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Elephant Strength Gin

Bisher kannten wir den Elephant London Dry Gin und den Elephant Sloe Gin. Auch wenn wir diese beiden leider noch nicht probieren konnten, wurde uns immer nur Gutes zugetragen. Nun gibt es von Elephant Gin die nächste Stufe, den Elephant Strength Gin. Mit 57% statt 45% ist er stärker und vollmundiger als das Original.

Angepasst wurde nicht nur die Alkoholstärke und damit das intensivere Aroma, auch die Flasche wurde aufgefrischt. Das Flaschendesign orientiert sich noch immer am 19. Jahrhundert doch die Farbe wurde durch ein schickes Blau ersetzt. Nicht nur das erinnert an die maritime Variante, den Navy Strength Gin, sondern auch der kleine Anker am Korken. Insgesamt finden wir, das Design ist sehr gut gelungen. Müssen wir in der Verkostung nur noch sehen, wie es um den Geschmack steht.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Keller’s Plum Natural Ingredients Gin

Wie schon beim Keller’s Raspberry haben wir es hier mit einem mit Likör aromatisierten Gin zu tun. In diesem Fall wurden die Pflaumen anstatt der Himbeeren mit dem Gin im Glasballon über den Sommer mazeriert. Auch hier kommt ein spannendes Getränk heraus.

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Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben. Denn wie auch der reine Gin kommt der Raspberry in der 0,7 und der 1,5 Liter Champagner-Flasche.
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Keller’s Raspberry Natural Ingredients Gin

Eigentlich haben wir es hier mit dem Keller’s Raspberry nicht wirklich mit einem Gin zu tun. Nehmen wir die EU-Verordnung genau, so muss ein Gin mindestens 37,5% vol. Alk. haben, um sich so nennen zu dürfen. Doch was wir hier haben, und warum wir auch gerne probiert haben, ist der Keller’s Dry Gin, aromatisiert mit Himbeerlikör. Frische regionale Waldhimbeeren werden mit Zucker und Destillat den Sommer über in Glasballons in der Sonne gelagert. So wird die volle Aromaausbeute gesichert.

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Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben. Denn wie auch der reine Gin kommt der Raspberry in der 0,7 und der 1,5 Liter Champagner-Flasche.
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Keller’s Dry Distilled Gin

Neue Gins kommen oft in den ewig gleichen Standard-Flaschen. Meist auch nur mit 0,5 Litern Inhalt. Ein ganz neues Konzept geht hier Keller’s mit dem Dry Distilled Gin. In der Champagner-Flasche zeigt sich der Gin. Edel und weiß, mit einem Totenkopf drauf. Und wem die 0,7 Liter nicht genug sind, es gibt auch noch eine mit 1,5 Litern. Zum Glück kann man die Flaschen, im Gegensatz zum Champagner wieder verschliessen.dry-gin-weisser-hintergrund

Geschichte

Der Gin ist noch ganz neu und kam erst 2016 auf den Markt. Entsprechend können wir keine große Geschichte erzählen. Dennoch können wir ein spannendes Konzept mit einer unverwechselbaren Optik loben.
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Savory Spice Prohibition Gin

Savory Spices Prohibition GinSo ein Marmeladen- oder Einmachglas sieht doch hübsch aus. Genau das dachten wir auch, als wir im Shop von Savory Spice in Boulder, Colorado standen. Die Idee, zum Beispiel als Reisemitbringsel oder als Geschenk für den Gin-Fan, ist wirklich schön. Ein Glas in passender Größe, gefüllt mit den passenden Botanicals und einer Anleitung.

Nach dieser Anleitung haben wir uns einen Bathtub Gin selbst gebaut. Das einzige, was nicht enthalten ist, ist der Vodka, den sich jeder noch vorab besorgen muss. Ansonsten sind folgende Zutaten schon enthalten: Weiterlesen

Refugin

Gin trinken und Gutes tun. Diesen Satz haben wir in den letzten Wochen so oder so ähnlich öfters gesehen. Dahinter steckt der Refugin, dessen Initiatoren 100% des Gewinns zugunsten der SchlaU-Schule in München spenden wollen. Wir fanden die Idee gut und orderten eine Flasche. Ein halber Liter für 40 Euro ist zwar nicht günstig, aber für den guten Zweck.

Geschichte

Hinter dem Gin steht die Good New Days gGmbH. Diese lässt ihn bei der Familiendestillerie Dwersteg aus dem Münsterland herstellen.
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Ginhead Baltic Dry Gin

Ginhead Baltic Dry Gin

Wir auch schon der Blücher Gin stammt der Ginhead ebenfalls aus Bad Doberan. Wie auch schon bei Onkel Blücher ist über diesen Gin nicht viel zu finden.

Die einfache Flasche und der Name lassen erst mal nicht viel erwarten. Um so überraschter waren, wir, nachdem wir probiert hatten.

Geschichte

Der Ginhead ist recht neu, aber auch das ist schon eine Vermutung. Wir konnten keine großen Informationen finden. Interessant finden wir den Namen in Bezug auf die Herkunft. Ob da ein Wortspiel zu einem ähnlich klingenden Wort eingeflossen ist, spekulieren wir immer noch.
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Blücher London Dry Gin

Aus Bad Doberan, unweit von Rostock, stammt ein recht neuer Gin. Benannt wurde der Blücher London Dry Gin nach Fürst Blücher, der unter anderem am Sturz Napoleons und an der Waterloo-Schlacht beteiligt war.

Die elegante Flasche und das hübsche Etikett lassen die Kriegswirren vergessen und präsentieren uns einen schönen Gin.

Geschichte

Ich lehne mich jetzt etwas aus dem Fenster. Auf der Flasche, genauer dem Etikett, ist das Jahr 1815 abgedruckt, und ich sage, ich glaube das nicht. Denn gäbe es den Gin seit 1815, dann hätten die Gin-Nerds dieser Welt schon mehr darüber berichtet. Allerdings war nicht viel zu finden.

Dennoch hat er Tradition. Fürst Blücher, am 16.12.1742 in Rostock geboren, war es, zu dessen Ehren 1814 Toddy Pitcher das Rezept zu diesem Gin kreierte. Blücher wurde bei seinem Besuch in London wie ein Popstar gefeiert, und so nannte eben jener Toddy Pitcher seinen Gin nach dem Fürsten.

Eine schöne Geschichte jedenfalls. Was wir gefunden haben, ist eine Ausgabe aus dem September 2014 des Magazins 0381, in dem der Gin der Weinhandlung Schollenberger angekündigt wird.
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O49 Organic Gin

O49 Organic GinO49 ist schon ein kurzer Name für einen Gin. Doch der Name des Gins, der eigentlich als Privatprojekt entstand und für den Eigenverbrauch und als Geschenkidee gedacht war, hat es in sich. O für Organic – alle Zutaten sind zu 100% Bio-Qualität. Die 49 ist der Alkoholgehalt. Oder auch als Gin, der das Typische des Osnabrücker Landes darstellen soll, das O für Osnabrück und die 49 für den Postleitzahlenbereich. Welche Version auch immer man bevorzugt, wir wollen den Gin, der Salbei in sich beherbergt, verkosten.

Geschichte

Wer viel Zeit mit dem Beschaffen, Verkosten und Bewerten von Gin verbringt, der steht irgendwann einmal vor der Entscheidung, mehr daraus zu machen. Die einen, wie wir, entscheiden sich für ein Blog, andere schreiben Bücher darüber, und wieder andere produzieren ihren eigenen Gin – wie bei Spirit 49,

Aus einer Privatinitiative entstand der O49 Organic Gin, den es gerade mal seit Dezember 2014 gibt. Hergestellt wird er in der Traditions-Brennerei Dwersteg in Steinfurt, was auch nicht weit weg von Steinhagen ist, wo der bekannte deutsche Gin unter dem Namen Steinhäger produziert wird. Weiterlesen

Simon’s Gin – Next Level

Simon's Gin - Next LevelWir hatten in kleiner Runde zum Gin-Tasting geladen, und unser Freund Markus hat gleich zwei Sorten mitgebracht. Darunter war der Simon’s, der in Alzenau hergestellt wird. Hätten wir gewusst, dass es dort eine Brennerei gibt, wir hätten auf einer unserer regelmäßigen Touren nach Südhessen auch mal eine Abfahrt früher genommen, um den Gin zu testen.

Geschichte

Im Jahre 2008 begannen bei der Feinbrennerei Simon die Vorbereitungen für einen Gin. Nach einem, nach eigener Aussage, klassischem Gin, ging es 2012 weiter mit einer anderen Sorte, dem Next Level, den wir auch hier verkostet haben. Da Simon’s auch Rum brennt, sollte der Next Level einen karibischen Einschlag haben. 2013 gab es dafür bei den World Spirits Awards eine Silbermedaille.

Botanicals und Alkohol

Neben dem üblichen Wacholder kommen hier ganz andere Botanicals zum Einsatz. Tahiti-Vanillie, Tonka-Bohne, Piment und Lemon-Myrtle hatten wir in so einer Kombination noch in keinem Gin. Weitere Botanicals will der Brenner nicht verraten.

Der Alkoholgehalt beträgt 46 % vol.

Geruch und Geschmack

Dank der sommerlichen Temperaturen war der Simon’s Gin recht warm, als wir ihn das erste Mal probierten. Das mag auch der Grund für den ätherisch-alkoholischen Geruch sein, den er erst verströmte. Zudem erinnerte er uns an Schwedenbitter, Hustensaft, ja sogar Fernet Branca. Er beißt etwas in der Nase. Fast hätten wir ihn sogar für einen Enzian gehalten. Mit Eis ändert sich nicht viel. Auch hier denken wir an einen Bitterschnaps. Wir haben Aromen von grünem Holz und einem Bergwald in der Nase.

Der warme Gin beißt auf der Zunge. Im Geschmack haben wir Süßholz und etwas sehr Kräuteriges. Mit Eis wird er weiß schlierend und bekommt eine Anisnote. Wir fühlen uns an Raki erinnert. Nach einiger Zeit machen wir am Gaumen einen Geschmack von Piment aus.

Urteil

Leider ist der Simon’s Gin für uns im Geschmack kein Gin. Uns fehlen (typische) Wacholdernoten. Viel mehr würden wir ihn – von Geruch und Geschmack her – unter einem Kräuterbrand oder einem Wurzelschnaps einordnen. Dann ist er nicht schlecht.

Quelle

Erhältlich ist Simon’s Next Level Gin unter anderem bei Amazon.