Schlagwort-Archive: Botanical: Vanille

Die Brücke – Rare Gin

Ein Gin, der an eine historische Begebenheit einer Brücke erinnern soll. Das ist doch mal eine interessante Idee. Dazu kommt die Herstellung in einer alten Kupferdestille mit 150 Litern Inhalt und einige Monate Reifung. Die Abfüllung ist auf 942 Flaschen pro Jahr limitiert. Wir sind gespannt und probieren den Gin mit dem Andenken an einen historischen Schauplatz.

Geschichte

Zur Geschichte des Gins lässt sich von uns nicht viel sagen. Allerdings zur Geschichte der Ludendorff-Brücke, besser bekannt als die Brücke von Remagen. Der Gin soll an die Ereignisse um die Schlacht von Remagen erinnern.
Weiterlesen

Mach Deinen Gin – Gentleman’s Needs

Fast hätte ich geschrieben, dass es Sets zur Herstellung eines eigenen Gins wie Sand am Meer gibt. Doch dem ist gar nicht so. Beim Durchsehen des Blogs habe ich bisher gerade mal drei gefunden. Als vierter im Bunde kommt nun das „Mach Deinen Gin“-Set von Gentleman’s Needs hinzu. Dabei ist mir aufgefallen, dass alle, ausser dem von Savory Spices mit ähnlicher Ausstattung kommen. Alle gehen aber verschiedene Richtungen. Hier zum Beispiel über die Auswahl der Botanicals, die uns bisher am hochwertigsten erschienen.

Das Prinzip dieser Sets ist immer gleich und deswegen schnell erklärt. Da Zuhause nicht jeder selbst destillieren kann, basieren sie auf Mazeration. Man nimmt neutralen Alkohol, auch Vodka genannt, und lässt darin die Wacholderbeeren ziehen. Dann kommen nach einiger Zeit die Botanicals dazu. Später wird alles durch einen Filter abgegossen und fertig ist der Gin. Wir haben dabei festgestellt, dass sich der Gin mit der Lagerzeit noch verändert. Weiterlesen

Keller’s Plum Natural Ingredients Gin

Wie schon beim Keller’s Raspberry haben wir es hier mit einem mit Likör aromatisierten Gin zu tun. In diesem Fall wurden die Pflaumen anstatt der Himbeeren mit dem Gin im Glasballon über den Sommer mazeriert. Auch hier kommt ein spannendes Getränk heraus.

plum-gin-weisser-hintergrund

Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben. Denn wie auch der reine Gin kommt der Raspberry in der 0,7 und der 1,5 Liter Champagner-Flasche.
Weiterlesen

Keller’s Raspberry Natural Ingredients Gin

Eigentlich haben wir es hier mit dem Keller’s Raspberry nicht wirklich mit einem Gin zu tun. Nehmen wir die EU-Verordnung genau, so muss ein Gin mindestens 37,5% vol. Alk. haben, um sich so nennen zu dürfen. Doch was wir hier haben, und warum wir auch gerne probiert haben, ist der Keller’s Dry Gin, aromatisiert mit Himbeerlikör. Frische regionale Waldhimbeeren werden mit Zucker und Destillat den Sommer über in Glasballons in der Sonne gelagert. So wird die volle Aromaausbeute gesichert.

raspberry-gin-weisser-hintergrund

Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben. Denn wie auch der reine Gin kommt der Raspberry in der 0,7 und der 1,5 Liter Champagner-Flasche.
Weiterlesen

Keller’s Dry Distilled Gin

Neue Gins kommen oft in den ewig gleichen Standard-Flaschen. Meist auch nur mit 0,5 Litern Inhalt. Ein ganz neues Konzept geht hier Keller’s mit dem Dry Distilled Gin. In der Champagner-Flasche zeigt sich der Gin. Edel und weiß, mit einem Totenkopf drauf. Und wem die 0,7 Liter nicht genug sind, es gibt auch noch eine mit 1,5 Litern. Zum Glück kann man die Flaschen, im Gegensatz zum Champagner wieder verschliessen.dry-gin-weisser-hintergrund

Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben.
Weiterlesen

Niemand Dry Gin

Aus Hannover erreichte uns ein neuer Gin. Der Niemand Dry Gin will mit einer facettenreichen Geschmackskomplexität punkten. Die den Ton anschlagenden Botanicals sind hier Sandelholz und Lavendel. Wir sind doch sehr gespannt.

Geschichte

Hinter dem Niemand Dry Gin stehen die beiden kreativen Unternehmer Sebastian Otto und Torben Paradiek, die bereits im letztem Jahr unter dem Namen „Gin Flight“ Gewürze zum Verfeinern von Gin-Tonic auf den Markt gebracht haben. Vor wenigen Monaten haben sie dann ihren Gin folgen lassen.
Weiterlesen

Simon’s Gin – Next Level

Simon's Gin - Next LevelWir hatten in kleiner Runde zum Gin-Tasting geladen, und unser Freund Markus hat gleich zwei Sorten mitgebracht. Darunter war der Simon’s, der in Alzenau hergestellt wird. Hätten wir gewusst, dass es dort eine Brennerei gibt, wir hätten auf einer unserer regelmäßigen Touren nach Südhessen auch mal eine Abfahrt früher genommen, um den Gin zu testen.

Geschichte

Im Jahre 2008 begannen bei der Feinbrennerei Simon die Vorbereitungen für einen Gin. Nach einem, nach eigener Aussage, klassischem Gin, ging es 2012 weiter mit einer anderen Sorte, dem Next Level, den wir auch hier verkostet haben. Da Simon’s auch Rum brennt, sollte der Next Level einen karibischen Einschlag haben. 2013 gab es dafür bei den World Spirits Awards eine Silbermedaille.

Botanicals und Alkohol

Neben dem üblichen Wacholder kommen hier ganz andere Botanicals zum Einsatz. Tahiti-Vanillie, Tonka-Bohne, Piment und Lemon-Myrtle hatten wir in so einer Kombination noch in keinem Gin. Weitere Botanicals will der Brenner nicht verraten.

Der Alkoholgehalt beträgt 46 % vol.

Geruch und Geschmack

Dank der sommerlichen Temperaturen war der Simon’s Gin recht warm, als wir ihn das erste Mal probierten. Das mag auch der Grund für den ätherisch-alkoholischen Geruch sein, den er erst verströmte. Zudem erinnerte er uns an Schwedenbitter, Hustensaft, ja sogar Fernet Branca. Er beißt etwas in der Nase. Fast hätten wir ihn sogar für einen Enzian gehalten. Mit Eis ändert sich nicht viel. Auch hier denken wir an einen Bitterschnaps. Wir haben Aromen von grünem Holz und einem Bergwald in der Nase.

Der warme Gin beißt auf der Zunge. Im Geschmack haben wir Süßholz und etwas sehr Kräuteriges. Mit Eis wird er weiß schlierend und bekommt eine Anisnote. Wir fühlen uns an Raki erinnert. Nach einiger Zeit machen wir am Gaumen einen Geschmack von Piment aus.

Urteil

Leider ist der Simon’s Gin für uns im Geschmack kein Gin. Uns fehlen (typische) Wacholdernoten. Viel mehr würden wir ihn – von Geruch und Geschmack her – unter einem Kräuterbrand oder einem Wurzelschnaps einordnen. Dann ist er nicht schlecht.

Quelle

Erhältlich ist Simon’s Next Level Gin unter anderem bei Amazon.