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Spring Gin Basil

Ein kürzlicher Wochenend-Roadtrip führte uns nach Belgien und in die Niederlande. Und auch wenn wir einen sehr schönen Spirituosen-Händler in Antwerpen entdeckten, kauften wir diesen Spring Gin Basil unterwegs in einem Delhaize-Supermarkt in Wuustwezel.

Uns reizte die Angabe der Limitierten Edition auf der Flasche. Und so schnappten wir uns Flasche 743 von 1800. Auf der Website von Spring Gin ist der Basil inzwischen nicht mehr zu finden. Dafür aber andere schön klingende Versionen.

Geschichte

Über die Firma selbst ist nicht wirklich etwas zu erfahren. Die Website ist von 2016. Spannend finden wir die limitierten Editionen, von denen es so einige gibt. Auch einen fertigen Gin & Tonic von Fentimans gibt es mit Spring Gin.
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Cutler’s Gin

Cutler’s hat diesen Gin von vorneherein als New-Western-Style geplant und wollte weg von überstarken Wacholderaromen. Als wir die Flasche bei Trader Joe’s in USA sahen, sprang uns das teils historisch wirkende Design, aber auch der Hinweis auf einen zitruslastigen Gin gleich an.

Geschichte

Im Gegensatz zu vielen Großunternehmen haben wir hier eine Destille mit Familiengeschichte. Irgendwann 1915 oder 1916 eröffnete der Ur-Großvater, Duke Cutler, des heutigen Destillerie-Besitzers Ian Cutler, in Angels Camp, Kalifornien, eine Bar. Seine Vision war recht klar: Goldschürfer haben irgendwann auch mal Durst. Als die Goldminen nicht mehr genug abwarfen, zog er nach Oakdale, am Fuße der Sierra Nevada Mountains und unweit des Yosemite National Parks.

1917 bis 1920 kämpfte eben jener Duke Cutler in Frankreich im Ersten Weltkrieg. Als er zurück nach Oakdale kam und seine Bar wieder eröffnen wollte, kam die Prohibition dazwischen. Er tat sich mit lokalen Farmern zusammen und produzierte Moonshine. Zu seinen Kunden zählten nicht nur „durstige“ Anwohner, sondern auch der Sheriff, Richter und der Gouverneur von Kalifornien. So kam er recht sicher durch die Prohibition und eröffnete dann 1933 Dukes Bar. 1936 kam der familieneigene Liquor Store hinzu.

Über die Jahre kamen dann die Söhne und deren Söhne und weitere Liquor Stores in die Firma. Dazu eigene Produkte und die Marke Cutlers. Als 1985 die Gesetzeslage zum Verkauf von Alkohol sich zugunsten der Großmärkte änderte, war das Unternehmen fast am Abgrund. Erst 2013 belebte Ian Cutler Cutler’s Artisan Spirits wieder so richtig neu.
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Southstreet Plum Fruit Refined Gin

Der Southstreet No. 1 der Brennerei Südstrasse gefiel uns schon recht gut. Doch Lutz Weide geht noch ein Stück weiter und verdünnt den Gin nur auf 45%. Dann legt Pflaumen zum mazerieren hinein und wartet ein bis zwei Monate. Heraus kommt noch ein ganz anderer, fruchtiger Obstgin, der Southstree Plum Fruit Refined.

Geschichte

Alles begann, als Lutz Weide vor etwa 30 Jahren ein Haus kaufte. Das Anwesen in der Südstrasse 1 in Ottenheim, aufmerksame Leser dürften etwas bemerken, war günstig. Der Zufall wollte es, dass das Brennrecht der Nachbarin verfallen sollte. Also begann Lutz Weide bei ihr zu brennen. Seine Leidenschaft für Streuobstwiesen war dabei recht hilfreich.

2006 war es dann, dass er sich ein eigenes Brennrecht zulegte. Ein Jahr später wurde er staatlich geprüfter Brenner und nach einiger Zeit auch Edelbrandsommelier. Sein Sohn hat ihn dann zum Wacholderbrennen überredet und er machte gleich einen richtigen Gin daraus.
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Southstreet No. 1 London Dry Gin

Direkt neben der französischen Grenze und dem Rhein, da liegt Ottenheim. Und von dort kommt aus einer kleinen Brennerei ein fruchtiger Gin. Der Southstreet No. 1 der Brennerei Südstrasse will nicht nur mit schickem Etikett, sondern auch mit Handarbeit und guten Zutaten punkten.

Geschichte

Alles begann, als Lutz Weide vor etwa 30 Jahren ein Haus kaufte. Das Anwesen in der Südstrasse 1 in Ottenheim, aufmerksame Leser dürften etwas bemerken, war günstig. Der Zufall wollte es, dass das Brennrecht der Nachbarin verfallen sollte. Also begann Lutz Weide bei ihr zu brennen. Seine Leidenschaft für Streuobstwiesen war dabei recht hilfreich.

2006 war es dann, dass er sich ein eigenes Brennrecht zulegte. Ein Jahr später wurde er staatlich geprüfter Brenner und nach einiger Zeit auch Edelbrandsommelier. Sein Sohn hat ihn dann zum Wacholderbrennen überredet und er machte gleich einen richtigen Gin daraus.
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The Illusionist Dry Gin

Erst blau dann rosa. Einige werden sich jetzt sicher fragen, was wir hier für einen Quatsch schreiben. Die Rede ist vom The Illusionist Dry Gin aus München. Runter scrollen auf der Website zeigt das ganz schön. Wir haben den Effekt weiter unten in einem Video noch mal in Szene gesetzt. „Eine blaue Blüte vom anderen Ende der Welt“, so schreiben die Macher des Gins, lässt ihn von einem Anfangs Kornblumenblau mit Tonic zu einem Pink oder Rosa werden. Je nach Mischverhältnis lassen sich hier viele Farben zaubern.

Der Gin kommt in einer schönen Keramikflasche mit einem Retro-Etikett. Eine weiteres schönes Detail ist der Anhänger, der wie ein alter Gepäck-Anhänger an der Flasche hängt. Darauf sind das Destillat (hier Nr. 1) und weitere Daten angegeben. Der Inhalt unserer Flasche wurde am 09. November 2016 destilliert. Abgefüllt wurde am 27. Dezember 2016.

Wir sind sehr gespannt, wie sich der Illusionist Gin im Glas schlagen wird. Mit der Optik setzt er auf jeden Fall schon hohe Erwartungen.

Geschichte

Über einen ganz neuen Gin gibt es in der Regel keine lange Geschichte. Nach zwei Jahren kommt jetzt die „The Illusionist Distillery“ mit einem schick designten Dry Gin auf den Markt. Das erste Destillat stammt vom 09. November 2016 und wurde gerade erst abgefüllt.
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The Duke Munich Dry Gin

Lange hat es gedauert, bis The Duke Gin es in unser Blog geschafft hat. Es gibt einfach zu viele Gins, doch nun haben wir es auch endlich geschafft, einen Gin zu probieren, den wir inzwischen zu den Klassikern aus Deutschland zählen können.

Geschichte

Natürlich war es bei einem Gin Tonic, bei dem Max und Daniel, die Gründer der The Duke Distillery, auf die Idee kamen, einen eigenen Gin zu produzieren. Ein Jahr entwickelten sie in einem Hinterhof in München bis im Herbst 2008 das erste fertige Produkt aus dem handgefertigten Kupferkessel Namens Carl kam.

Doch die Geschichte aus dem Hinterhof hat demnächst ein Ende. The Duke zieht nach acht Jahren in ein altes Brennereigebäude in Aschheim um.
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Fortnum & Mason London Dry Gin

Fortnum & Mason London Dry GinEigentlich wollte Frau Foodfreak nur schnell mal bei Fortnum & Mason am Flughafen Heathrow gucken. Zurück kam sie dann mit Käse und Gin. Zum Glück gab es letzteren auch in kleinen Fläschchen, sonst hätten wir mit den anderen Flaschen im Gepäck schnell die Zollfreigrenzen gesprengt.

Geschichte

Hergestellt wird der Gin von einem alten Bekannten. The London Distillery Company, die auch für den von uns sehr geschätzten Dodd’s Gin verantwortlich sind, brennen für Fortnum & Mason dieses Destillat. Nachdem es 2015 eine Limited Edition von Dodd’s gab, hat man sich nun wohl zu einer weiteren Zusammenarbeit entschlossen.
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Kabumm Gin

Schon vor einiger Zeit hatten sich der Rapper Sido und der bekannte BrennerJosef Farthofer zusammengetan, um einen Wodka auf den Markt zu bringen. Nun gibt es in der Kugelflasche mit dem eingänglichen Namen Kabumm auch einen Gin.Kabumm Gin

Geschichte

Im Spätsommer 2015 war es so weit. Der Berliner Rapper Sido präsentierte zusammen mit dem Brenner Josef Farthofer seinen Wodka. Nun folgte nach etwas über einem Jahr später der Kabumm Gin, der mit 20 Botanicals nun eine neue Marke setzen will.
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Krater Noster Bavarian Distilled Dry Gin

Wacholderbeeren vom Kraterrand, von Hand gepflückt am Kraterrand des Nördlinger Ries. Dies ist das Geheimnis des Krater Noster. Als Ausgleich für die Ernte hat sich Familie Scheible zur Heidepflege verpflichtet. Das Konzept ging auf und der Gin vom Kraterrand fand schnell seine Freunde. Sowohl bei Geniessern, als auch bei Profitestern, wie drei Goldmedaillen (2x San Francisco World Spirits, 1x DLG) beweisen.

Geschichte

Dr. Karl-Friedrich Scheible, der Kopf hinter Krater Spirits und der Scheible Bräu- und Spirituosen UG stammt aus einer alten Brauerfamilie. Nach dem Kräuterlikör Kraterfeuer brachte er Krater Noster, einen Bayerischen Gin, im Dezember 2015 auf den Markt. Und er erntete sofort Anerkennung. Bei der World Spirits Competition in San Francisco gab es eine doppelte Goldmedaille.
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Modernist Alpine Dry Gin

Das Konzept klingt für uns sofort schlüssig. Über zwanzig Botanicals aus dem alpinen Raum wurden für den Modernist Alpine Dry Gin ausgewählt. Lokale Erzeuger, die für Qualität, Nachhaltigkeit und Tradition stehen, steuern diese bei. Nach der Mazeration wird in einer 50-Liter-Kupferbrennblase Batch für Batch verarbeitet. Diese werden erst noch mehrere Wochen gelagert, bevor der Gin zum Kunden geht.

Geschichte

Eine klare Ansage, keine Geheimnisse um mysteriöse Zutaten und keine konstruierte Geschichte, sondern nur ein ehrlicher Gin. So mögen wir das. Weiterlesen