gelegenheit, auch die restlichen Gins zu probieren. Ein kleines Päckchen mit Verkostungsfläschchen des London Dry und den Sloe Gins landeten bei uns. Hier schon vielen Dank an das Team von Elephant Gin. Diese Miniaturen sind an sich schon sehenswert.

Den Elefanten haben wir selbst drauf gesetzt. Aber das Design mit der Schnur und dem Anhänger ist schon schick. Im Gegensatz zum Strength Gin ist kein Anker, sondern ein Siegel aus Metall dran.

Die Flasche ist die gleiche, die auch beim Strenght Gin benutzt wird. Das Etikett setzt das Thema Afrika sehr schön und klassisch schlicht um.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Die Brücke – Rare Gin

Ein Gin, der an eine historische Begebenheit einer Brücke erinnern soll. Das ist doch mal eine interessante Idee. Dazu kommt die Herstellung in einer alten Kupferdestille mit 150 Litern Inhalt und einige Monate Reifung. Die Abfüllung ist auf 942 Flaschen pro Jahr limitiert. Wir sind gespannt und probieren den Gin mit dem Andenken an einen historischen Schauplatz.

Geschichte

Zur Geschichte des Gins lässt sich von uns nicht viel sagen. Allerdings zur Geschichte der Ludendorff-Brücke, besser bekannt als die Brücke von Remagen. Der Gin soll an die Ereignisse um die Schlacht von Remagen erinnern.
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Schwarzwald Distilled Dry Gin

In den Osterangeboten von Lidl entdeckten wir mal wieder einen Gin. Dieses Mal stammt er von der Brennerei Bimmerle aus dem Schwarzwald. Nach bisher guten Erfahrungen mit Aktions-Gins wie dem Hampstead schlugen wir zu.

Was wir als selbstverständlich ansehen, nämlich, dass wir einen Gin bekommen, der destilliert und nicht nur mazeriert wurde, prangt hier noch mal dick auf der Flasche. „Distilled Dry Gin“ ist zu lesen.

Die Brennerei Bimmerle hat einen eigenen Gin mit dem Namen „Needle“ im Angebot. Wir vermuten jetzt mal wild ins Blaue, dass dieser den gleichen Inhalt haben könnte wie der Lidl-Gin.

Geschichte

Die Brennerei Bimmerle hat zwar eine schöne Website und auch ein schönes Gebäude für die Destille. Doch viel über die Geschichte der Firma ist dort nicht zu finden.
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Moose Tonic Syrup

Es gibt Tonics wie Sand am Meer. Gerade sind wir aus Belgien und den Niederlanden zurück und haben 18 Tonics mitgebracht, die wir noch nicht probiert hatten. Doch Tonic kann man auch selbst machen. So dachten es sich vier Freunde aus Ellwangen und kreierten den Moose Tonic Sirup.

Die Zutatenliste

Wasser, Zucker, Säuerungsmittel Citronensäure, Ahornsirup, Agavendicksaft, getrocknete Chinarinde, frische Orangen, frische Zitronen, frische Limetten, Gewürzmischung, natürliche Aromen.

Was der Hersteller sagt:

Ein erstklassiger Gin verdient einen erstklassigen Tonic. Daher haben wir MOOSE tonic syrup kreiert.

Unser Produkt ist 100% vegan und besteht ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen. Es schließt neben tierischen Erzeugnissen im Endprodukt und während der Verarbeitung auch Gentechnik aus.

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