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Auf einen Gin Tonic – in der ANNA Bar Antwerpen

Wir verbrachten ein langes Wochenende in Belgien und den Niederlanden. Dabei übernachteten wir im Crowne Plaza in Antwerpen. Gerne nutzen wir bei solchen Gelegenheiten am Abend die Hotelbar. Ebenfalls gerne trinken wir dann zum Abschluss des Tages einen Gin Tonic.

ANNA Living & Bar nennt sich das Hotelrestaurant, welches auch eine kleine Bar betreibt. Dort gab es neben dem Standard Bombay Sapphire, Hendricks und Gordon’s noch den Buss No. 509 Gin in den Sorten Raspberry, Grapefruit und White Rain. Letzteren probierten wir pur und fanden in sehr lecker.

Natürlich musste nun auch der Gin Tonic dazu her. Der Barkeeper bereitet ihn mit einer Scheibe Limette und Wacholderbeeren zu. Dazu empfahl er uns Fever Tree Mediterranean Tonic Water. Weiterlesen

Auf einen Gin Tonic – in der Sunset Station, Henderson, USA

Ein Casino am Rande von Las Vegas, genauer in Henderson, ist nun nicht der Ort, den man sich als Location für einen schönen Gin Tonic vorstellt. Auf unserer Tour – vor einem Jahr – durch den Südwesten der USA wählten wir die Sunset Station vor allem für eine billige Übernachtung aus. Dass wir ausgerechnet das Wochenende mit Valentinstag und Presidents Day erwischten und selbst das billigste Hotel eine Menge kostete, war dann leider unser Pech.

Wir wollten uns zum Abschluss des Abends noch einen Martini genehmigen, und so führte uns der Weg in die Bar, die mitten im Casino der Sunset Station liegt. Weithin bekannt ist die Gaudi Bar für ihre etwa 500 Quadratmeter große Deckenkonstruktion aus 12 Tonnen Mosaik-Glas. Dieses beeindruckende Bauwerk sollte sich jeder ansehen. Die Decke ist sehr hübsch gestaltet und alleine für sich ein Erlebnis.

Sunset Station

Doch wir landeten in Rosalita’s Cantina, und nicht in der Gaudí Bar. Auf den ersten Blick ist das nicht groß zu unterscheiden. Als wir dann die Martini-Karte in der Hand hielten, es war Happy Hour und jeder sollte 5 Dollar kosten, fiel sie uns fast vor Schreck wieder aus der Hand. Kein einziger Martini mit Gin, auch keiner mit Wodka. Lauter bunte Zucker-Drinks mit Aroma-Gedöns.

Wir ließen den Blick über die Bar schweifen und bestellten bei der knapp bekleideten Bedienung, man darf nicht vergessen, wir sind in einem Casino, einen Bombay Tonic.

Der Drink kam und konnte uns überzeugen. Eine deutliche Menge Gin war im Glas, dazu wohl eine passende Menge Tonic. Sowohl der Gin als auch das Tonic war deutlich zu schmecken, passte sich einander aber auch sehr gut an.

Für die sehr ordentliche Menge Gin zahlten wir 8 Dollar, zum damaligen Wechselkurs etwa 6 Euro. Darüber können wir nicht meckern. Solltet Ihr also in die Sunset Station kommen, trinkt einen Gin Tonic bei Rosalita. Eine der Damen in den knappen Kleidern wird schon so heissen.

Auf einen Gin Tonic – im Grand Hotel Opduin, Texel, NL

Ein Kurzurlaub führte uns ins Grand Hotel Opduin auf Texel in Holland. Vor dem Abendessen wollten wir noch einen Aperitif, und so begaben wir uns in die Hotelbar.

Grand Hotel Opduin - Gin Tonic

Was uns vor allem in die Hotelbar zog, war allerdings der offene Kamin, in dem ein Holzfeuer brannte, welches eine angenehme Atmosphäre in den etwas tiefer liegenden Teil des Hotels brachte. Rote Stühle, geformt wie Sessel, und kleine Tische sowie eine Ecke mit einem großen Tisch und einer Bank lassen einen hier gemütlich sitzen.

Der Barkeeper, der aufgrund der Nebensaison auch noch im Restaurant mit bediente, bemerkte sofort, dass neue Gäste kamen, und war auch gleich zur Stelle. Wir bestellten Gin Tonic. Sogleich wurden wir gefragt: Gordons oder Bombay. Natürlich nahmen wir Bombay.

Zügig kam er mit einem Tablett zurück und stellte zwei Longdrink-Gläser mit Eis, einer halben Zitronenscheibe und Gin vor uns ab. Dazu kam ein 0,2er Fläschchen Schweppes Indian Tonic.

Die Gin-Menge sah auf den ersten Blick recht großzügig aus, war durch das Eis aber irgendwo zwischen 2 und 4 cl recht überschaubar. Auf die Menge des Tonics, welches wir selbst einschenken mussten, war der Gin doch recht übersichtlich.

Über den Geschmack gibt es dann nicht viel zu sagen. Wir hatten hier ein Verhältnis von etwas 1:5 bis 1:10. Dass der Gin dabei komplett unterging, das kann sich nun jeder selbst vorstellen.

Am Ende zahlten wir für den Gin 8,10 Euro und für das Tonic 2,90 Euro. Ja, es war getrennt auf der Rechnung aufgeführt.

Wir können die Bar des Grand Hotel Opduin so nur eingeschränkt empfehlen. Was man dort allerdings gut trinken kann, sind diverse Genever-Sorten, von denen es eine große Auswahl gibt. Der Barkeeper, der uns bediente, berät hier sehr kompetent und fand in unserem Fall auch einen, der uns schmeckte. Auch die Rum-Auswahl konnte uns beeindrucken.