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rheingin – Handcrafted Dry Gin

Die einen wollen tausende Botanicals in die Flasche packen. Den anderen ist eher an Klarheit gelegen. Die Macher von rheingin fallen in die letztereKategorie, was schon die Beschriftung r[h|eingin zeigt.

Nur Wacholder und sonst nichts steckt in der Flasche. Gut, den Reinalkohol mal außen vor gelassen. Wir hatten schon die eine oder andere Wacholderbombe und mochten diese. Mal sehen, wie es hier ist.

Geschichte

Wie so oft kam die Idee zum rheingin bei einem gemütlichen Abend. Auf den Treppenstufen des Düsseldorfer Schlossturms wurde der Gin sozusagen geboren. Und so weisen auch die Koordinaten auf der Flasche auf diese Stelle.

Für die WeiLa GmbH wird der rheingin von der Brennerei Bovenkerck hergestellt. Dort destilliert man schon seit 1750 und kann auf eine entsprechende Erfahrung, unter anderem auch mit Wacholder, zurückblicken.

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gauna Dry Gin

24 Botanicals werden in einem Feinkorndestillat mazeriert und nach passender Reifezeit in einer Kupferdestille gebrannt. Fertig ist der Gauna Gin. Klingt einfach, ist aber jede Menge Arbeit, da jeder Schritt von Hand ausgeführt wird.

Heraus kommt ein Premium Gin, bei dem jeder Batch auf 200 Flaschen limitiert ist. Ob man das schmeckt, wollen wir herausfinden.

Geschichte

Die Idee stammt von Ende 2015: Das Ziel für 2016 sollte sein, einen unvergleichlichen und aromatischen Premium Dry Gin für den klassischen Gin Tonic zu erschaffen. Nach über zwölf Monaten war es dann 2017 so weit und der Gauna Gin kam auf den Markt.

Beteiligt ist Brennmeister Herrmann, der auf einen über dreihundertjährige Familientradition im Destillieren zurückblicken kann. Daher kommt dann auch die Manufaktur seit 1706.

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Hero Gin

Der Held hat sich schick gemacht. Mit rotem Cape kommt der Hero Gin auf unsere Dachterrasse geflogen. Neben dem großen Auftritt überzeugt er aber eher mit Minimalismus. Ein recht dezentes Etikett, keine groß auffallende Flaschenform und sechs Botanicals sprechen eine klare und deutliche Sprache. Uns kann sowas ja recht gut überzeugen. Ob es der Geschmack auch kann, lest Ihr weiter unten.

Geschichte

Der Hero Gin ist noch recht neu auf dem Markt und will, zum Glück, nicht mit einer aufregenden Story überzeugen. Der Name hat den Ursprung in dem Wunsch, eine hochwertige Spirituose in Form eines Superhelden zu kreieren. Die Superkräfte kommen von den ausgewählten Botanicals.
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Burgen Gin

Aus der hessischen Kleinstadt Schlitz erreichte uns der Burgen Gin. Nach der Beschreibung ist er ein „unter Vakuum destillierter Premium Gin“. Bei der Vakuumdestillation wir die Siedetemperatur gesenkt. Dadurch können schonend Stoffe getrennt werden, die sich bei höheren Temperaturen zersetzen würden. So schreibt es die Wikipedia. Ob es sich auf den Geschmack auswirkt werden wir sehen, wenn wir den Burgen Gin probieren. Auf ins Glas damit.

Geschichte

Die Gründung der Schlitzer Kornbrennerei lässt sich auf das Jahr 1585 festlegen. Dies ist auch auf der Flasche angegeben. Interessant fanden wir die weiteren Besitzverhältnisse der Brennerei. Nachdem einige Grafen die Brennrechte hatten, ging die Brennerei 1969 an das Land Hessen. Dieses verkaufte sie dann 2006 wieder. Wer jetzt erwartet, die Schlitzer Brennerei wäre nun ein Privatunternehmen, der täuscht sich. Es ist zwar eine GmbH, gehört aber  zu 90% der Stadt Schlitz und zu 10% der Stadt Hünfeld. Weiterlesen

N. Kröger H.G.S.B. Dry Gin

Bei Nicolas Kröger steht H.G.S.B. für „How Gin Should Be“. So lässt er in einer kleinen Schwarzwälder Destille einen Gin nach seinen Vorstellungen brennen. Dieser soll eine klare Struktur bieten und nicht dem Trend der New Western Gins folgen.

Geschichte

Nicolas Kröger ist herum gekommen. New York, London, Malediven und Südafrika sind nur einige Stationen. Nach dem Ritz Hotel London und dem Berliner Lebensstern führt er heute das Rum Depot Berlin. Hier hat er sich auch den Traum von der eigenen Spirituosen-Range erfüllt.

Seit Sommer 2014 gibt es die N. Kröger Selection. Kleine Batches, von Hand ausgesucht und sorgfältig mit guten Zutaten hergestellt. Das ist das Motto. Dazu gehören im Moment Walnusswein, Rum und Gib.
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G+ London Dry Gin

Ein Unternehmen, gegründet in einer Garage. Das passt eher zu einem IT-Unternehmen. Doch hier ist es die Feindestillerie Krauss. Von dieser kommt aus der „Danger Line“ der G+ London Dry Gin. Man könnte ihn auch Gin+ nennen, doch da ist die Flasche nicht ganz eindeutig. Auf dem Markt ist er schon länger, doch gab es ihn bisher nur in Österreich. Jetzt hat sich auch ein Vertrieb in Deutschland gefunden.

Geschichte

Lange gibt es die Feindestillierie Krauss aus Schwanberg in Österreich noch nicht. Gerade mal 2007 startete man in einer Garage mit kleinen Mengen und viel handwerklicher Hingabe. Doch der Erfolg stellt sich ein. Dieser Gin erhielt bei den World Spirits Awards in San Francisco 2015 Doppel-Gold.
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Heckengäu Dry Gin

Heckengäu Dry GinErst ein mal mussten wir herausfinden, wo denn das Heckengäu ist. Es liegt westlich von Stuttgart, ist etwa 50 Kilometer lang und scheint so einige Wacholderheiden zu haben. Beste Voraussetzungen also für einen Gin. Das dachten sich die Leute von den Heckengäu Distillers wohl auch. Und die passende Domain sicherten sie sich auch gleich dazu: ginflut.de.

Geschichte

Eine Bierlaune war es, welche die Heckengäu Distillers darauf brachte, doch mal auszuprobieren, was man mit dem heimischen Wacholder anstellen konnte. Zwei Jahre haben sie ausprobiert. Heraus kam dieser Gin.
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Modernist Alpine Dry Gin

Das Konzept klingt für uns sofort schlüssig. Über zwanzig Botanicals aus dem alpinen Raum wurden für den Modernist Alpine Dry Gin ausgewählt. Lokale Erzeuger, die für Qualität, Nachhaltigkeit und Tradition stehen, steuern diese bei. Nach der Mazeration wird in einer 50-Liter-Kupferbrennblase Batch für Batch verarbeitet. Diese werden erst noch mehrere Wochen gelagert, bevor der Gin zum Kunden geht.

Geschichte

Eine klare Ansage, keine Geheimnisse um mysteriöse Zutaten und keine konstruierte Geschichte, sondern nur ein ehrlicher Gin. So mögen wir das. Weiterlesen

Stern 44 Star Gin

Ein neuer Stern am Gin-Himmel. Ich bitte, das Wortspiel zu entschuldigen, aber es drängte sich auf. Nicht ganz so aufgedrängt hat sich der 44 Star Gin. Dennoch hat er sich auf den Verkostungstisch geschlichen. Von einem Weingut aus der Pfalz kommt dieser nicht ganz übliche Gin.

Geschichte

1952 begann die Geschichte des Weingutes Stern. Josef Stern, Küfer, kaufte seinen ersten Weinberg. Schon 1960 brannte er seinen ersten Schnaps. 1980 übernahm sein Sohn Wolfgang den Betrieb.
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Thommes 506 London Dry Gin

Thommes 506-2016-07-10-DMC-FZ1000-506-640Von der Schweizer Grenze, aus einen fast 200 Jahre alten Bauernhaus, kommt ein Gin mit außergewöhnlichen Zutaten. Yvonne und Thomas Thomann produzieren dort in  Wallbach praktisch nebenbei den nach dem Opa Thommes benannten Thommes 506 Gin.

Geschichte

Die Geschichte der kleinen Schnapsbrennerei Tomann’s begann vor vielen Jahren, als der Quittenbaum zu viele Früchte lieferte, um nur Marmelade und Gelee zu produzieren. Ein Quittenlikör kam, dann die Likör-Manufaktur und inzwischen sind es bis zu 15 verschieden Liköre geworden.

Vor acht Jahren kam dann die alte Destille von einem Nachbarn dazu. Zufällig gab es beim Zoll auch noch ein Abfindungsbrennrecht. Grundkenntnisse waren noch von Opa vorhanden, richtig gute Ergebnisse gab es allerdings erst dieses Jahr. Dafür wurden dann auch das Kirschwasser, der Quittenbrand und der Anis-Kräuter-Schnaps bei der Baden Best Spirit mit Silber ausgezeichnet. Den Gin, ganz neu im Programm,  ziert  zur Erinnerung auch Opas Motorrad.
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