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Schwarzwald Distilled Dry Gin

In den Osterangeboten von Lidl entdeckten wir mal wieder einen Gin. Dieses Mal stammt er von der Brennerei Bimmerle aus dem Schwarzwald. Nach bisher guten Erfahrungen mit Aktions-Gins wie dem Hampstead schlugen wir zu.

Was wir als selbstverständlich ansehen, nämlich, dass wir einen Gin bekommen, der destilliert und nicht nur mazeriert wurde, prangt hier noch mal dick auf der Flasche. „Distilled Dry Gin“ ist zu lesen.

Die Brennerei Bimmerle hat einen eigenen Gin mit dem Namen „Needle“ im Angebot. Wir vermuten jetzt mal wild ins Blaue, dass dieser den gleichen Inhalt haben könnte wie der Lidl-Gin.

Geschichte

Die Brennerei Bimmerle hat zwar eine schöne Website und auch ein schönes Gebäude für die Destille. Doch viel über die Geschichte der Firma ist dort nicht zu finden.
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Der Luchs Harzer Manufaktur Dry Gin

Der Luchs steht hier nicht nur für eine fast ausgestorbene Tierart. Ihm ist auch dieser Gin gewidmet, der im Harz, genauer in Nordhausen, mit regionalen Zutaten in kleinen Chargen destilliert wird. Wir hatten aus Charge 35316 die Flasche 50 von 60 zur Verkostung.

Geschichte

Eine Geschichte zur Destille haben wir nicht parat. Wir können aber etwas über den Gin erzählen. Vor 200 Jahren wurde der Luchs das letzte mal im Harz gesehen. Im Jahr 2000 kehrte er dann durch ein Auswilderungsprojekt in Bad Harzburg zurück. Die Destillerie Schneider möchte mit der Produktlinie „Der Luchs“ ein Bewusstsein für die Tierart aufbauen. Dazu unterstützt sie das Projekt indem sie einen Teil der Erlöse für das Projekt spenden.


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ORO IBIZA London Dry Gin

Auch wenn der ORO IBIZA London Dry in Deutschland hergestellt wird, ist er von Ibiza inspiriert. Seine Zutaten kommen zum größten Teil auch von dort. Unter anderem das Johannisbrot, einer eher etwas ungewöhnlichen Zutat für einen Gin.

Ebenso ungewöhnlich ist die Produzentin. Susanne Straubinger-Meiller ist nicht nur Edelbrandsommeliere und praktizierende Anwältin. Nein, sie ist auch Gin-Produzentin. Wir sind auf den güldenen Tropfen gespannt.

Geschichte

Susanne Straubinger-Meiller lebte lange auf Ibiza. Entsprechend ist ihr Gin auch inspiriert. Im September 2015 war die erste Flasche fertig und sie wurde auch schnell prämiert. Bei der International Wine & Spirits Competition 2015 in London erhielt der Tropfen nicht nur Gold, sondern wurde damit auch Bester Deutschen Gin der IWSC.
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Löwen Gin Dry Gin

Schick ist die mundgeblasene Flasche schon, in der der Löwen Gin zu uns ins Haus kam. Die filigrane Optik, leicht in Retro-Stil gehalten, ist ein richtiger Hingucker. Die besten Rohstoffe und viel Handarbeit stecken dabei nicht nur in der Flasche, sondern auch im Inhalt. Wir sind gespannt, wie sich der Gin aus dem Bregenzerwald im Glas gibt.

Geschichte

Von 1886 bis 1900 wurde das Gebäude der Bergbrennerei Löwen als Wirtshaus erbaut. Nachdem es viele Jahre brach lag, wurde das historische Gebäude in traditioneller Bregenzerwälder Handwerks- und Baukunst im Jahre 2013 mit der Brennerei und einem Gasthaus wieder in Betrieb genommen. Jeden Freitag gibt es sogar Führungen.
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Heckengäu Dry Gin

Heckengäu Dry GinErst ein mal mussten wir herausfinden, wo denn das Heckengäu ist. Es liegt westlich von Stuttgart, ist etwa 50 Kilometer lang und scheint so einige Wacholderheiden zu haben. Beste Voraussetzungen also für einen Gin. Das dachten sich die Leute von den Heckengäu Distillers wohl auch. Und die passende Domain sicherten sie sich auch gleich dazu: ginflut.de.

Geschichte

Eine Bierlaune war es, welche die Heckengäu Distillers darauf brachte, doch mal auszuprobieren, was man mit dem heimischen Wacholder anstellen konnte. Zwei Jahre haben sie ausprobiert. Heraus kam dieser Gin.
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Fortnum & Mason London Dry Gin

Fortnum & Mason London Dry GinEigentlich wollte Frau Foodfreak nur schnell mal bei Fortnum & Mason am Flughafen Heathrow gucken. Zurück kam sie dann mit Käse und Gin. Zum Glück gab es letzteren auch in kleinen Fläschchen, sonst hätten wir mit den anderen Flaschen im Gepäck schnell die Zollfreigrenzen gesprengt.

Geschichte

Hergestellt wird der Gin von einem alten Bekannten. The London Distillery Company, die auch für den von uns sehr geschätzten Dodd’s Gin verantwortlich sind, brennen für Fortnum & Mason dieses Destillat. Nachdem es 2015 eine Limited Edition von Dodd’s gab, hat man sich nun wohl zu einer weiteren Zusammenarbeit entschlossen.
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Wellinghouse Premium London Dry Gin

Ein Familienausflug nach Südhessen brachte uns nach langer Zeit mal wieder in einen Aldi Süd. Überrascht stellten wir fest, dass auch der alte Kistenstapler auf den Designer-Flaschen-Trend aufgesprungen ist und nicht nur den klassischen Gin im nachgemachten gelben Gordons-Etikett im Angebot hat. Die schicke bläuliche Flasche des Wellinghouse Premium London Dry Gin macht einiges her. Sehen wir mal, ob der Inhalt da mithalten kann.

Geschichte

Über den Wellinghouse Gin haben wir keine Geschichte zu erzählen. Auf der Flasche steht „Traditionally Distilled since 70 Years“. Dies bezieht sich aber eher auf den Hersteller, die Rola GmbH. Diese ist in der Tat dieses Jahr 70 geworden. Rola scheint auf die Herstellung von Handelsmarken spezialisiert zu sein. Wir kennen Rola vom Orson’s und vom Johnsen Club.
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4Hasen Gin Nr. 1

Erst waren wir etwas überrascht, als wir die Flasche des 4Hasen Gin Nr. 1 in der Hand hielten. Steht da per Hand „Gin Nerd“ drauf geschrieben? Nein, doch nur Nr. 1. Die erste Variante des Südwestfälischen Gins wanderte damit bei uns ins Verkostungsglas.

Geschichte

Vom parteilosen Bürgermeister zum Brenner. Das ist schon ein Schritt. Hans-Peter Hasenstab tat diesen, als er 2015 freiwillig aus dem Amt schied, um „mal was Neues zu probieren“. Nach einigen Schulungen, Ausbildungen und Praktika befeuert er die Brennblase von 4Hasen um hochwertige Spirituosen herzustellen.
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Juniper Jack London Dry Gin

Das erste, was uns auffiel, als uns der Juniper Jack präsentiert wurde, war der Hinweis, dass man hier nicht versucht, einen weiteren verspielten Gin zu machen. Gin-ähnliche Produkte erscheinen noch immer in Abständen, bei denen wir so langsam nicht mehr mit kommen. Der Hype dreht sich weiter. Independent Spirit wollte hier mit dem Juniper Jack gar nicht erst aufspringen und hat sich der Wurzeln des Gins besonnen. Das Ziel war einfach nur ein traditioneller London Dry Gin. Heraus kam eine „Wacholder-Bombe“.

Die Entwicklung dauerte zwei Jahre, und im Oktober 2015 war es dann so weit. Jedes Batch wird mit einer 300-Liter-Kupfer-Brennblase produziert und ist auf 1736 Flaschen limitiert.

Natürlich mussten wir diesen Gin probieren, denn er verspricht genau das, was wir von einem Gin erwarten: Komplexe Aromen mit deutlichem Wacholder.

Geschichte

Natürlich steckt auch hinter dem nich wirklich alten Gin Juniper Jack eine Geschichte. Ich erlaube mir hier, den Hersteller zu zitieren:

London, 1736: Juniper Jack, einfacher Mitarbeiter einer Brennerei, legt sich mit keinem Geringeren als King George II an. Mit seinem Theaterstück ›The Death of Queen Gin‹ zeigt er dem König, was er von seinem Gin-Act hält: Nichts! Trotz aller Risiken und Gefahren geht Juniper Jack seinen Weg und kämpft für Freiheit, Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben — ohne Gewalt, dafür mit Kreativität und der ›Power of Independent Spirit‹.
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Stern 44 Star Gin

Ein neuer Stern am Gin-Himmel. Ich bitte, das Wortspiel zu entschuldigen, aber es drängte sich auf. Nicht ganz so aufgedrängt hat sich der 44 Star Gin. Dennoch hat er sich auf den Verkostungstisch geschlichen. Von einem Weingut aus der Pfalz kommt dieser nicht ganz übliche Gin.

Geschichte

1952 begann die Geschichte des Weingutes Stern. Josef Stern, Küfer, kaufte seinen ersten Weinberg. Schon 1960 brannte er seinen ersten Schnaps. 1980 übernahm sein Sohn Wolfgang den Betrieb.
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