Schlagwort-Archive: Flavor: Harzig

rheingin – Handcrafted Dry Gin

Die einen wollen tausende Botanicals in die Flasche packen. Den anderen ist eher an Klarheit gelegen. Die Macher von rheingin fallen in die letztereKategorie, was schon die Beschriftung r[h|eingin zeigt.

Nur Wacholder und sonst nichts steckt in der Flasche. Gut, den Reinalkohol mal außen vor gelassen. Wir hatten schon die eine oder andere Wacholderbombe und mochten diese. Mal sehen, wie es hier ist.

Geschichte

Wie so oft kam die Idee zum rheingin bei einem gemütlichen Abend. Auf den Treppenstufen des Düsseldorfer Schlossturms wurde der Gin sozusagen geboren. Und so weisen auch die Koordinaten auf der Flasche auf diese Stelle.

Für die WeiLa GmbH wird der rheingin von der Brennerei Bovenkerck hergestellt. Dort destilliert man schon seit 1750 und kann auf eine entsprechende Erfahrung, unter anderem auch mit Wacholder, zurückblicken.

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Elephant Gin

Nachdem wir heftig im Artikel über den Elephant Strength Gin mit dem Zaunpfahl gewedelt hatten, dachte man bei Elephant Gin an uns und gab uns die Gelegenheit, auch die restlichen Gins zu probieren. Ein kleines Päckchen mit Verkostungsfläschchen des London Dry und den Sloe Gins landeten bei uns. Hier schon vielen Dank an das Team von Elephant Gin. Diese Miniaturen sind an sich schon sehenswert.

Den Elefanten haben wir selbst drauf gesetzt. Aber das Design mit der Schnur und dem Anhänger ist schon schick. Im Gegensatz zum Strength Gin ist kein Anker, sondern ein Siegel aus Metall dran.

Die Flasche ist die gleiche, die auch beim Strenght Gin benutzt wird. Das Etikett setzt das Thema Afrika sehr schön und klassisch schlicht um.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Elephant Strength Gin

Bisher kannten wir den Elephant London Dry Gin und den Elephant Sloe Gin. Auch wenn wir diese beiden leider noch nicht probieren konnten, wurde uns immer nur Gutes zugetragen. Nun gibt es von Elephant Gin die nächste Stufe, den Elephant Strength Gin. Mit 57% statt 45% ist er stärker und vollmundiger als das Original.

Angepasst wurde nicht nur die Alkoholstärke und damit das intensivere Aroma, auch die Flasche wurde aufgefrischt. Das Flaschendesign orientiert sich noch immer am 19. Jahrhundert, doch die Farbe wurde durch ein schickes Blau ersetzt. Nicht nur das erinnert an die maritime Variante, den Navy Strength Gin, sondern auch der kleine Anker am Korken. Insgesamt finden wir, das Design ist sehr gut gelungen. Müssen wir in der Verkostung nur noch sehen, wie es um den Geschmack steht.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

ORO IBIZA London Dry Gin

Auch wenn der ORO IBIZA London Dry in Deutschland hergestellt wird, ist er von Ibiza inspiriert. Seine Zutaten kommen zum größten Teil auch von dort. Unter anderem das Johannisbrot, einer eher etwas ungewöhnlichen Zutat für einen Gin.

Ebenso ungewöhnlich ist die Produzentin. Susanne Straubinger-Meiller ist nicht nur Edelbrandsommeliere und praktizierende Anwältin. Nein, sie ist auch Gin-Produzentin. Wir sind auf den güldenen Tropfen gespannt.

Geschichte

Susanne Straubinger-Meiller lebte lange auf Ibiza. Entsprechend ist ihr Gin auch inspiriert. Im September 2015 war die erste Flasche fertig und sie wurde auch schnell prämiert. Bei der International Wine & Spirits Competition 2015 in London erhielt der Tropfen nicht nur Gold, sondern wurde damit auch Bester Deutschen Gin der IWSC.
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Pure Gin

Pure GinHubertus Vallendar ist schon lange ein Freund des Wacholders. Bereits sein Vater experimentierte mit der Frucht. Nach reinen Wacholderdestillaten wie dem Noordkorn, einem Wacholdergeist, wurde es Zeit ,sich an das Thema Gin zu wagen. Wir haben das Ergebnis aus der grün-goldenen Flasche probiert.

Geschichte

Hubertus Vallendar brannte ursprünglich auf zwei kleinen Abfindungsbrennereien in Pommern an der Mosel. Doch nach einigen Überschwemmungen zog es ihn nach Kail, 300 Meter über der Mosel. Dort baute er 1998 eine Verschlussbrennerei, um auch größere Mengen produzieren zu können, und um vor weiteren Fluten sicher zu sein. Seit ein paar Jahren kommen aber nicht nur edle Obstbrände von der Mosel, sondern auch dieser Gin.
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Niemand Dry Gin

Aus Hannover erreichte uns ein neuer Gin. Der Niemand Dry Gin will mit einer facettenreichen Geschmackskomplexität punkten. Die den Ton anschlagenden Botanicals sind hier Sandelholz und Lavendel. Wir sind doch sehr gespannt.

Geschichte

Hinter dem Niemand Dry Gin stehen die beiden kreativen Unternehmer Sebastian Otto und Torben Paradiek, die bereits im letztem Jahr unter dem Namen „Gin Flight“ Gewürze zum Verfeinern von Gin-Tonic auf den Markt gebracht haben. Vor wenigen Monaten haben sie dann ihren Gin folgen lassen.
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Ransom Old Tom Gin

Ransom Old Tom GinMit dem Ransom Old Tom Gin haben wir den zweiten Barrel Aged Gin in der Verkostung. Laut Label lag der Gin aus dem US-Bundesstaat Oregon sechs bis acht Monate im französischen Eichenweinfässern. Als Getreide für den Basisalkohol wird sowohl Mais als auch Gerste benutzt. Spannend finden wir vorab schon das Flaschenlayout, das sowohl vom Label, als auch von der Farbe des Inhalts eher an einen Whisky erinnert.

Geschichte

Ransom Spirits wurde 1997 mit einem recht kleinen Budget gegründet. Da kommt dann auch der Name her. Zum einen steht es für Lösegeldzahlungen, zum anderen aber auch für Erlösen. Tad Seestedt, der die Brennerei gegründet hat, finanzierte seinen Traum mit einem bisschen Ersparten und ein paar Kreditkarten. Er begann mit Grappa, Eau de Vie und Brandy. Später kamen Weine in kleinen Auflagen dazu. Ab 2007 benutzte er dann auch Getreidealkohol und stellte Gin, Whisky und Vodka her. 2010 kam Wermut dazu. Und 2011 dann die Bio-Zertifizierung.
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Roundhouse Spirits Imperial Barrel Aged Gin

Roundhouse Spirits Imperial Barrel Aged Gin

Natürlich wollten wir etwas Besonderes mitbringen, wenn wir schon mal in USA im Urlaub sind. In einem Feinkostladen in Boulder, Colorado, fanden wir den Roundhouse Spirits Imperial Barrel Aged Gin. Auch wenn auf der Flasche steht, dass der Gin, der in kleinen Batches produziert wird, mindestens sechs Monate in neuen Eichenfässern gelagert wird, sind es laut Hersteller sogar mindestens 10 Monate.

Wir finden es jedenfalls spannend und haben somit unseren ersten Barrel Aged Gin verkostet.

Geschichte

Gegründet wurde Roundhouse Spirits im Jahr 2008 in Boulder, Colorado. Mit ihrem Kaffee-Likör und dem Imperial Barrel Aged Gin haben sich Roundhouse schnell einen Namen gemacht.

Wegen Problemen mit Markenrechten hat sich die Roundhouse Distillery dann am 01.04.2015 in Vapor Distillery umbenannt. Der von uns verkostete Gin trägt seither den Namen Ginsky.

Botanicals und Alkohol

Die Botanicals konnten wir leider nicht herausfinden. Lediglich Wacholder gilt als gesetzt.

Der Alkoholgehalt beträgt 47 % vol.

Geruch und Geschmack

Wir haben deutliche Wacholdernoten in der Nase. Doch durch die Fassreifung werden sie von holzigen, rauchigen und harzigen Aromen ergänzt. Weich und süßlich wie Karamell ist der Imperial. Dazu kommt Zitrus von Orange oder Mandarine und Gewürze wie Koriander. Fast hat der Gin etwas Weihnachtliches an sich. Mit Eis finden wir weiter deutlich Wacholder vor, fühlen uns aber an einen Orangenlikör erinnert. Etwas Limette schwingt mit, dazu noch die Holznoten, aber leichtfüßiger. Vanille kommt noch hinzu.

Der Geschmack des Roundhouse Spirits Imperial Barrel Aged Gin erinnert uns eher an Rum. Er ist vollmundig und führt Aromen von dunklem Rohrzucker mit. Süßlich karamellig und schmelzig liegt er auf der Zunge. Dieser Gin erinnert uns an Bourbon mit Orangenlikör und einem Hauch Wacholder. Dazu kommt etwas Rauchiges, das  an Whiskey erinnert. Eiskalt haben wir nur noch Wacholder mit etwas Süßsaurem, dazu ein unangenehmes Zitrusbeissen.

Urteil

Der Imperial Barrel Aged Gin mag bei Zimmertemperatur getrunken werden. Er ist komplex und erinnert an Rum mit Anklängen von American Whiskey, was durch die Holzfasslagerung kommt. Kalt erinnert er stärker an Likör. Wir finden ihn sehr spannend und mögen ihn gerne.

Quelle

Erhältlich ist der Gin bei Spirituosen Wolf. Das ist auch die einzige Quelle, die wir in Deutschland gefunden haben. Diverse Shops in USA haben ihn aber auch im Angebot.

Woanders

Wir haben bei The Gin is In eine Verkostungsnotiz gefunden. Ausserdem wurde dort auch ein Negroni mit probiert. Auch bei T. Edwards New York Wine Blog wurde der Gin verkostet und wird ebenfalls zu einem Negroni empfohlen.

Liviko Crafter’s Gin

Liviko Crafter's Gin

Den estnischen Liviko Gin hatten wir schon probiert. Jetzt konnten wir auch den Liviko Crafter’s Gin verkosten.

Der erste hat uns schon gut gefallen, und war mit 10 Euro die Flasche ein Schnäppchen. Der Crafter’s Gin ist mit 25 Euro für den halben Liter dann nicht mal eben so zum Mitnehmen geeignet. Rechtfertigt der Geschmack den Preis?

Geschichte

Liviko ist der älteste Hersteller von alkoholischen Getränken in Estland. Die Firma blickt auf eine über einhundertjährige Geschichte und eine 80jährige Tradition im Destillieren von Kräutern zurück. Ausserdem zählt sie zu den Hauptimporteuren und Großhändlern des baltischen Raumes. Weiterlesen

Ferdinand’s Saar Dry Gin

Ferdinand's Saar Dry GinAchtung, dieser Gin benötigt einen Korkenzieher. Ja, wie eine Weinflasche kommt er daher, der Ferdinand’s Saar Dry Gin. Kein Wunder, denn es ist auch Wein drin: Riesling Spätlese von der großen Lage Saarburger Rausch. Wer hört sie jetzt nicht, die Sprüche von Terroir und so weiter? Doch irgend was muss ja dran sein, sonst wären die Weine nicht immer so hoch gelobt. Und sonst würden Capulet & Montague ihn ja nicht mit Gin mischen.

Geschichte

Wie weit muss ich hier fassen? Hinter diesem Gin steht nicht nur einfach eine Destille,  nein, auch ein Weingut, und natürlich der schon erwähnte Vertrieb Capulet & Montague aus Saarbrücken.

Die Destille, die Avadis Distillery, arbeitet seit Generationen auf dem von der Familie Vallender 1824 gegründeten Gutshof auf einem Höhenzug im Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Deutschland. Die eigenen Obstplantagen, aber auch der Weizen- und Gerstenanbau im eigenen Betrieb, bilden eine gute Grundlage für den Ferdinand’s Saar Dry Gin, sowie für weitere Brände und Destillate.

Der Wein im Gin stammt aus der Lage Saarburger Rausch. Diese gehört dem Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken, welches hier schon seit 270 Jahren als Familienbetrieb Wein herstellt.

Dies ist die Kombination, die den Ferdinand’s Saar Dry Gin unverwechselbar macht.
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