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Kyrö Koskue Barrel Aged Gin

Gefiel uns der Napue Gin schon sehr gut, probieren wir nun den Koskue Barrel Aged Gin von Kyrö. Wir mögen die Idee von Gins mit Fasslagerung, so es vernünftig und nicht übertrieben gemacht wird. Als sehr gutes Beispiel können wir hier den Roundhouse nehmen. Und dies war nicht der einzige, der uns gefiel.

Kyrö geht hier für uns noch einen Schritt weiter und legt nicht nur einfachen Gin in ein Fass, sondern Roggen-Gin in amerikanische Eiche. Ich glaube, ich kann es hier schon anhand der Beschreibung vorweg nehmen: Wir werden es lieben.

Geschichte

Die Kyrö Distillery gibt es noch gar nicht so lange. 2012 beginnt für sie die Geschichtsschreibung. Und während andere sich immer auf die Schnapsidee berufen, war es hier ein Saunagang, der die Idee einer Destille brachte. Der Ort, an dem sie stehen sollten, war dann auch recht schnell klar. Fünf Jahre zuvor hatte die bekannteste Käsefabrik Finnlands geschlossen. Zwei Jahre Bau und Bürokratie waren zu überstehen und dann wurden 2014 die Brennanlagen der nördlichsten Gin- und Whisky-Brennerei in Betrieb genommen.

Etwas länger als den schon verkosteten Napue Gin gibt es Koskue. Dieser wird drei Monate in Fässer aus amerikanischer Weißeiche gelegt. 2015 erhielt er in der Kategorie Gin & Tonic bei der IWSC eine Goldmedaille.
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Kyrö Napue Rye Gin

Aus Roggen macht man Whisky oder Brot und Gin kommt aus England. Damit dürfte die allgemeine Wahrnehmung zusammengefasst sein. Das dem nicht so sein muss, zeigt Kyrö, die aus Roggen ihren Napue Gin machen. In Finnland.

Denken wir kurz drüber nach, klingt das aber gar nicht so verkehrt. Die Finnen, also die Nordmänner, sind gefühlt doch eher auf der rauen Seite. Wie eben Roggenalkohol auch. Und so klingt ein Rye Gin dann doch recht spannend. Und so ist auch das Motto von Kyrö „In Rye we trust“.

Geschichte

Die Kyrö Distillery gibt es noch gar nicht so lange. 2012 beginnt für sie die Geschichtsschreibung. Und während andere sich immer auf die Schnapsidee berufen, war es hier ein Saunagang, der die Idee einer Destille brachte. Der Ort, an dem sie stehen sollten, war dann auch recht schnell klar. Fünf Jahre zuvor hatte die bekannteste Käsefabrik Finnlands geschlossen. Zwei Jahre Bau und Bürokratie waren zu überstehen und dann wurden 2014 die Brennanlagen der nördlichsten Gin- und Whisky-Brennerei in Betrieb genommen.

Auch unser Napue Gin hier, dessen erster Batch erst seit diesem Jahr (2017) erhältlich ist, hat seine Geschichte. Die wildwachsenden Botanicals werden auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Napue gesammelt. Hier unterlag am 02.03.1714 eine schwedische Armee, die aus Finnen bestand den russischen Gegner, was dazu führte, dass Finnland unter die Kontrolle Russlands fiel.
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The Duke Munich Dry Gin

Lange hat es gedauert, bis The Duke Gin es in unser Blog geschafft hat. Es gibt einfach zu viele Gins, doch nun haben wir es auch endlich geschafft, einen Gin zu probieren, den wir inzwischen zu den Klassikern aus Deutschland zählen können.

Geschichte

Natürlich war es bei einem Gin Tonic, bei dem Max und Daniel, die Gründer der The Duke Distillery, auf die Idee kamen, einen eigenen Gin zu produzieren. Ein Jahr entwickelten sie in einem Hinterhof in München bis im Herbst 2008 das erste fertige Produkt aus dem handgefertigten Kupferkessel Namens Carl kam.

Doch die Geschichte aus dem Hinterhof hat demnächst ein Ende. The Duke zieht nach acht Jahren in ein altes Brennereigebäude in Aschheim um.
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Kabumm Gin

Schon vor einiger Zeit hatten sich der Rapper Sido und der bekannte BrennerJosef Farthofer zusammengetan, um einen Wodka auf den Markt zu bringen. Nun gibt es in der Kugelflasche mit dem eingänglichen Namen Kabumm auch einen Gin.Kabumm Gin

Geschichte

Im Spätsommer 2015 war es so weit. Der Berliner Rapper Sido präsentierte zusammen mit dem Brenner Josef Farthofer seinen Wodka. Nun folgte nach etwas über einem Jahr später der Kabumm Gin, der mit 20 Botanicals nun eine neue Marke setzen will.
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Juniper Jack London Dry Gin

Das erste, was uns auffiel, als uns der Juniper Jack präsentiert wurde, war der Hinweis, dass man hier nicht versucht, einen weiteren verspielten Gin zu machen. Gin-ähnliche Produkte erscheinen noch immer in Abständen, bei denen wir so langsam nicht mehr mit kommen. Der Hype dreht sich weiter. Independent Spirit wollte hier mit dem Juniper Jack gar nicht erst aufspringen und hat sich der Wurzeln des Gins besonnen. Das Ziel war einfach nur ein traditioneller London Dry Gin. Heraus kam eine „Wacholder-Bombe“.

Die Entwicklung dauerte zwei Jahre, und im Oktober 2015 war es dann so weit. Jedes Batch wird mit einer 300-Liter-Kupfer-Brennblase produziert und ist auf 1736 Flaschen limitiert.

Natürlich mussten wir diesen Gin probieren, denn er verspricht genau das, was wir von einem Gin erwarten: Komplexe Aromen mit deutlichem Wacholder.

Geschichte

Natürlich steckt auch hinter dem nich wirklich alten Gin Juniper Jack eine Geschichte. Ich erlaube mir hier, den Hersteller zu zitieren:

London, 1736: Juniper Jack, einfacher Mitarbeiter einer Brennerei, legt sich mit keinem Geringeren als King George II an. Mit seinem Theaterstück ›The Death of Queen Gin‹ zeigt er dem König, was er von seinem Gin-Act hält: Nichts! Trotz aller Risiken und Gefahren geht Juniper Jack seinen Weg und kämpft für Freiheit, Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben — ohne Gewalt, dafür mit Kreativität und der ›Power of Independent Spirit‹.
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Feiner Kappler Gin

Inspiriert von den Naturschätzen der Schwarzwaldregion mit einem Ausschlag nach Asien kommt der Gin von Feiner Kappler. Völlig unerwartet für ein Produkt aus dem Süden Deutschlands wurde hier mit Kaffirlimette experimentiert. Spannend ist dann auch das Ergebnis, das uns hier von seinen Eltern, einer Apothekerin und einem Brenner präsentiert wird.

Geschichte

Die Geschichte hat schon fast etwas unglaubliches. Als der Vater von Axel Baßler die Baugrube für das eigene Haus bei den eigenen Obstbäumen aushebt, stößt er auf einen recht komischen Fund. Ein altes Brenngerät aus Kupfer kommt zum Vorschein. Schnell wurden die Baupläne geändert, ein Brennkessel angeschafft und das eigene Obst zu Bränden verarbeitet. Neu heute folgt Axel Baßler der Familientradition und führt den Obst- und Weinbauhof in 4. Generation weiter. Dabei destilliert er dann auch noch leckere Brände.
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42 Orson’s London Dry Gin

42 Orson's London Dry GinVor ein paar Tagen gab es bei den Sonderwaren bei Penny einen London Dry Gin für 5,99 € den halben Liter. Somit schlugen wir zu und sicherten uns eine Flasche Orson’s. Nun sind wir uns nicht ganz sicher, ob es wirklich Sonderware ist. Zu Weihnachten gab es ihn schon mal, und einige berichten davon, dass der Gin sonst regulär zu 7,49 € im Regal steht. Bei unserem Penny haben wir ihn vorher nicht gesehen. Nach den guten Erlebnissen mit Hampstead wollten wir nun den nächsten Discounter-Kracher probieren.

Geschichte

Bei einem Discounter-Gin gibt es natürlich keine große Geschichte. Hergestellt wird der Orson’s von der Kastell Marken-Spirituosen GmbH, die wiederum eine Tochter von der Rola GmbH & Co. KG ist. Letztere ist unter anderem Lieferant für die Spirituosen bei Aldi. Hier haben wir z.B. schon den Johnson Club Dry Gin verkostet, der aus dem Hause Rückforth und damit ebenfalls von Rola kommt.
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Brooklyn Gin

Brooklyn GinIn USA gibt es den Brooklyn Gin schon länger. Die New York Times berichtete schon 2011 über die Destille. Nun hat er auch den Sprung nach Deutschland geschafft und Selection Prestige importiert und vertreibt den Booklyn Gin in unseren Landen.

Auf den ersten Blick ist die Flasche sehr auffällig, doch jeder sollte sie mal in die Hand nehmen. Nicht nur das Firmenlogo auf der Front, auch die Abdeckung auf dem Korken sind aus schwerem massivem Metall.

Geschichte

Gegründet wurde die Brooklyn Distilling Company 1895. Doch diese ist es nicht, die diesen Gin herstellt. Geschlossen wurde sie wieder um 1900. Doch etwa seit 2011 gibt es den Namen Brooklyn Gin wieder. In der Warwick Valley Winery & Distillery, der ersten Destille in New York, die nach der Prohibition ihre Lizenz bekam, wird der Gin von einem echten Brooklyner mit viel Handarbeit hergestellt.
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Gin-Destillierkurs – Das Ergebnis

Vor einiger Zeit waren wir bei einem Gin-Destillierkurs. Dazu gab es auch schon einen Bericht. Unsere dort hergestellten Gin durften wir natürlich mitnehmen. Dazu gab es den Hinweis, die Flaschen doch noch mindestens zwei Wochen stehen zu lassen, damit sich die Aromen noch etwas entwickeln können. Bei uns standen sie etwas länger, doch nun wollten wir sie auch verkosten.

Wir beginnen mit meinem, der sich am Thema „Hamburger Pfeffersack“ orientieren sollte. Dazu habe ich typische Gewürze wie Pfeffer und Ingwer benutzt. Aber auch Zitrusaromen. Hier die genaue Liste:

Wacholder (1,5), Zitrone (1), Pfeffer (0,3), Koriander (0,4), Curacao (0,4), Ingwer (0,1), Zimt (0,1), Lemongrass-Piment (0,1) – Die Angaben in Klammern beziehen sich auf das entsprechende Aroma-Destillat in Milliliter pro 100 ml 40% Alkohol.

Im Geruch ist der selbstgemischte Gin sehr komplex. Die Lemongrass-Piment-Mischung tritt eben so deutlich hervor wie die anderen Zitrusaromen. Der Pfeffer kann erschnuppert werden. Dazu riecht es orangig-süß und blumig. Mit Eis werden die Zitrusaromen deutlicher, vor allem die Orange. Ein Hauch Zimt ist jetzt riechbar, am Rand auch Wacholder. Weiterlesen

Blackwater No. 5 London Dry Gin

Blackwater No. 5 London Dry GinNeben dem Dingle Original Gin ist der Blackwater der zweite Gin aus Irland. Damit haben wir dann, zum jetzigen Zeitpunkt, 100% aller irischen Gins verkostet. Ebenso wie der Dingle wird auch dieser in kleinen Batches hergestellt. Auch wenn es hier nur 200 bis 300 Liter sind.

Geschichte

Auf der Website von Blackwater gibt es zwar einen Bereich „Our Story„, doch wirklich ergiebig ist das nicht. Wenige Zeitungsartikel berichten, dass im Januar 2015 nach 174 Jahren die erst Micro-Destille in Waterford eröffnet hat. So ganz mag das aber nicht zu der Angabe „Ireland’s First Craft Whiskey & Gin Distillery“ passen, denn die von Dingle nennen sich auch Craft und haben 2012 eröffnet.
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