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Antwerp Strange Donkey London Dry Gin

Den Namen trägt der Strange Donkey Gin zurecht. Ohne viel den Verkostungsnotizen vorweg greifen zu wollen, wir fanden den Geschmack etwas strange. Strange ist auch der Ort, an dem wir ihn kauften. In einem Museums-Shop hätten wir vieles, aber keinen Gin erwartet.

Geschichte

Über die Destille bei Antwerpen ist nicht viel zu erfahren. Den Gin muss es mindestens schon seit 2015 geben, denn da gewann er Silber bei der International Wine & Spirit Competition in London.

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Hayman’s English Cordial Gin Cask Rested

Nach der Verkostung des Hayman’s English Cordial Gin musste ich erst mal nachsehen, was ein „Cordial Gin“ ist. Ich gebe zu, ich habe es nicht herausgefunden. Doch Cordial steht im Allgemeinen für ein alkoholisches Getränk und wird in der Wikipedia mit Likör angegeben.

Exklusiv für den deutschen Markt hat sich Hayman’s entschlossen, eine englische Tradition aufleben zu lassen. Mit Hilfe des Historikers David T. Smith wurde der Cordial Gin im Stil des 19. Jahrhunderts hergestellt. Und für die German Edition lagerte er noch drei Wochen in Eichenfässern. Farbe hat er dabei keine abbekommen, denn er kommt ganz klar ins Glas.

Die German Edition des Cordial Gins ist nicht nur exklusiv für den deutschen Markt, sondern auch noch limitiert. Wir sind sehr froh, eine der nur 2000 Flaschen bekommen zu haben. Wer also selbst probieren möchte, der sollte schnell zugreifen. In Großbritannien gibt es eine Auflage mit 1500 Flaschen, doch der scheint nicht im Fass gewesen zu sein.

Geschichte

James Burrough, ein Apotheker, war es, der 1863 ein „gin and liqueur rectifying business“ kaufte. Genaues haben wir darüber nicht gefunden, aber wir gehen davon aus, dass es sich um eine Destille handelt. Das belegt auch die Tatsache, dass er danach Gin, Liköre und medizinischen Alkohol herstellte.

Neville Hayman, der Mann von Marjorie Burrough, der Enkelin von James Burrough, war dann der erste Hayman, der in die Firma eintrat. Dies war 1951. Damals stellte die Destille noch den bekannten Beefeater Gin her. 1987 wurde die Destille dann an den Brauer Whitbread verkauft.

Doch Christopher Hayman, der Sohn von Neville, konnte den Gin nicht lassen und kaufte die James Burrough Fine Alcohols Division wieder zurück. Er änderte den Namen auf Hayman Distillers.
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Elephant German Sloe Gin

Es nennt sich Gin und muss nicht mal Gin sein. Nicht mal Wacholder muss drin sein. Geht man als Hersteller streng nach der EU-Verordnung (Punkt 37), nimmt man billigen Alkohol, Schlehensaft und natürliche Aromastoffe. Dann kommt noch Zucker dazu, verdünnt auf 25% und schreibt, damit es gut klingt, Sloe Gin drauf. Im Grunde ist es aber nichts anderes als ein Schlehenlikör.

Oder man macht es wie bei Elephant Gin. Dort wird der hauseigene und sehr leckere London Dry Gin genommen um die Schlehen zu mazerieren. Mit nur wenig Zucker kommt der Sloe Gin dann mit 35% vol. in die schicke flache Flasche.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Elephant Gin

Nachdem wir heftig im Artikel über den Elephant Strength Gin mit dem Zaunpfahl gewedelt hatten, dachte man bei Elephant Gin an uns und gab uns die Gelegenheit, auch die restlichen Gins zu probieren. Ein kleines Päckchen mit Verkostungsfläschchen des London Dry und den Sloe Gins landeten bei uns. Hier schon vielen Dank an das Team von Elephant Gin. Diese Miniaturen sind an sich schon sehenswert.

Den Elefanten haben wir selbst drauf gesetzt. Aber das Design mit der Schnur und dem Anhänger ist schon schick. Im Gegensatz zum Strength Gin ist kein Anker, sondern ein Siegel aus Metall dran.

Die Flasche ist die gleiche, die auch beim Strenght Gin benutzt wird. Das Etikett setzt das Thema Afrika sehr schön und klassisch schlicht um.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Elephant Strength Gin

Bisher kannten wir den Elephant London Dry Gin und den Elephant Sloe Gin. Auch wenn wir diese beiden leider noch nicht probieren konnten, wurde uns immer nur Gutes zugetragen. Nun gibt es von Elephant Gin die nächste Stufe, den Elephant Strength Gin. Mit 57% statt 45% ist er stärker und vollmundiger als das Original.

Angepasst wurde nicht nur die Alkoholstärke und damit das intensivere Aroma, auch die Flasche wurde aufgefrischt. Das Flaschendesign orientiert sich noch immer am 19. Jahrhundert, doch die Farbe wurde durch ein schickes Blau ersetzt. Nicht nur das erinnert an die maritime Variante, den Navy Strength Gin, sondern auch der kleine Anker am Korken. Insgesamt finden wir, das Design ist sehr gut gelungen. Müssen wir in der Verkostung nur noch sehen, wie es um den Geschmack steht.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Cutler’s Gin

Cutler’s hat diesen Gin von vorneherein als New-Western-Style geplant und wollte weg von überstarken Wacholderaromen. Als wir die Flasche bei Trader Joe’s in USA sahen, sprang uns das teils historisch wirkende Design, aber auch der Hinweis auf einen zitruslastigen Gin gleich an.

Geschichte

Im Gegensatz zu vielen Großunternehmen haben wir hier eine Destille mit Familiengeschichte. Irgendwann 1915 oder 1916 eröffnete der Ur-Großvater, Duke Cutler, des heutigen Destillerie-Besitzers Ian Cutler, in Angels Camp, Kalifornien, eine Bar. Seine Vision war recht klar: Goldschürfer haben irgendwann auch mal Durst. Als die Goldminen nicht mehr genug abwarfen, zog er nach Oakdale, am Fuße der Sierra Nevada Mountains und unweit des Yosemite National Parks.

1917 bis 1920 kämpfte eben jener Duke Cutler in Frankreich im Ersten Weltkrieg. Als er zurück nach Oakdale kam und seine Bar wieder eröffnen wollte, kam die Prohibition dazwischen. Er tat sich mit lokalen Farmern zusammen und produzierte Moonshine. Zu seinen Kunden zählten nicht nur „durstige“ Anwohner, sondern auch der Sheriff, Richter und der Gouverneur von Kalifornien. So kam er recht sicher durch die Prohibition und eröffnete dann 1933 Dukes Bar. 1936 kam der familieneigene Liquor Store hinzu.

Über die Jahre kamen dann die Söhne und deren Söhne und weitere Liquor Stores in die Firma. Dazu eigene Produkte und die Marke Cutlers. Als 1985 die Gesetzeslage zum Verkauf von Alkohol sich zugunsten der Großmärkte änderte, war das Unternehmen fast am Abgrund. Erst 2013 belebte Ian Cutler Cutler’s Artisan Spirits wieder so richtig neu.
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Bayswater London Dry Gin

Wir sind verwirrt. Steht auf der Flasche des Bayswater Gins noch Distilled and Bottled in London, was passen würde, da der Name des Gins auch der eines Stadtteils der britischen Metropole ist, kommt der Gin eigentlich aus Spanien. Der Name des Herstellers, Casalbor, sagte uns erst nichts, doch beim Durchsehen des Portfolios stellten wir fest, dass wir schon den Rum Pampero Anniversario aus dem Hause Casalbor getrunken haben. Auf der anderen Seite macht es natürlich Sinn, den Gin an seinem namensgebenden Ort handwerklich in Kupferblasen brennen zu lassen. Wir sind gespannt.

Geschichte

Casalbor Wines & Spirits wurde 2009 gegründet. Neben Weinen kommen aus dem Hause diverse Spirituosen. In enger Zusammenarbeit vermarkten sie neben dem eigenen Bayswater Gin noch Wint & Lila, diverse Vodkas und Rums. Auch arbeiten sie eng mit INDI Essences zusammen, die leckere Limonaden herstellen. Den Vertrieb in Deutschland übernimmt Ardau Weinimport.
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Isle of Harris Gin

Weit im Norden von Schottland liegt die Isle of Harris. Von dort erwarten wir in der Regel Whisky, meistens mit deutlichen Torfnoten. Doch von der Isle of Harris Distillery kommt Gin. Der Isle of Harris Gin soll den Charakter einer Insel der Hebriden transportieren. Wir probieren mal, ob er das kann.

Geschichte

Lange gibt es die Isle of Harris Distillery noch nicht. Gegründet wurde sie im Oktober 2015 und böse Zungen würden jetzt behaupten, der Gin wäre nur ein Lückenfüller bis Oktober 2025 der erste Whisky aus dem Fass kommt. Ob die Isle of Harris Distillery Whisky produziert, wissen wir nicht. Was wir wissen: In Tarbert wird mit Herzblut und Leidenschaft Gin produziert, der eine Teil der Insel zu uns transportieren soll.
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Trader Joe’s The Art of the Still Organic Gin

Vor zwei Jahren hatten wir uns schon ein mal einen leckeren Gin von Trader Joe’s mitgebracht. Dieses Jahr entdeckten wir einen neuen der Eigenmarke und griffen wieder zu. The Art of the Still lockte mit Salbei, was uns schon beim O49 sehr gut gefiel.

Geschichte

Eine große Geschichte gibt es hier nicht zu erzählen. Dass Gins von Handels-Eigenmarken in der Regel aus Großbetrieben kommen, ist klar. Doch Trader Joe’s lässt hier seinen Hersteller einen anderen Weg gehen. Schon der Mais, der hier als Grundprodukt dient und einen leicht süßlichen Geschmack gibt, wird von den Farmern im Bio-Anbau produziert. In der Destille werden Batches in einer Kupfer-Destille gebrannt und das, was vom Maiskolben über bleibt, wird noch in Bio-Treibstoff verwandelt. Die Reste der Maiskörner werden zu guter Letzt bei lokalen Farmern an Tiere verfüttert.
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Fortnum & Mason London Dry Gin

Fortnum & Mason London Dry GinEigentlich wollte Frau Foodfreak nur schnell mal bei Fortnum & Mason am Flughafen Heathrow gucken. Zurück kam sie dann mit Käse und Gin. Zum Glück gab es letzteren auch in kleinen Fläschchen, sonst hätten wir mit den anderen Flaschen im Gepäck schnell die Zollfreigrenzen gesprengt.

Geschichte

Hergestellt wird der Gin von einem alten Bekannten. The London Distillery Company, die auch für den von uns sehr geschätzten Dodd’s Gin verantwortlich sind, brennen für Fortnum & Mason dieses Destillat. Nachdem es 2015 eine Limited Edition von Dodd’s gab, hat man sich nun wohl zu einer weiteren Zusammenarbeit entschlossen.
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