Archiv der Kategorie: Allgemein

Auf einen Gin Tonic – im Holiday Inn Express Berlin City Centre

Ende Januar verbrachten wir eine Nacht in Berlin. Beim Einchecken im Holiday Inn Express Berlin City Centre wurde uns aufgrund unseres IHG Rewards Gold Statuses die Wahl zwischen ein paar Bonuspunkten oder einem Cocktail an der Hotelbar angeboten. Normalerweise hätten wir die Punkte genommen und wären in eine richtige Bar gegangen, doch an diesem Abend passt uns die bequeme Lösung besser und wir nahmen den Bar-Gutschein.

Die Bar, nun, es ist eine Theke neben der Rezeption mit einem kleinen Backbord. Hier stehen die üblichen Verdächtigen, die auf dem Alkoholika-Markt zu finden sind. Allerdings waren einige uns unbekannte Whiskys in der obersten Reihe vertreten. Die Auswahl traf wohl jemand, der einen großen Wert darauf legt, vom Standard abzuweichen. Bei Cocktails macht man es sich einfach und greift auf die Dosen von Shatler’s zurück. Dies ist auch klar auf der Karte kommuniziert. Damit haben sie im Holiday Inn Express zwar ein standardisiertes Ergebnis, würden mich aber sofort abschrecken.  Weiterlesen

Auf einen Gin Tonic – im Burggraf Bräu Auerbach

Vor einiger Zeit verbrachten wir auf einem kleinen Roadtrip eine Nacht in Auerbach bei Bensheim. Trotz der Bekanntheit als Weingegend kehrten wir im Burggraf Bräu ein. Bier, so dachten wir, können die hier auch. In der Tat tranken wir später auch ein Bier, doch vorher hatten wir die ungewöhnliche Gin & Tonic Karte entdeckt.

Von den vier aufgeführten Gins kannten wir immerhin den Hendricks. Dies war auch die einzige klassische Version, die auf der Karte aufgeführt wurde.

Petra bestellte den Wint & Lila Mojito Tonic. Der Gin aus Spanien wurde mit Minze und Rohrzucker wie ein Mojito zubereitet und dann mit Thomas Henry aufgegossen. Ungewöhnlich ist die Idee schon, doch mit der Minze und der Süße passte diese Kombination dann doch ganz gut. Ganz Ok war am Ende das Urteil von uns. Das leere Glas beweist es. Weiterlesen

Just Gin – Das Gin-Kartenspiel

Wir können uns zwar nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, dem beim Gin trinken langweilig wird. Es gibt einfach zu viel Auswahl und zu viel zu probieren. Sollte es dennoch so weit kommen und derjenige nicht allein sein, dann haben wir genau das richtige für ihn. Just Gin, das Gin-Quartett, als Kartenspiel.

In einer schicken Metallbox mit Prägung kommen die 36 Spielkarten mit eben 36 Gins hauptsächlich aus Europa und einem aus den USA. Darunter sind kleine ausgezeichnete Destillen, aber auch ein paar große Bekannte. Nicht vorhanden (bis auf einen) sind die ganz großen internationalen Marken. Das finden wir auch gut, denn so kann sicher jeder noch den einen oder anderen unbekannten Gin entdecken. Zusätzlich gibt es eine Karte als Impressum und eine, auf der alle Gins noch mal als Liste aufgeführt sind. Zwei weitere Karten erklären die Regeln für zwei Spielarten.

Die eine davon enthält die klassischen Quartett-Regeln, deren Version ab drei Spielern gespielt werden kann. Ab zwei Spielern kann die Trumpf-Version gespielt werden, bei der sechs Kategorien zur Verfügung stehen.

Die Karten selbst sind schick gestaltet. Jeder Gin ist mit einem Bild der Flasche, dem Herkunftsland und einem Serviervorschlag vorgestellt. Zusätzlich sind die für das Spiel relevanten Kategorien

  • Gründungsdatum
  • Abstand zu London
  • Anzahl der Botanicals
  • Alkoholgehalt
  • Produktion 2015
  • und Preis pro Liter

aufgeführt. Man kann also nicht nur spielen sondern auch Gin-Wissen lernen.

Wir finden, das Kartenspiel ist eine schöne Idee. Jetzt, so kurz vor Weihnachten ist es sicher auch das Ideale Geschenk für den Gin-Freund, der schon alles hat.

Erhältlich ist das Just Gin Quartett vom Hersteller und bei Amazon.

Disclaimer

Das Just Gin Kartenspiel wurde uns von der GbR Mikail Rosen und Thomas Rosen unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung.

 

Azubi-Projekt: Gin-Bewertungsbogen

Wir haben schon ein mal in einem Extra-Artikel erklärt, wie wir selbst Gin verkosten und bewerten.  Ein Azubi-Team hat sich in einem Projekt ebenfalls diesem Thema angenommen, ist aber anders heran gegangen. Heraus kam die Entwicklung eines Bewertungsbogens, mit dem sich jeder selbst ein Tasting basteln kann.

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Der Bewertungsbogen kann auf der Website von Hertie, zusätzlich zu einem für Wein, für Bier, Whiskey und Rum gefunden werden. Wir denken, dies ist eine andere Herangehensweise und weisen gerne in einem kurzen Artikel darauf hin.

Negroni Week 2016 – Die Negroni-Mousse

Auch in diesem Jahr findet wieder die Negroni Week statt. Vom 06. bis zum 12. Juni ist es das Ziel, in den teilnehmenden Bars einen Negroni zu trinken. Diese lassen dann einen Teil der Einnahmen einem guten Zweck zukommen. Welcher das genau ist, kann sich jede Bar selbst aussuchen. Der Barkeeper verrät es Euch bestimmt gerne.

Damit Ihr eine Bar in Eurer Nähe finden könnt, gibt es eine Karte. Hier sind alle offiziellen Teilnehmer verzeichnet.

Wir wollen die Chance nutzen und Euch dieses mal ein ganz anderes Negroni-Rezept zeigen, mit dem Ihr Euch zu Hause selbst einen sehr leckeren Negroni „mixen“ könnt.

Negroni-Mousse

Frau Foodfreak hat letze Weihnacht auf foodfreak.de ein schönes Dessert präsentiert. Die Negroni-Mousse war so lecker, dass sie sie gleich zwei mal zubereitet hatte. Und in Cocktail-Gläser passt sie auch sehr gut. Hier geht es zum Rezept im Fachblog.

Auf einen Gin Tonic – bei British Airways

Nachdem wir schon über Lufthansa berichtet haben, wollen wir uns noch einer anderen Airline widmen. Es ist zwar schon ein Jahr her, aber geändert haben dürfte sich nicht viel. Was liegt näher, als bei einer britischen Airline nach Gin Tonic zu fragen? Es schien sogar der am meisten ausgegebene Drink an Bord gewesen zu sein.

British Airways Boeing 747

2013 hatten wir schon ein mal bei British Airways eine Hochzeitsgesellschaft auf dem Weg nach Las Vegas beobachtet, die das Flugzeug leer getrunken hatten. Wir selbst hatten auch unseren Spass mit dem Vater des Bräutigams, mit dem wir einige Zeit stehend und trinkend hinten im Flugzeug verbrachten. Dieses Mal war es entspannender, und wir sassen gemütlich in der ersten Reihe der Economy hinter der Trennwand. Weiterlesen

Auf einen Gin Tonic – bei der Lufthansa

Eigentlich ist „bei der Lufthansa“ doch etwas irreführend. Es begab sich, dass wir einen späten Flug ab Singapur nach Frankfurt hatten. Ortszeit fast Mitternacht bestiegen wir den mächtigen A380 und durften, dank frühem Web-Check-In, hinten oben sitzen. Upper Deck, wie man das so schön nennt. Lufthansa hat da Economy-Sitze, und wir hatten die erste Reihe davon.

Lufthansa A380

Der Start der A380 verlief gewohnt gemütlich. Die einzige Stewardess, die für diese 39 Sitzplätze zuständig war, begann irgendwann mit dem Getränkeservice und schob ihr Wägelchen durch den linken Gang. Wir saßen am rechten, und als sie endlich mit dem Trolley bei uns ankam, stand auch schon deutlich die Flasche Gordon’s oben vorne. Wir stellten uns geistig auf den dazu meist ausgegebenen Mixer von Schweppes ein.

Wir bestellten also unseren Gin Tonic, und bekamen zur Antwort „Ich habe den extra oben hin gestellt, damit die Leute sehen, dass es auch was zu trinken gibt.“

Wir bekamen unsere Plastikbecher, mit zwei Eiswürfeln durchschnittlicher Größe, etwa halb voll mit Gordon’s. Dazu stellte sie uns dann je eine 0,2l-Dose Goldberg. Das hatten wir nicht erwartet. Und so schmeckte der Gin Tonic bei der Lufthansa dann auch etwas besser als erwartet.

Etwas später kam ich durch die Bordküche, unterhielt mich kurz mit besagter Flight Attendant. und auf die Frage, ob sie uns noch etwas bringen könne, antwortete ich spontan mit: „Gin Tonic“.

Die kamen dann auch. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob sie den Tonic vergessen oder ihn nur in homöopathischen Dosen hinzugefügt hat. Vielleicht war das auch die Entschädigung dafür, dass die Hälfte der Toiletten und die Hälfte des Entertainment-Systems an Bord nicht funktionierten.

Leider habe ich keine Bilder, die sind dank dunkler Kabine und dem einzigen Versuch mit dem Smartphone zu dunkel geworden. Deswegen vielen Dank an ConstantinAB für das Bild.

GINlee Barry Blue

Marmeladen mit Spirituosen haben wir schon öfters selbst gemacht. Gin kam dabei allerdings noch nicht so richtig zum Einsatz. Chris Rickert macht sowas allerdings schon. Mit GINlee geht er genau diesen Weg. Er nimmt feine Fruchtsäfte und verfeinert sie mit Gin. Heraus kommen ganz besondere Gelees.

Die Sorten, die Rickert herstellt, klingen durchweg spannend, haben sie doch immer einen speziellen, passenden Gin dabei. Hier die Liste der aktuellen Produkte:

Barry Blue
feel! Gin & Fruchtsaft vom Bergapfel mit Heidelbeere.

Darnley Redstar
Darnley’s View Spiced Gin & Fruchtsaft von der Roten Sternenrenette (Apfelsorte)

Mary Swiss
Studer Gold Gin & Fruchtsaft vom Bergapfel mit Marillenmark.

Giny Damson
Sipsmith Gin & Fruchtsaft von der Haus Zwetschge

Flora Riess
G’Vine Floraison Gin & Fruchtsaft von der Rieslingtraube

Willy Saffron (ab Mitte März)
Saffron Gin & Fruchtsaft von der Williams Christ Birne

Rosy Peach
Gin Mare & Fruchtsaft vom Weissen Pfirsich

Red Phony
Ginphony 1.0 & Direktsaft von der sonnengereiften Tomate.

Wie gesagt, das klingt spannend. Wir haben Barry Blue, die zuerst aufgeführte Sorte, probiert.

Ginlee

Die Zutatenliste ist, wie es sich für ein handgemachtes Produkt gehört, ordentlich: Frucht- oder Gemüsesaft, Zucker, Gin, Geliermittel: Pektin.

Doch genug der Vorrede, kommen wir zum wichtigsten. Wie schmeckt das ganze?

Nun, um ehrlich zu sein, viel schmeckt man von dem Gin nicht. Hätte man es mir ohne Label vorgesetzt, hätte ich gesagt, dass es ein leckerer Heidelbeeraufstrich ist. Aber vielleicht ist es auch genau der Gin, der es zu einem leckeren Aufstrich macht. Der Geschmack ist deutlich nach Heidelbeere, aber doch etwas anders, als wenn man dir Frucht pur verwendet hätte. Es streicht sich gut, es ist lecker und leider ist in dem Glas einfach zu wenig drin.

Die Idee mit dem sortenreinen Gin und der passenden Frucht finden wir gut. Wo Ihr dieses Ginlee und die anderen nun herbekommt, dass seht Ihr auf der Website von Ginlee.

Hartkorn Spice´n Drink

Gewürze für Gin und Gin Tonic gibt es nun inzwischen einige auf dem Markt. Mit den Gin Botanicals haben wir das auch schon mal ausprobiert. Die Hartkorn Gewürzmühle reiht sich da mit ihrem Dreier-Set „Spice’n Gin“ ein und bringt, wie viele andere auch, Hibiskusblüte, Wacholderbeeren und Kardamom mit ins Glas.

Doch mit der Serie „Spice’n Drink“ gehen sie noch einen Schritt weiter. Zwei Sets mit acht bzw. neun Gewürzen sollen nicht nur in den schnöden Gin Tonic Pep bringen sondern auch andere Cocktails auf neue Geschmackserlebnisse bringen. Beide Sets enthalten Ingwer, Wacholderbeeren, Sternanis, Kardamom, Hibiscusblüten, Orangenschalen, Ceylon Zimtstangen und Piment. In einem kommt noch Kubebenpfeffer hinzu.

Hartkorn Spice'n Drink

Was uns hier auf den ersten Blick überzeugt hat, war die hochwertige Verpackung, in der eben so hochwertige Döschen stecken. Das kleine Paket hat etwas weniger Inhalt, die Döschen sind nur halb so hoch. Dazu ist die Kleine wie eine gefaltet Cocktailkarte gestaltet.

Die Rückseite zeigt dann, dass sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Zu jedem Gewürz sind drei Rezepte abgedruckt. Erst störte es uns, dass jedes mal ein Gin Tonic zu finden ist, doch es werden jeweils auch drei Gin-Sorten als Empfehlung angegeben. Die große Auswahl an Rezepten ist dann aber kein Wunder mehr, wenn man sieht, dass hier wirklich eine Cocktailbar, die Daddy O´s American Cocktailbar in Koblenz, beteiligt war.

Nun denn, nach der Begutachtung musst auch probiert werden. Zu erst der Gin Tonic. Da die Gewürze trocken sind, dauert es natürlich seine Zeit, bis die Aromen sich entfalten. Gut zehn Minuten muss man schon veranschlagen. Im Einsatz in der Bar ist das blöde, wer lässt schon so lange einen Drink stehen, bis er zum Gast kommt. Zu Hause geht das, da kann man sich drauf vorbereiten. Doch dann schmeckt man es auch deutlich. Der Drink verändert sich und bekommt einen neuen Charakter. Hier kann man viel herumspielen und neue Geschmäcker kreieren. Zudem lässt sich beobachten, wie er sich mit der Zeit im Glas verändert. Die Gewürzaromen werden langsam stärker und manchmal hat man das Gefühl bei jedem Schluck einen anderen Drink im Glas zu haben. Ein interessante Sache.

Wir finden die Idee schön und können uns den einen oder anderen Anwendungszweck gut vorstellen. Dennoch stehen die Gewürze hier eher in der Küche und kommen dem Essen zu Gute. Für Cocktails nehmen wir lieber Gewürz-Extrakte oder -Sirups bzw. Bitters. Da können wir besser dosieren und haben ein gleichbleibendes Erlebnis.

Trotzdem, Botanicals bzw. hier Gewürze im Cocktail lenken ihn in eine neue Richtung und sind es auf jeden Fall Wert, ausprobiert zu werden. Von den bisher gesehenen Konzepten hat Hartkorn da das schlüssigste bisher. Und das sagen wir nicht nur wegen dem

Disclaimer

Die Spice’n Drink-Packungen wurde uns von der Hartkorn Gewürzmühle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt.

Geschenkideen für Gin & Tonic Fans

Weihnachten naht, und es ist mal wieder Zeit, ein paar Geschenkideen für Gin und Tonic Fans vorzustellen.

Was liegt da näher, als seinen Gin Tonic auf einem schönen Untersetzer zu präsentieren. Wir fanden diese Europaletten recht schick und auch ganz interessant.

Ferdinand’s Saar Dry Gin trifft mit heimischen Quitten, Riesling-Infusion und Weinberg-Botanicals auf sizilianische Zitronen und Extrakte aus dem Schweizer Jura des Gents Tonic. Passend zu den Paletten oben gibt es für Heimwerker auch gleich die Werkzeugkiste für eigene Gin Tonic Basteleien.

In so einen Gin Tonic muss auch Eis. Weiterlesen