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Mundus 45 – Gin by Markus Semmler

Vor kurzem erreichte uns ein Gin aus einem Kloster. Der Mundus 45 von der Klosterbrennerei Wöltingerode kommt in einer sehr schicken Flasche daher, deren Etikett von Gastrokritiker und Maler Thomas Platt designt wurde. Auch das Innenleben ist nicht ohne. Der Berliner Sternekoch Markus Semmler hat viel Zeit geopfert, um mit einem feinen und runden Geschmack ein tolles Produkt zu kreieren. Schade ist eigentlich nur, dass die erste Edition auf 1.000 Flaschen limitiert ist. Aber vielleicht überlegen sie sich das noch mal im Kloster.

Geschichte

Mit Schnaps machte man schon immer gute Geschäfte. So dachte man wohl auch 1676 in Wöltingerode. Nach einem Brand wurde damals die Klosterbrennerei gegründet, um den Wiederaufbau des Klosters zu finanzieren. Trotz aller Verwirrungen der Jahrhunderte kommen noch heute feine Brände aus der Klosterbrennerei. Für Interessierte werden Führungen angeboten. Und wer sich im Fasslager verliert, findet auch ein Hotel vor Ort.
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Burgen Gin

Aus der hessischen Kleinstadt Schlitz erreichte uns der Burgen Gin. Nach der Beschreibung ist er ein „unter Vakuum destillierter Premium Gin“. Bei der Vakuumdestillation wir die Siedetemperatur gesenkt. Dadurch können schonend Stoffe getrennt werden, die sich bei höheren Temperaturen zersetzen würden. So schreibt es die Wikipedia. Ob es sich auf den Geschmack auswirkt werden wir sehen, wenn wir den Burgen Gin probieren. Auf ins Glas damit.

Geschichte

Die Gründung der Schlitzer Kornbrennerei lässt sich auf das Jahr 1585 festlegen. Dies ist auch auf der Flasche angegeben. Interessant fanden wir die weiteren Besitzverhältnisse der Brennerei. Nachdem einige Grafen die Brennrechte hatten, ging die Brennerei 1969 an das Land Hessen. Dieses verkaufte sie dann 2006 wieder. Wer jetzt erwartet, die Schlitzer Brennerei wäre nun ein Privatunternehmen, der täuscht sich. Es ist zwar eine GmbH, gehört aber  zu 90% der Stadt Schlitz und zu 10% der Stadt Hünfeld. Weiterlesen

Elephant Gin

Nachdem wir heftig im Artikel über den Elephant Strength Gin mit dem Zaunpfahl gewedelt hatten, dachte man bei Elephant Gin an uns und gab uns die Gelegenheit, auch die restlichen Gins zu probieren. Ein kleines Päckchen mit Verkostungsfläschchen des London Dry und den Sloe Gins landeten bei uns. Hier schon vielen Dank an das Team von Elephant Gin. Diese Miniaturen sind an sich schon sehenswert.

Den Elefanten haben wir selbst drauf gesetzt. Aber das Design mit der Schnur und dem Anhänger ist schon schick. Im Gegensatz zum Strength Gin ist kein Anker, sondern ein Siegel aus Metall dran.

Die Flasche ist die gleiche, die auch beim Strenght Gin benutzt wird. Das Etikett setzt das Thema Afrika sehr schön und klassisch schlicht um.

Geschichte

Bei einem Sundowner in Südafrika kam die Idee. Warum nicht die Aromen und die Stimmung Afrikas einfangen, ein leckeres Getränk kreieren und dabei noch Gutes tun? So entstand Elephant Gin. In der Nähe Hamburgs, genauer in Mecklenburg-Vorpommern, wird er in Handarbeit destilliert. Schonende Mazeration, traditionelles Destillieren in Kupferbrennblasen und kleine Chargen von 600 bis 700 Flaschen ergeben diesen wunderbaren Gin von dessen Einnahmen 15% des Gewinns an die Stiftungen Big Life Foundation und Space for Elephants Foundation gehen. Weiterlesen

Die Brücke – Rare Gin

Ein Gin, der an eine historische Begebenheit einer Brücke erinnern soll. Das ist doch mal eine interessante Idee. Dazu kommt die Herstellung in einer alten Kupferdestille mit 150 Litern Inhalt und einige Monate Reifung. Die Abfüllung ist auf 942 Flaschen pro Jahr limitiert. Wir sind gespannt und probieren den Gin mit dem Andenken an einen historischen Schauplatz.

Geschichte

Zur Geschichte des Gins lässt sich von uns nicht viel sagen. Allerdings zur Geschichte der Ludendorff-Brücke, besser bekannt als die Brücke von Remagen. Der Gin soll an die Ereignisse um die Schlacht von Remagen erinnern.
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Unterthurner Gin

Die Nachfrage von Kunden brachte Stephan Unterthurner dazu, sich in den weit gefächerten Gin-Markt zu wagen. Seit Generationen stellt die Brennerei aus lokalen Wacholderbeeren schon reine Wacholderbrände her. Der Schritt zum Unterthurner Gin war dann nicht mehr weit. Besonders ist hier die bewusste Entscheidung, die Zubereitung als Blend auszuführen und nicht zu versuchen, den nächsten London Dry auf den Markt zu bringen.

Als wir lasen, dass ein Himbeergeist verwendet wird, hatten wir erst Bedenken. Zu schnell kommt hier ein gruselig süßes und künstlich schmeckendes Gesöff ins Glas. Doch hier wurden wir eines Besseren belehrt.

Geschichte

Die Privatbrennerei Unterthurner ist einer der ältesten Brennereibetriebe Südtirols. Der Sitz der Firma ist aus dem Jahre 1424. So alt ist die Brennerei dann doch nicht. Allerdings feiert sie durch die Gründung 1947 dieses Jahre ihr 70. Jubiläum.
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The Illusionist Dry Gin

Erst blau dann rosa. Einige werden sich jetzt sicher fragen, was wir hier für einen Quatsch schreiben. Die Rede ist vom The Illusionist Dry Gin aus München. Runter scrollen auf der Website zeigt das ganz schön. Wir haben den Effekt weiter unten in einem Video noch mal in Szene gesetzt. „Eine blaue Blüte vom anderen Ende der Welt“, so schreiben die Macher des Gins, lässt ihn von einem Anfangs Kornblumenblau mit Tonic zu einem Pink oder Rosa werden. Je nach Mischverhältnis lassen sich hier viele Farben zaubern.

Der Gin kommt in einer schönen Keramikflasche mit einem Retro-Etikett. Eine weiteres schönes Detail ist der Anhänger, der wie ein alter Gepäck-Anhänger an der Flasche hängt. Darauf sind das Destillat (hier Nr. 1) und weitere Daten angegeben. Der Inhalt unserer Flasche wurde am 09. November 2016 destilliert. Abgefüllt wurde am 27. Dezember 2016.

Wir sind sehr gespannt, wie sich der Illusionist Gin im Glas schlagen wird. Mit der Optik setzt er auf jeden Fall schon hohe Erwartungen.

Geschichte

Über einen ganz neuen Gin gibt es in der Regel keine lange Geschichte. Nach zwei Jahren kommt jetzt die „The Illusionist Distillery“ mit einem schick designten Dry Gin auf den Markt. Das erste Destillat stammt vom 09. November 2016 und wurde gerade erst abgefüllt.
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Isle of Harris Gin

Weit im Norden von Schottland liegt die Isle of Harris. Von dort erwarten wir in der Regel Whisky, meistens mit deutlichen Torfnoten. Doch von der Isle of Harris Distillery kommt Gin. Der Isle of Harris Gin soll den Charakter einer Insel der Hebriden transportieren. Wir probieren mal, ob er das kann.

Geschichte

Lange gibt es die Isle of Harris Distillery noch nicht. Gegründet wurde sie im Oktober 2015 und böse Zungen würden jetzt behaupten, der Gin wäre nur ein Lückenfüller bis Oktober 2025 der erste Whisky aus dem Fass kommt. Ob die Isle of Harris Distillery Whisky produziert, wissen wir nicht. Was wir wissen: In Tarbert wird mit Herzblut und Leidenschaft Gin produziert, der eine Teil der Insel zu uns transportieren soll.
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The Duke Munich Dry Gin

Lange hat es gedauert, bis The Duke Gin es in unser Blog geschafft hat. Es gibt einfach zu viele Gins, doch nun haben wir es auch endlich geschafft, einen Gin zu probieren, den wir inzwischen zu den Klassikern aus Deutschland zählen können.

Geschichte

Natürlich war es bei einem Gin Tonic, bei dem Max und Daniel, die Gründer der The Duke Distillery, auf die Idee kamen, einen eigenen Gin zu produzieren. Ein Jahr entwickelten sie in einem Hinterhof in München bis im Herbst 2008 das erste fertige Produkt aus dem handgefertigten Kupferkessel Namens Carl kam.

Doch die Geschichte aus dem Hinterhof hat demnächst ein Ende. The Duke zieht nach acht Jahren in ein altes Brennereigebäude in Aschheim um.
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Friedrichs Dry Gin

Nichts verbindet man mehr mit Wacholder als Steinhagen. Zumindest bei uns in Deutschland ist Steinhäger der Inbegriff eines Wacholderbrandes. So wundert es nicht, dass die Gin- und Wacholderbrennerei Steinhagen und der Vertrieb Schwarze und Schlichte seit etwa einem Jahr auch einen Gin haben. Der Friedrichs Dry Gin kommt dann auch in einer an die guten alten Steingutflaschen erinnernden Glasflasche.

Geschichte

Seit 1766 wird in Steinhagen Wacholder über Kupferbrennblasen destilliert. Doch schon seit 350 Jahren hat sich das Unternehmen der Brennkunst verschrieben. Für den Friedrichs Dry Gin wird durch diese Tradition, die nicht nur den Steinhäger hervorbrachte, sondern auch Steinhäger Methode genannt wird, ein reiner Wacholderbrand aus vergorener Maische hergestellt. Dieser wird dann mit den Mazeraten der restlichen Zutaten erneut gebrannt.
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Live Gin

In Handarbeit werden auf Mallorca kleine Mengen des Live Gin nach dem London Dry Verfahren hergestellt. Alle Zutaten stammen aus der Region (Mallorca), werden von Hand geerntet und mazerieren zusammen in der Kupferbrennblase. Nach der Destillation wird dieser auf Zitrusaromen ausgelegte Gin unfiltriert und damit unverfälscht auf Flaschen abgefüllt.

Geschichte

Was ursprünglich nur als Aktion zum Jubiläum der Agentur livewelt aus Gütersloh gedacht und auf 500 Flaschen limitiert war, schien eingeschlagen zu haben. Erst vor kurzem beschloss man, den Gin nun auch aktiv in den Handel zu bringen.
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