Schlagwort-Archive: Flavor: grüne Nadel

Brin Kruce

Wir probieren heute mal keinen Gin, sondern Brin Kruce, ein Wacholderdestillat. Und nun könnten wir anfangen uns zu streiten. Denn Wacholder ist der einzige Bestandteil, der auch in Gin vorhanden sein muss. Damit könnte man ein reines Wacholderdestillat durchaus auch Gin nennen.

Da aber viele mit Gin auch Botanicals verbinden, die über den Wacholder hinausgehen, bleiben wir hier bei der Bezeichnung, die auch der Hersteller Krucefix verwendet: Wacholder-Spirituose.

Neben Brin Kruce gibt es von Krucefix noch Fin Spruce, ein Destillat mit Fichtennadeln. Doch um dieses werden wir uns zu geeigneter Zeit noch auf foodfreak.de kümmern.

Geschichte

Krucefix ist eine handwerklich arbeitende Destille aus den slowenischen Karawanken. Von eben dort kommen auch die Zutaten für die hergestellten Spirituosen. Handgepflückt und immer frisch sorgen sie für beste Qualität.

Bei der Destille 2017 in Berlin erhielt der Brin Kruce eine Bronzemedaille in der Kategorie Gin.
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Harrys Waldgin

Aus dem Hause Vallendar hatten wir schon den Pure Gin verkostet. Nun gib es eine neue Kreation von Hubertus Vallendar. Zusammen mit dem Sternekoch Harald Rüssel von Rüssels Landhaus erblickte Harry’s Waldgin das Licht der Welt.

Elf ausgewählte Botanicals, einzeln destilliert und geblendet in eine Flasche mit schickem Design gepackt, bereiten schon mal einen guten Weg. Die Optik überzeugt und wie Ihr weiter unten lesen könnt, auch der Geschmack.

Geschichte

Hubertus Vallendar brannte ursprünglich auf zwei kleinen Abfindungsbrennereien in Pommern an der Mosel. Doch nach einigen Überschwemmungen zog es ihn nach Kail, 300 Meter über der Mosel. Dort baute er 1998 eine Verschlussbrennerei, um auch größere Mengen produzieren zu können, und um vor weiteren Fluten sicher zu sein. Seit ein paar Jahren kommen aber nicht nur edle Obstbrände von der Mosel, sondern auch dieser Gin.

Inzwischen ist die Destille eine von vier weltweit, die sich „Distillery of the Year 2016 in Gold“ nennen dürfen. Nun hat sich Vallendar mit dem Sternekoch Harald Rüssel zusammengetan und produziert dessen Waldgin.
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Elephant Gin

Nachdem wir heftig im Artikel über den Elephant Strength Gin mit dem Zaunpfahl gewedelt hatten, dachte man bei Elephant Gin an uns und gab uns die Gelegenheit, auch die restlichen Gins zu probieren. Ein kleines Päckchen mit Verkostungsfläschchen des London Dry und den Sloe Gins landeten bei uns. Hier schon vielen Dank an das Team von Elephant Gin. Diese Miniaturen sind an sich schon sehenswert.

Den Elefanten haben wir selbst drauf gesetzt. Aber das Design mit der Schnur und dem Anhänger ist schon schick. Im Gegensatz zum Strength Gin ist kein Anker, sondern ein Siegel aus Metall dran.

Die Flasche ist die gleiche, die auch beim Strenght Gin benutzt wird. Das Etikett setzt das Thema Afrika sehr schön und klassisch schlicht um.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Schwarzwald Distilled Dry Gin

In den Osterangeboten von Lidl entdeckten wir mal wieder einen Gin. Dieses Mal stammt er von der Brennerei Bimmerle aus dem Schwarzwald. Nach bisher guten Erfahrungen mit Aktions-Gins wie dem Hampstead schlugen wir zu.

Was wir als selbstverständlich ansehen, nämlich, dass wir einen Gin bekommen, der destilliert und nicht nur mazeriert wurde, prangt hier noch mal dick auf der Flasche. „Distilled Dry Gin“ ist zu lesen.

Die Brennerei Bimmerle hat einen eigenen Gin mit dem Namen „Needle“ im Angebot. Wir vermuten jetzt mal wild ins Blaue, dass dieser den gleichen Inhalt haben könnte wie der Lidl-Gin.

Geschichte

Die Brennerei Bimmerle hat zwar eine schöne Website und auch ein schönes Gebäude für die Destille. Doch viel über die Geschichte der Firma ist dort nicht zu finden.
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Elephant Strength Gin

Bisher kannten wir den Elephant London Dry Gin und den Elephant Sloe Gin. Auch wenn wir diese beiden leider noch nicht probieren konnten, wurde uns immer nur Gutes zugetragen. Nun gibt es von Elephant Gin die nächste Stufe, den Elephant Strength Gin. Mit 57% statt 45% ist er stärker und vollmundiger als das Original.

Angepasst wurde nicht nur die Alkoholstärke und damit das intensivere Aroma, auch die Flasche wurde aufgefrischt. Das Flaschendesign orientiert sich noch immer am 19. Jahrhundert, doch die Farbe wurde durch ein schickes Blau ersetzt. Nicht nur das erinnert an die maritime Variante, den Navy Strength Gin, sondern auch der kleine Anker am Korken. Insgesamt finden wir, das Design ist sehr gut gelungen. Müssen wir in der Verkostung nur noch sehen, wie es um den Geschmack steht.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Southstreet Plum Fruit Refined Gin

Der Southstreet No. 1 der Brennerei Südstrasse gefiel uns schon recht gut. Doch Lutz Weide geht noch ein Stück weiter und verdünnt den Gin nur auf 45%. Dann legt Pflaumen zum mazerieren hinein und wartet ein bis zwei Monate. Heraus kommt noch ein ganz anderer, fruchtiger Obstgin, der Southstree Plum Fruit Refined.

Geschichte

Alles begann, als Lutz Weide vor etwa 30 Jahren ein Haus kaufte. Das Anwesen in der Südstrasse 1 in Ottenheim, aufmerksame Leser dürften etwas bemerken, war günstig. Der Zufall wollte es, dass das Brennrecht der Nachbarin verfallen sollte. Also begann Lutz Weide bei ihr zu brennen. Seine Leidenschaft für Streuobstwiesen war dabei recht hilfreich.

2006 war es dann, dass er sich ein eigenes Brennrecht zulegte. Ein Jahr später wurde er staatlich geprüfter Brenner und nach einiger Zeit auch Edelbrandsommelier. Sein Sohn hat ihn dann zum Wacholderbrennen überredet und er machte gleich einen richtigen Gin daraus.
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Southstreet No. 1 London Dry Gin

Direkt neben der französischen Grenze und dem Rhein, da liegt Ottenheim. Und von dort kommt aus einer kleinen Brennerei ein fruchtiger Gin. Der Southstreet No. 1 der Brennerei Südstrasse will nicht nur mit schickem Etikett, sondern auch mit Handarbeit und guten Zutaten punkten.

Geschichte

Alles begann, als Lutz Weide vor etwa 30 Jahren ein Haus kaufte. Das Anwesen in der Südstrasse 1 in Ottenheim, aufmerksame Leser dürften etwas bemerken, war günstig. Der Zufall wollte es, dass das Brennrecht der Nachbarin verfallen sollte. Also begann Lutz Weide bei ihr zu brennen. Seine Leidenschaft für Streuobstwiesen war dabei recht hilfreich.

2006 war es dann, dass er sich ein eigenes Brennrecht zulegte. Ein Jahr später wurde er staatlich geprüfter Brenner und nach einiger Zeit auch Edelbrandsommelier. Sein Sohn hat ihn dann zum Wacholderbrennen überredet und er machte gleich einen richtigen Gin daraus.
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ORO IBIZA London Dry Gin

Auch wenn der ORO IBIZA London Dry in Deutschland hergestellt wird, ist er von Ibiza inspiriert. Seine Zutaten kommen zum größten Teil auch von dort. Unter anderem das Johannisbrot, einer eher etwas ungewöhnlichen Zutat für einen Gin.

Ebenso ungewöhnlich ist die Produzentin. Susanne Straubinger-Meiller ist nicht nur Edelbrandsommeliere und praktizierende Anwältin. Nein, sie ist auch Gin-Produzentin. Wir sind auf den güldenen Tropfen gespannt.

Geschichte

Susanne Straubinger-Meiller lebte lange auf Ibiza. Entsprechend ist ihr Gin auch inspiriert. Im September 2015 war die erste Flasche fertig und sie wurde auch schnell prämiert. Bei der International Wine & Spirits Competition 2015 in London erhielt der Tropfen nicht nur Gold, sondern wurde damit auch Bester Deutschen Gin der IWSC.
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N. Kröger H.G.S.B. Dry Gin

Bei Nicolas Kröger steht H.G.S.B. für „How Gin Should Be“. So lässt er in einer kleinen Schwarzwälder Destille einen Gin nach seinen Vorstellungen brennen. Dieser soll eine klare Struktur bieten und nicht dem Trend der New Western Gins folgen.

Geschichte

Nicolas Kröger ist herum gekommen. New York, London, Malediven und Südafrika sind nur einige Stationen. Nach dem Ritz Hotel London und dem Berliner Lebensstern führt er heute das Rum Depot Berlin. Hier hat er sich auch den Traum von der eigenen Spirituosen-Range erfüllt.

Seit Sommer 2014 gibt es die N. Kröger Selection. Kleine Batches, von Hand ausgesucht und sorgfältig mit guten Zutaten hergestellt. Das ist das Motto. Dazu gehören im Moment Walnusswein, Rum und Gib.
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The Duke Munich Dry Gin

Lange hat es gedauert, bis The Duke Gin es in unser Blog geschafft hat. Es gibt einfach zu viele Gins, doch nun haben wir es auch endlich geschafft, einen Gin zu probieren, den wir inzwischen zu den Klassikern aus Deutschland zählen können.

Geschichte

Natürlich war es bei einem Gin Tonic, bei dem Max und Daniel, die Gründer der The Duke Distillery, auf die Idee kamen, einen eigenen Gin zu produzieren. Ein Jahr entwickelten sie in einem Hinterhof in München bis im Herbst 2008 das erste fertige Produkt aus dem handgefertigten Kupferkessel Namens Carl kam.

Doch die Geschichte aus dem Hinterhof hat demnächst ein Ende. The Duke zieht nach acht Jahren in ein altes Brennereigebäude in Aschheim um.
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