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Buss No. 509 Belgian Gin Rebel Cut

Bei unserem Spaziergang durch Antwerpen fanden wir nur durch Zufall ein gut sortiertes Spirituosengeschäft. Während das eine Schaufenster noch mit „billigem Stoff“ bestückt war, beglückte das andere mit einem Gin-Kühlschrank. Dazu gibt es etwas weiter unten ein Bild.

Bei Drankenhandel Lambert kauften wir nicht nur diverse Tonics, die wir noch nicht verkostet hatten, sondern auch diesen Gin hier. Der Buss No. 509 von Buss Spirits wanderte in der Version „Rebel Cut“ in die Einkaufstasche.

Geschichte

Mit 20 eröffnete Serge Buss sein erstes Restaurant. Die Kombination von Aromen scheint ihm in den Genen zu liegen. Sein Großvater kochte schon für die belgische Königsfamilie und sein Vater besass schon erfolgreiche Restaurants. Doch Restaurants schienen Serge nicht genug. 2013 eröffnete er nicht nur die erste Gin & Tonic Bar in Antwerpen, sondern er brachte auch Buss Gin auf den Markt. Auf den Raspberry Gin folgten weitere und 2016 kam die Choice Cut Selection dazu, aus der auch unser Rebel Cut stammt. 2015 kamen dann noch die Syndrome Tonics hinzu.
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Edinburgh Gin Elderflower Liquor

Nein, wir haben hier keinen Gin. Der Edinburgh Gin Elderflower Liquor ist ein Holunderblütenlikör, der auf Basis des Edinburgh Gin hergestellt wurde.

Frische, handgepflückte Holunderblüten geben dem Gin aus dem Hause Edinburgh Gin Distillery ihren Geschmack und bilden so diesen Likör.

Von Edinburgh Gin Likören sind noch weitere Sorten zu haben. So finden sich Raspberry und Rhabarber Ingwer im Angebot.

Geschichte

Die Edinburgh Gin Distillery gehört zu Ian Macleod Distillers, einem unabhängigen Abfüller, der sowohl Handelsmarken, aber auch recht bekannte Whiskey-Marken im Angebot hat. Zu Edinburgh Gin selbst ist nicht so richtig was zu finden. Auf Ihrer Internetseite gibt es nur einen generellen Überblick über die Gin-Destillen und die Gin-Geschichte von Edinburgh.

Weiterhin fällt der Name Spencerfield Spirit Company als Destille. Diese blickt auf eine 250 jährige Geschichte zurück und und stammt eigentlich aus der Whiskey Produktion. Auch das Rezept für den Edinburgh Gin soll so alt sein.
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The London No. 1

Dies ist kein vollständiger Testbericht des London No. 1 Gins. Er kam uns recht ungewöhnlich in einer eigentlich nicht erwähnenswerten Hotelbar ins Glas. Es war das Holiday Inn Express Berlin City Center, dessen Bar wohl eher für das schnelle Bier für den Hotelgast gedacht ist. Dennoch gab es Gordon’s, Bombay Sapphire, Hendrik’s und eben den London No. 1. Schon eine recht große Auswahl für die Ausgangsbedingungen. Und da wir den London No. 1 noch nicht kannten, bestellten wir einen Gin Tonic, den Gin in einem Extra-Glas, um ihn pur kosten zu können. Da fiel dann leider die blaue Farbe nicht mehr so auf, die in der Flasche deutlicher zu sehen ist. Probiert haben wir ihn dieses mal nur Zimmerwarm.

Geschichte

Im G
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Isle of Harris Gin

Weit im Norden von Schottland liegt die Isle of Harris. Von dort erwarten wir in der Regel Whisky, meistens mit deutlichen Torfnoten. Doch von der Isle of Harris Distillery kommt Gin. Der Isle of Harris Gin soll den Charakter einer Insel der Hebriden transportieren. Wir probieren mal, ob er das kann.

Geschichte

Lange gibt es die Isle of Harris Distillery noch nicht. Gegründet wurde sie im Oktober 2015 und böse Zungen würden jetzt behaupten, der Gin wäre nur ein Lückenfüller bis Oktober 2025 der erste Whisky aus dem Fass kommt. Ob die Isle of Harris Distillery Whisky produziert, wissen wir nicht. Was wir wissen: In Tarbert wird mit Herzblut und Leidenschaft Gin produziert, der eine Teil der Insel zu uns transportieren soll.
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Brockmans Gin

BrockmansDie schicke Flasche des Brockmans Gin deutet es bereits an: hier ist etwas Außergewöhnliches drin. Heidelbeeren und Brombeeren auf der Zutatenliste steigern die Erwartung ungewöhnlicher Geschmackskombinationen noch. Wir freuen uns, diesen Gin probieren zu können.

Geschichte

Neil Everitt, ehemaliger CEO der Stock Spirits Group, tat sich mit drei Freunden zusammen, um „einen Gin wie keinen anderen zu kreieren“. Seit August 2014 gibt es den Gin aus England, dessen Name recht deutsch klingt, nun auf dem deutschen Markt.
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Modernist Alpine Dry Gin

Das Konzept klingt für uns sofort schlüssig. Über zwanzig Botanicals aus dem alpinen Raum wurden für den Modernist Alpine Dry Gin ausgewählt. Lokale Erzeuger, die für Qualität, Nachhaltigkeit und Tradition stehen, steuern diese bei. Nach der Mazeration wird in einer 50-Liter-Kupferbrennblase Batch für Batch verarbeitet. Diese werden erst noch mehrere Wochen gelagert, bevor der Gin zum Kunden geht.

Geschichte

Eine klare Ansage, keine Geheimnisse um mysteriöse Zutaten und keine konstruierte Geschichte, sondern nur ein ehrlicher Gin. So mögen wir das. Weiterlesen

Shetland Reel Gin

Sheltand Reel Gin-2015-04-17-Canon EOS 7D-02-640Von Unst, der nördlichsten der Shetland-Inseln, kommt der Reel Gin. Lange Sommertage, lange Winternächte und dramatisches Wetter prägen nicht nur Land und Leute, sondern auch die Produkte, die von Unst stammen.

Auf der ehemaligen Royal Air Force Base Saxa Vord liegt die Destille, die diesen Gin produziert. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Produktion von Whisky legen sie all ihr Können in die Waagschale, um uns einen schönen Gin zu präsentieren.

Geschichte

Einen Teil habe ich schon in der Einleitung verraten. Der Shetland Reel Gin wird seit 2014 produziert. Im September war es damals so weit, und die ersten 500 Flaschen, verpackt in Shetland Tweed, kamen aus der Destille. Seitdem ist nicht nur die Apfelminze auf Unst gewachsen, sondern auch die Destille. Wer möchte, der kann sich vor Ort selbst ein Bild machen und ein Guided Tasting besuchen.
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Star of Bombay

Star of BombayVor gut einem Jahr kam der Star of Bombay als neue Qualität aus dem Hause Bombay Sapphire auf den Markt. Lange hatte man nur den Sapphire und den London Dry. Für den neuen Stern am Gin-Himmel taten sich der Brennmeister aus Laverstoke Mill, Nik Fordham, und Ivano Tonutti, Bombay Sapphires Experte für Botanicals, zusammen. Wichtig war ihnen, deutlichere Kopfnoten der charakteristischen Aromen zu schaffen. Dazu sollte der Gin noch komplex, aber auch sanft und weich werden, damit er auch gut pur getrunken werden kann.

Geschichte

Die Geschichte des Bombay Gins geht bis ins Jahr 1760 zurück, in dem Thomas Dakin in Warrington eine Destille eröffnete. Dank schlechter Ernte wurde aber erst 1761 der erste Warrington Dry Gin hergestellt. Die Geschichte der Firma war turbulent, doch erst etwa 200 Jahre später sollte der Name Bombay auftauchen.

1957 war es ein New Yorker Anwalt, Alan Subin, der für Seagram’s arbeitete, der das Rezept, das Dakin 1761 entwickelte, aufkaufte. Bombay und die Zeit des Raj waren seine Inspiration mit der er 1960 den Bombay Dry Gin auf den Markt brachte. Die Produktion stieg im dritten Jahr auf 10.000 Einheiten und nach 10 Jahren waren es schon 100.000.

In den 1980ern wurde I.D.V., heute als Diageo bekannt, auf die Marke aufmerksam und kaufte die Marke Bombay Gin auf. Als 1997 einige Firmen das Konglomerat Diageo bildeten, hatten die Kartellwächter ein Auge darauf und machten es zur Auflage, einige Marken abzugeben.

So kam Bombay Gin zu Bacardi. Diese waren es dann auch, die 2012 bis 2014 die Modernisierung der Destille und den Umzug von Warrington nach Laverstoke Mill vorantrieben. Am 17.09.2014 wurde die neue Destille eröffnet. Master Distiller Nik Fordman, ehemaliger Destille-Manager von Beefeater war es, der die Renovierung und den Umzug der beiden Carter Head Destillen von 1831 und 1836 überwachte, in denen noch heute Bombay Gin destilliert wird.

1987 hat man den Sapphire in der prägnanten blauen Flasche eingeführt und damit für den ersten großen Hingucker in den Bars gesorgt. Mit dem Star of Bombay hat man ihn dann 2015 noch eine Stufe weiter emporgehoben.
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Diplome Dry Gin

Diplome Dry GinEinen Gin mit Geschichte gibt es oft. Mit der Tradition hat man es dann aber meistens nicht. Beim Diplome ist das anders. Seit 1945 wird er unverändert hergestellt. Und das in Frankreich und nicht in einem der traditionellen Gin-Länder.

Spannend ist der Basisalkohol. Der wird aus roter Beete hergestellt. Hoffentlich schmeckt der Gin nicht danach.

Geschichte

Während des 2. Weltkrieges wurde das Rezept im Dijon verfeinert und perfektioniert. Als es dann 1945 fertig war, wurde der Diplome Dry Gin sogar der offizielle Gin der American Army in ganz Europa. Noch heute wird der Gin mit unveränderter Rezeptur hergestellt.
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