Schlagwort-Archive: Botanical: Bitterorange

gauna Dry Gin

24 Botanicals werden in einem Feinkorndestillat mazeriert und nach passender Reifezeit in einer Kupferdestille gebrannt. Fertig ist der Gauna Gin. Klingt einfach, ist aber jede Menge Arbeit, da jeder Schritt von Hand ausgeführt wird.

Heraus kommt ein Premium Gin, bei dem jeder Batch auf 200 Flaschen limitiert ist. Ob man das schmeckt, wollen wir herausfinden.

Geschichte

Die Idee stammt von Ende 2015: Das Ziel für 2016 sollte sein, einen unvergleichlichen und aromatischen Premium Dry Gin für den klassischen Gin Tonic zu erschaffen. Nach über zwölf Monaten war es dann 2017 so weit und der Gauna Gin kam auf den Markt.

Beteiligt ist Brennmeister Herrmann, der auf einen über dreihundertjährige Familientradition im Destillieren zurückblicken kann. Daher kommt dann auch die Manufaktur seit 1706.

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Live Gin

In Handarbeit werden auf Mallorca kleine Mengen des Live Gin nach dem London Dry Verfahren hergestellt. Alle Zutaten stammen aus der Region (Mallorca), werden von Hand geerntet und mazerieren zusammen in der Kupferbrennblase. Nach der Destillation wird dieser auf Zitrusaromen ausgelegte Gin unfiltriert und damit unverfälscht auf Flaschen abgefüllt.

Geschichte

Was ursprünglich nur als Aktion zum Jubiläum der Agentur livewelt aus Gütersloh gedacht und auf 500 Flaschen limitiert war, schien eingeschlagen zu haben. Erst vor kurzem beschloss man, den Gin nun auch aktiv in den Handel zu bringen.
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Juniper Jack London Dry Gin

Das erste, was uns auffiel, als uns der Juniper Jack präsentiert wurde, war der Hinweis, dass man hier nicht versucht, einen weiteren verspielten Gin zu machen. Gin-ähnliche Produkte erscheinen noch immer in Abständen, bei denen wir so langsam nicht mehr mit kommen. Der Hype dreht sich weiter. Independent Spirit wollte hier mit dem Juniper Jack gar nicht erst aufspringen und hat sich der Wurzeln des Gins besonnen. Das Ziel war einfach nur ein traditioneller London Dry Gin. Heraus kam eine „Wacholder-Bombe“.

Die Entwicklung dauerte zwei Jahre, und im Oktober 2015 war es dann so weit. Jedes Batch wird mit einer 300-Liter-Kupfer-Brennblase produziert und ist auf 1736 Flaschen limitiert.

Natürlich mussten wir diesen Gin probieren, denn er verspricht genau das, was wir von einem Gin erwarten: Komplexe Aromen mit deutlichem Wacholder.

Geschichte

Natürlich steckt auch hinter dem nich wirklich alten Gin Juniper Jack eine Geschichte. Ich erlaube mir hier, den Hersteller zu zitieren:

London, 1736: Juniper Jack, einfacher Mitarbeiter einer Brennerei, legt sich mit keinem Geringeren als King George II an. Mit seinem Theaterstück ›The Death of Queen Gin‹ zeigt er dem König, was er von seinem Gin-Act hält: Nichts! Trotz aller Risiken und Gefahren geht Juniper Jack seinen Weg und kämpft für Freiheit, Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben — ohne Gewalt, dafür mit Kreativität und der ›Power of Independent Spirit‹.
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Helsinki Dry Gin

Helsinki Dry GinMit dem Helsinki Dry Gin erreichte uns unser zweiter Gin aus Finnland. Bisher haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein Gin, um so weiter nördlich er angesiedelt ist, um so exotischere Botanicals hat, die teils interessante Geschmäcker ergeben. Wir sind gespannt, wie es uns beim Helsinki Dry ergeht.

Geschichte

Erst 2014 wurde die Helsinki Distilling Company gegründet. Damit ist es seit über 100 Jahren die erste Neugründung einer Destille in Helsinki.

Die drei Gründer sind die beiden Finnen Kai Kilpinen und Mikko Mykkänen, sowie der Ire Séamus Holohan. Den Iren hatte die Liebe nach Finnland verschlagen, und durch jene Liebe lernte er die beiden Finnen kennen. Nachdem sie 10 Jahre überlegt hatten, ob sie ihre eigene Brennerei gründen sollten, haben sie sich nun ein Herz gefasst. Neben dem Gin wird noch Whiskey produziert.

Die Destille selbst steht in einem alten Heizhaus, welches samt Schornstein unter Denkmalschutz steht. Da der Schornstein nicht genutzt, aber erhalten werden muss, muss er warm gehalten werden. Aber das ist in Finnland ja auch kein Problem. Man baute einfach eine Sauna hinein, die von der Abwärme der Brennerei beheizt wird.
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Nordisch Gin

Dieser Gin stammt aus unserem lokalen Edeka. Ob er da dauerhaft im Angebot sein wird, können wir natürlich nicht sagen. Soweit wir gelesen haben, hat der Hersteller noch Großes vor.

Geschichte

Der Hersteller, Gastro Creativ aus Norderstedt, war uns bisher in diesem Markt nicht bekannt. Das könnte daran liegen, dass der Nordisch Gin ganz neu auf dem Markt ist. Thomas Nordmeier, der seit August 2013 den Nordisch Vodka und seit Februar den Gin herstellt, sagt, der Nordisch Gin stamme aus einem 140 Jahre alten Familienrezept, nach dem der Großvater schon zu Anfang der 1900er destilliert habe. Das Etikett mit der Hamburger Skyline soll an die Heimat dieses Gins erinnern. Weiterlesen

Monkey 47 – Schwarzwald Dry Gin

Monkey 47 - Schwarzwald Dry GinDas erste Mal probierten wir Monkey 47 in Singapur. In einer Rooftop-Bar, die allerdings nur auf dem Vordach des dahinter stehenden hohen Gebäudes war, bestellten wir einen und bekamen ihn mit Tonic. Schlecht schmeckte das nicht. Doch Dank Frau Cucina Casalinga, die uns diesen Gin zukommen liess, konnten wir ihn nun endlich pur probieren. Vielen Lieben Dank an Frau Casalinga!

Geschichte

Erst seit 2010 gibt es Monkey 47. Damals kamen die ersten 2.500 Flaschen auf den Markt. Dahinter stecken Alexander Stein, Sohn der Brennerfamilie Stein, die unter anderem Fernet Branca herstellt, und Christoph Keller, der Brenner.

Zur Entstehung des Produkts zitiere ich am besten:

Das Rezept, auf das sich Monkey 47 beruft, stammt von dem weit gereisten britischen Gentleman Montgomery Collins, der nach dem 2. Weltkrieg im kriegszerstörten Berlin der britischen Verwaltung dient und es sich angesichts des Leids zur Aufgabe macht, den Wiederaufbau Deutschlands zu unterstützen. ´Monty´ zieht 1951 in den Nordschwarzwald und eröffnet einen Landgasthof, den er ´Zum wilden Affen´ nennt. Da der Uhrenliebhaber ein Faible für Gin hat, entwickelt er seine ganz eigene Rezeptur mit dem Besten aus britischer Tradition, indischen Gewürzen, Kräutern, Früchten sowie reinem Quellwasser aus dem Schwarzwald. Viele Jahre nach Collins Tod findet man eine Kiste von Montys Gin und rekonstruiert originalgetreu das Rezept. (Quelle: Made im Ländle) Weiterlesen

Beefeater 24

Beefeater 24Das Ziel war klar: Beim kurzen Zwischenstopp in Dubai wollten wir nur schnell durch den Duty-Free-Bereich, uns eine Flasche Hendrick’s und eine Flasche Bombay Sapphire schnappen, und dann weiter zum Gate in Richtung Hamburg. Die Flasche Hendrick’s hatten wir schnell in der Hand, doch wie das manchmal so ist, man geht noch mal ein bißchen in Regal stöbern. Genau das passierte uns. Bei einer Runde um  das Regal, mit dem Auge die Flaschen scannend, fiel uns die Flasche Beefeater 24 in den Blick. Erst wollten wir sie als „das kennt man doch“ abtun, doch die 24 weckte unsere Aufmerksamkeit. In dieser Version kannten wir den Beefeater noch nicht – den Bombay kannten wir dagegen sehr gut, also wanderte der Beefeater 24 in den Einkauf.

Geschichte

Beefeater 24 ist kein wirklich altes Produkt. Am 30. Oktober 2008 stellte Beefeater, eine Marke von Pernod Ricard, die neue Variante seines Gins an der Themse vor. In Syon House, in einem Park im Westen Londons und Eigentum des Duke of Northumberland, erlebte die sogenannte „super premium version“ ihre Geburtsstunde. Kreiert wurde der 24 von Brennmeister Desmond Payne. Weiterlesen