Buss No. 509 Belgian Gin Rebel Cut

Bei unserem Spaziergang durch Antwerpen fanden wir nur durch Zufall ein gut sortiertes Spirituosengeschäft. Während das eine Schaufenster noch mit „billigem Stoff“ bestückt war, beglückte das andere mit einem Gin-Kühlschrank. Dazu gibt es etwas weiter unten ein Bild.

Bei Drankenhandel Lambert kauften wir nicht nur diverse Tonics, die wir noch nicht verkostet hatten, sondern auch diesen Gin hier. Der Buss No. 509 von Buss Spirits wanderte in der Version „Rebel Cut“ in die Einkaufstasche.

Geschichte

Mit 20 eröffnete Serge Buss sein erstes Restaurant. Die Kombination von Aromen scheint ihm in den Genen zu liegen. Sein Großvater kochte schon für die belgische Königsfamilie und sein Vater besass schon erfolgreiche Restaurants. Doch Restaurants schienen Serge nicht genug. 2013 eröffnete er nicht nur die erste Gin & Tonic Bar in Antwerpen, sondern er brachte auch Buss Gin auf den Markt. Auf den Raspberry Gin folgten weitere und 2016 kam die Choice Cut Selection dazu, aus der auch unser Rebel Cut stammt. 2015 kamen dann noch die Syndrome Tonics hinzu.
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Kyrö Koskue Barrel Aged Gin

Gefiel uns der Napue Gin schon sehr gut, probieren wir nun den Koskue Barrel Aged Gin von Kyrö. Wir mögen die Idee von Gins mit Fasslagerung, so es vernünftig und nicht übertrieben gemacht wird. Als sehr gutes Beispiel können wir hier den Roundhouse nehmen. Und dies war nicht der einzige, der uns gefiel.

Kyrö geht hier für uns noch einen Schritt weiter und legt nicht nur einfachen Gin in ein Fass, sondern Roggen-Gin in amerikanische Eiche. Ich glaube, ich kann es hier schon anhand der Beschreibung vorweg nehmen: Wir werden es lieben.

Geschichte

Die Kyrö Distillery gibt es noch gar nicht so lange. 2012 beginnt für sie die Geschichtsschreibung. Und während andere sich immer auf die Schnapsidee berufen, war es hier ein Saunagang, der die Idee einer Destille brachte. Der Ort, an dem sie stehen sollten, war dann auch recht schnell klar. Fünf Jahre zuvor hatte die bekannteste Käsefabrik Finnlands geschlossen. Zwei Jahre Bau und Bürokratie waren zu überstehen und dann wurden 2014 die Brennanlagen der nördlichsten Gin- und Whisky-Brennerei in Betrieb genommen.

Etwas länger als den schon verkosteten Napue Gin gibt es Koskue. Dieser wird drei Monate in Fässer aus amerikanischer Weißeiche gelegt. 2015 erhielt er in der Kategorie Gin & Tonic bei der IWSC eine Goldmedaille.
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Kyrö Napue Rye Gin

Aus Roggen macht man Whisky oder Brot und Gin kommt aus England. Damit dürfte die allgemeine Wahrnehmung zusammengefasst sein. Das dem nicht so sein muss, zeigt Kyrö, die aus Roggen ihren Napue Gin machen. In Finnland.

Denken wir kurz drüber nach, klingt das aber gar nicht so verkehrt. Die Finnen, also die Nordmänner, sind gefühlt doch eher auf der rauen Seite. Wie eben Roggenalkohol auch. Und so klingt ein Rye Gin dann doch recht spannend. Und so ist auch das Motto von Kyrö „In Rye we trust“.

Geschichte

Die Kyrö Distillery gibt es noch gar nicht so lange. 2012 beginnt für sie die Geschichtsschreibung. Und während andere sich immer auf die Schnapsidee berufen, war es hier ein Saunagang, der die Idee einer Destille brachte. Der Ort, an dem sie stehen sollten, war dann auch recht schnell klar. Fünf Jahre zuvor hatte die bekannteste Käsefabrik Finnlands geschlossen. Zwei Jahre Bau und Bürokratie waren zu überstehen und dann wurden 2014 die Brennanlagen der nördlichsten Gin- und Whisky-Brennerei in Betrieb genommen.

Auch unser Napue Gin hier, dessen erster Batch erst seit diesem Jahr (2017) erhältlich ist, hat seine Geschichte. Die wildwachsenden Botanicals werden auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Napue gesammelt. Hier unterlag am 02.03.1714 eine schwedische Armee, die aus Finnen bestand den russischen Gegner, was dazu führte, dass Finnland unter die Kontrolle Russlands fiel.
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Schweppes Orange Blossom & Lavender Tonic

Unsere Leser sollten es inzwischen wissen; Wir waren in Belgien. Deswegen brauche ich auch nicht groß die Geschichte mit den vielen Tonics, die es bei uns nicht gibt, zu wiederholen.

Ebenfalls in Antwerpen haben wir dieses Schweppes Tonic aus Spanien gekauft. Orange Blossom & Lavender klingt recht blumig, und wir dachten vor dem Verkosten, dass es nicht so wirklich unser Fall sein würde. Doch wir wurden eines Besseren belehrt.

Was der Hersteller sagt:

Für die Suche nach einem anderen Premium-Gin Tonic kommt Schweppes Tonic Azahar mit Aromen & Lavendel trocken und Zitronensäure kompletten Destillate Charakter. Perfekt mit Premium-Wodka oder weißen Rum.

Quelle: schweppes.es – Google Translate

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Fentimans Spring Gin & Tonic

Fentimans Spring Gin TonicWährend es bei Fentimanss auf der Website zwei premixed Drinks mit Bloom Gib gibt, haben wir in Belgien einen mit Spring Gin gefunden. Dieser ist allerdings bei Fentimans nicht zu finden. Nur Spring Gin listet ihn. Und auch hier sind die Informationen eher spärlich.

Spring Gin ist eine belgische Gin-Marke, von der wir schon den Gin mit Basilikum probiert haben. Über den in diesem vorgemixten Gin Tonic enthaltenen Gin können wir so nicht viel sagen. Das Tonic von Fentimans fanden wir jedenfalls recht gut, wenn auch etwas ungewöhnlich.

Mit dem Spring Gin fanden wir eine Zitrusbombe vor uns. Das gelbe Etikett darf hier gerne als Anspielung auf die Zitrone genommen werden.

Fentimans Spring Gin Tonic

Wir probieren

Schon im Geruch haben wir eine deutliche Zitrusdröhnung mit einem blumigen Einschlag. Im Geschmack finden wir dann den Wacholder des Gins und eine angenehme Bitternote des Tonics. Auch hier ist die Zitrone deutlich vorhanden. Dabei hinterlässt sie einen leicht herben Eindruck. Wir finden den Gin Tonic so ganz nett, aber etwas zu stark auf der Zitrusseite.

Auf der Rückseite der Flasche wird empfohlen, den fertigen Gin Tonic mit Zitronenzeste und viel Eis zu trinken. Wir haben das probiert und finden das Getränk sehr schön. Man muss Zitrone mögen, denn die ist jetzt sehr prägnant. Aber das starke Aroma stört nicht. Es darf eben nicht stören, wenn die anderen Aromen des Gins in den Hintergrund treten und nur noch leicht ergänzen.

Von alles fertig gemixten Gin Tonics, die wir bisher probiert hatten, ist dieser der bisher Beste. Er ist auch der einzige, der in einer Glasflasche kommt. Der Grund dürfte relativ einfach sein. Hier wurde kein Massen-Industrieprodukt für den Supermarkt hergestellt, sondern eine Kleinserie mit guten Zutaten.

Eine Bezugsquelle in Deutschland habe ich leider nicht. Bleibt wohl nur, nach Belgien zu fahren und die Läden zu durchsuchen.

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Ledger’s Tonic Water & Tangerine

Ein weiteres Mal haben wir ein Tonic mit einer Geschichte von 18hundert-irgendwas vor uns. Und ein weiteres mal haben wir ein aromatisiertes Tonic aus Spanien. Nach dem Licorice von Ledger’s Tonic verkosten wir nun Tangerine. Das liegt mir vom Namen auch schon eher.

Wie die anderen Tonics von Ledger’s wird hier mit Stevia gesüßt. Wir mögen den Geschmack von Stevia ja nicht so und sind gespannt.

Was der Hersteller sagt:

Frisch und unverwechselbaren Geschmack von Mandarine mit Zitronensäure Berührung, fügt er mit viel Stimmung in, trocken oder fruchtig Sie.

Es bringt Frische und den unverwechselbaren Geschmack von frischen Mandarinen mit einem Hauch von Zitrusfrüchten. Harmoniert mit vielen Getränken, ob fruchtig oder trocken. Ideal allein zu jeder Tageszeit zu genießen.

Quelle: http://www.ledgerstonic.com/ – Google Translate

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Sir Tibber’s – Energizing Blue Tonic Water

Schon die Optik der Dose des Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water lässt erst mal auf einem Energy Drink schliessen. Was ich hier als letzter erwarten würde, wäre ein Tonic. Die Hersteller versuchten in den letzten Jahren Tonic immer wieder als Premium-Produkt im Glasfläschchen zu präsentieren. Aber muss das sein? Natürlich nicht. 28 Drinks zeigte schon, dass ein gutes Tonic auch aus der Dose kommen kann. Und die Premium-Hersteller gehen langsam auch auf größere Plastikflaschen. Warum also mal nicht was neues versuchen.

Diesen Weg ging man bei Sir Tibber’s. Warum also nicht mal ein Tonic Water mit den Eigenschaften eines Energy Drinks versehen? Geht das? Wir werden es herausfinden.

Sir Tibber’s nahm sich also das Tonic vor und fügte Koffein, Taurin, Glucoronolacton und Inosit hinzu. Alles alte Bekannte, die Flügel verleihen sollten. Dazu kam noch Brilliantblau für die Farbe. Und wieder stellt sich uns die Frage: Kann das überzeugen? Genug der Fragen. Probieren wir.

Was der Hersteller sagt:

Erfrischend und besonders!

Eine Weltneuheit! Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water ist ein klassisches Tonic Water mit dem Kick eines Energy Drinks. Taurin, Coffein und Inosit entfalten ihre belebende Wirkung im charakteristisch-herben Geschmack eines erfrischenden Tonic Waters.

Sir Tibber’s Energizing Blue Tonic Water eignet sich hervorragend für Mixgetränke wie Gin Tonic oder Wodka Tonic.

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Allie Gin

Ich muss zugeben, wir waren etwas skeptisch. Als die Flasche des Allie Gins vor uns stand, dachten wir erst mal an ein weiteres Designer-Produkt. Ja, wir dachten, da kommt der nächste Gin daher, der es mal mit Optik versucht.

Allie Gin

Doch wir wurden eines besseren belehrt. Der ganz neue Allie Gin kann mit Inneren Werten überzeugen.

Geschichte

Auf der Website des Herstellers gibt es eine Story um den Gin, die dort jeder selbst nachlesen kann. Zum Hersteller gibt es noch nicht so viel zu sagen. Der Gin ist ganz neu und nach vier Jahren Entwicklungszeit nun erhältlich. Auch einen Vodka gibt es von Allie.
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Hayman’s English Cordial Gin Cask Rested

Nach der Verkostung des Hayman’s English Cordial Gin musste ich erst mal nachsehen, was ein „Cordial Gin“ ist. Ich gebe zu, ich habe es nicht herausgefunden. Doch Cordial steht im Allgemeinen für ein alkoholisches Getränk und wird in der Wikipedia mit Likör angegeben.

Exklusiv für den deutschen Markt hat sich Hayman’s entschlossen, eine englische Tradition aufleben zu lassen. Mit Hilfe des Historikers David T. Smith wurde der Cordial Gin im Stil des 19. Jahrhunderts hergestellt. Und für die German Edition lagerte er noch drei Wochen in Eichenfässern. Farbe hat er dabei keine abbekommen, denn er kommt ganz klar ins Glas.

Die German Edition des Cordial Gins ist nicht nur exklusiv für den deutschen Markt, sondern auch noch limitiert. Wir sind sehr froh, eine der nur 2000 Flaschen bekommen zu haben. Wer also selbst probieren möchte, der sollte schnell zugreifen. In Großbritannien gibt es eine Auflage mit 1500 Flaschen, doch der scheint nicht im Fass gewesen zu sein.

Geschichte

James Burrough, ein Apotheker, war es, der 1863 ein „gin and liqueur rectifying business“ kaufte. Genaues haben wir darüber nicht gefunden, aber wir gehen davon aus, dass es sich um eine Destille handelt. Das belegt auch die Tatsache, dass er danach Gin, Liköre und medizinischen Alkohol herstellte.

Neville Hayman, der Mann von Marjorie Burrough, der Enkelin von James Burrough, war dann der erste Hayman, der in die Firma eintrat. Dies war 1951. Damals stellte die Destille noch den bekannten Beefeater Gin her. 1987 wurde die Destille dann an den Brauer Whitbread verkauft.

Doch Christopher Hayman, der Sohn von Neville, konnte den Gin nicht lassen und kaufte die James Burrough Fine Alcohols Division wieder zurück. Er änderte den Namen auf Hayman Distillers.
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Burgen Gin

Aus der hessischen Kleinstadt Schlitz erreichte uns der Burgen Gin. Nach der Beschreibung ist er ein „unter Vakuum destillierter Premium Gin“. Bei der Vakuumdestillation wir die Siedetemperatur gesenkt. Dadurch können schonend Stoffe getrennt werden, die sich bei höheren Temperaturen zersetzen würden. So schreibt es die Wikipedia. Ob es sich auf den Geschmack auswirkt werden wir sehen, wenn wir den Burgen Gin probieren. Auf ins Glas damit.

Geschichte

Die Gründung der Schlitzer Kornbrennerei lässt sich auf das Jahr 1585 festlegen. Dies ist auch auf der Flasche angegeben. Interessant fanden wir die weiteren Besitzverhältnisse der Brennerei. Nachdem einige Grafen die Brennrechte hatten, ging die Brennerei 1969 an das Land Hessen. Dieses verkaufte sie dann 2006 wieder. Wer jetzt erwartet, die Schlitzer Brennerei wäre nun ein Privatunternehmen, der täuscht sich. Es ist zwar eine GmbH, gehört aber  zu 90% der Stadt Schlitz und zu 10% der Stadt Hünfeld. Weiterlesen